Step up - Der Female Leadership Talk

Step up - Der Female Leadership Talk

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00:00:09: Herzlich willkommen zu Step Up, deinem female Leadership Podcast.

00:00:13: Ich bin Nora Ast und ich möchte dich mit all dem was ich dazu beitragen kann und vor allem diesen Podcast-Format darunter unterstützen deinen ganz eigenen Führungsweg zu gehen!

00:00:28: Ich freue mich total wenn dir diese Folge gut getan hat und du einige konkrete Umsetzungstipps direkt daraus für deinen Alltag mitnehmen

00:00:35: konntest.

00:00:36: Wenn du mehr davon willst, dann folgt dem Podcast auch einfach direkt und lass uns super gerne eine Wertung auf Spotify oder Apple da.

00:00:43: Damit unterstützt du, dass noch mehr Frauen wie du

00:00:46: diesen Podcast finden unmutig und gestärkt

00:00:49: in Führung gehen!

00:01:06: verbindet sie wissenschaftliche

00:01:07: Tiefe mit direkter

00:01:09: Praxiserfahrung und zeigt, wie Stimme, Präsenz und Wirkung untrennbar miteinander verbunden sind.

00:01:16: Dank ihrer jahrelangen Erfahrungen in ihrem Unternehmen

00:01:18: Speak Up Now

00:01:19: kennt Britta die Bedürfnisse

00:01:21: aber auch die Unsicherheiten,

00:01:22: die mit dem Präsentieren auf einer Bühne einhergehen.

00:01:25: In Ihrer Academy unterstützt Sie Menschen dabei entspannt aufzutreten – wer möchte das nicht?

00:01:30: Klar zu kommunizieren!

00:01:32: Und die eigene Sichtbarkeit noch zu erhöhen.

00:01:34: Sie begleitet insbesondere Führungskräfte

00:01:36: und Unternehmerinnen,

00:01:38: dabei klarer zu kommunizieren, Souveräne aufzutreten.

00:01:41: Und in entscheidenden Momenten wirklich gehört zu werden.

00:01:45: Herzlich willkommen Britta!

00:01:47: Vielen Dank Nura.

00:01:48: ich freue mich.

00:01:49: Ich habe jetzt eine tricky Frage.

00:01:51: Ich bin heute Morgen so.

00:01:53: den Weg zu meinem Büro habe ich genommen und habe mich gefragt was motivierten mich eigentlich morgens wenn ich an den Schreibtisch komme?

00:02:02: Kannst du diese Frage?

00:02:03: Das ist natürlich eine Lebensfrage.

00:02:07: Eine große

00:02:08: Frage!

00:02:10: Aber wir steigen gleich mal prompt ein.

00:02:15: Brauchst du für diese Frage Bedenkzeit, wir können sie auch später nochmal erörtern...

00:02:21: kann die ganz direkt beantworten, aus sehr spontan beantwortet.

00:02:25: Mich motivieren zwei Sachen.

00:02:26: das eine ist ich habe eine ganz große Liebe zur Sprache.

00:02:29: Ich finde es unglaublich faszinierend was wir mit Sprache alles erreichen können.

00:02:36: und dann weil ich selber jahrelang so Unterlampenfieber gelitten habe Und weiß wie's is wenn man sich nicht traut Wenn wenn man nicht gehört wird Weil ich das alles genau kenne treibt mich auch an genau dass mein Kunden und Kundinnen zu zeigen also dieses diesen Mut zu finden, in die eigene Sichtbarkeit zu gehen und Sprache und auch das gesprochene Wort die eigene Stimme einzusetzen damit wir ja so ein Stück weit den Platz in der Welt einnehmen.

00:03:02: Und Welt meine ich jetzt nicht eine riesengroß gedacht unbedingt sondern den Platz an unserer Welt ein nehmen.

00:03:08: also immer die Frage was bewirke ich mit meinen Worten?

00:03:13: Also

00:03:14: wenn

00:03:14: ich das für mich ein bisschen einordne Jeder Mensch hat ja ein tolles Potenzial, was er mitbringt.

00:03:20: Und viele Menschen bringen das natürlich nicht in die Sichtbarkeit, weil ihnen dann vielleicht so Methoden, Instrumentarien nur hau fehlt und damit stattest du Menschen aus um ihr volles Potential nach außen zu tragen ist?

00:03:35: Also dass ich mir jetzt darunter vorstelle...

00:03:37: Ganz genau!

00:03:38: Ja dieses wie setze ich meine Stimme ein und wir setzen sich meine Worte ein, damit ich gesehen und gehört werde

00:03:46: Und wir wollen heute ja auch über Präsenz sprechen.

00:03:49: Führt dann Stimme und Worte zu Präsent?

00:03:53: Ich glaube, es ist mehr als nur Stimme-und-Worte.

00:03:56: Für mich ist das zum ganz großen Teil eine innere Einstellung.

00:04:01: Also mit welcher inneren Einstellung gehe ich in das Gespräch rein?

00:04:05: Mit welcher änderen Einstellungen trete ich meinem Gegenüber gegenüber?

00:04:09: Weil natürlich kann nicht sprechen ohne wirklich Präzent zu sein.

00:04:13: aber dann bin ich auf Autopilot Und ich erlebe das in den Coachings immer wieder.

00:04:17: Ich rede, rede, rede als meine Coaches reden, reden und sagen ja irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin gar nicht wirklich da.

00:04:25: Ja?

00:04:25: Und dann ist es... Dann gewird der innere Raum so klein und wir genießen das gar nicht mehr diesen Kontakt, den wir ja aufbauen über das gesprochene Worten, über die Sprache.

00:04:37: Also kann ich wirklich da sein, kann mich voll und ganz einlassen auf mein Gegenüber und auf die Situation.

00:04:44: Ja, das ist schön.

00:04:45: Das machen wir auch genau mit unseren Female Leadership Trainings, dass wir gar nicht ... Dann kommen alle und sagen, Technik, Technikochnik sind erst mal so die Fragen.

00:04:52: Und dann sagen wir mal ... Wir können über Technik reden, aber für uns fängt es alles mit einer guten Haltung zu sich selber an?

00:04:58: Absolut!

00:04:59: Und dann machen wir zwei Tage Haltungstraining.

00:05:02: Am Ende gucken wir auf diese ganzen Technik-Fragen.

00:05:04: Und ohne die technisch beantwortet zu haben ein paar Kleinigkeiten auf jeden Fall.

00:05:09: Rhetorisch

00:05:09: usw.,

00:05:10: Aber ohne die Technikfragen beantwortete zu haben Kann man diese Fragen auf einmal, hat man die gar nicht mehr?

00:05:16: Ja.

00:05:17: Na ja weil du sie auf einmal spürst.

00:05:19: Technik ist ja, ich habe das Wort schon, etwas sehr technisches und da kann ich im Zweifel, sagt es jetzt sehr vorsichtig auch ein Buch lesen.

00:05:27: Sie sagt es vorsichtig, weil da gehört immer noch mehr zu.

00:05:30: aber ohne dieses innere Erleben, diese innere Haltung funktioniert die Technik auch nicht.

00:05:36: dann wird's mechanisch und dann kann ich nichts berühren Mit meinen Worten.

00:05:40: Das wollen wir immer die Verbindung zum Gegenüber mit den Worten.

00:05:45: und würdest du dann sagen, also gibt ja viele Menschen die sagen so da vorne stehen was Vortragen präsentieren der Raum ist voll.

00:05:54: Also gibt natürlich die Situation im Meeting, dass man das nicht mag.

00:05:57: Wenn dann irgendwie zehn Leute um den Tisch sitzen und dann aber die extremere Situation wenn man in einem ganzen Raum voller Menschen sprechen muss... Das mag ich nicht!

00:06:05: Und das kann ich nicht.

00:06:06: Sagst du denen präsentieren Raum einnehmen ist etwas was wir alle lernen können?

00:06:12: Und wenn wir es gelernt haben wo wir auch immer Spaß dran haben können.

00:06:17: also Ich bin davon überzeugt dass wir's lernen können.

00:06:20: absolut jeder und jede kann Klavier spielen lernen.

00:06:24: Klar gibt es Talente, auch da, dem einen fällt's leichter.

00:06:27: Dem anderen fällt's schwerer aber generell kann es jede und jeder lernen.

00:06:31: die Frage ist inwieweit bin ich bereit mich darauf einzulassen?

00:06:36: Inwieweit bereite ich mich zu verändern aus der Komfortzone rauszugehen um eben diese Bühne einzunehmen sei es im Meeting oder eben auf der tatsächlichen Bühnen?

00:06:47: also ganz wenn wir es ganz banal runterbrechen ist sprechen ein Handwerk und ein Handwerker kann jeder lernen wenn ich bereit bin, die entsprechende Zeit reinzupacken.

00:06:58: Also ich lerne gerade Cello!

00:07:04: Ich weiß gar nicht ob ich jetzt wahnsinnig talentiert bin aber ich weiß... ...ich kann das lernen und ich sehe dass ich es lernen kann weil ich einfach jeden Tag mich an meinen Cello sitze.

00:07:12: Und dann geht's darum, gerade beim Sprechen auch die Komfortzone Erfahrung zu machen also sich so daraus zu begeben ja und dann zu gucken Ja, dass die Technik wirkt und es ja gar nicht alles so schlimm ist.

00:07:26: Natürlich ist das nicht angenehm weil es fühlt sich natürlich immer auch ein Stück weit verletzlich an.

00:07:30: Ich sage was und wir können Worte nicht zurücknehmen.

00:07:34: Einmal gesagt

00:07:35: ist es

00:07:36: draußen und da kann ich noch tausend mal sagen, das stimmt nicht aber es ist draußen!

00:07:41: Es ist gesagt und auf einmal stehe ich für etwas.

00:07:44: Und wenn ich für Etwas stehe bin ich gefühlt erst einmal angreifbar.

00:07:49: Okay, das ist auch nochmal gut das zu realisieren

00:07:53: Ja.

00:07:54: Und dann kann man es nicht wie hier in so einem Podcast noch mal hinterher bearbeiten oder rausschmeiten,

00:07:59: wenn ich jetzt irgendwas doofes sage.

00:08:00: Kann ich sagen, das machen wir wieder raus?

00:08:02: Aber im Gespräch oder auf der Bühne ... Es ist gesagt.

00:08:06: War's das, ne?

00:08:08: Das war's!

00:08:10: Ich

00:08:10: glaub davor scheuen sich viele und haben Angst davor.

00:08:13: Einmal, oh, ja, ich bin für was angreifbar.

00:08:17: Ja.

00:08:19: Was auch immer das dann ist, also... Man kehrt seinen Innerstes nach außen in dem Moment.

00:08:25: Ja!

00:08:26: Und macht sich beurteilbar auch, ne?

00:08:31: Absolut.

00:08:31: Es kann auf einmal beurteilt werden was man da gesagt hat wie man das gesagt hat und ich finde was dann ja oft dann tricky ist dass man in dem moment keine ... also die Resonanz.

00:08:45: kriegst du Resonanz von den anderen und merkst, es kommt an was du sagst?

00:08:49: Dann merkt man ja auf einmal so okay ich bin hier in Beziehung.

00:08:52: Es scheint irgendwie okay zu sein.

00:08:53: Ich bin hier okay mit dem wenn ich hier stehe Und wenn diese Resonance aber noch nicht da ist dann ist man ja auch erst mal so im Schwimmen.

00:09:02: habe ich hier Absolut!

00:09:03: Habe ich hier Resonanzen mit den Menschen?

00:09:06: Ja nicht glaube Es ist immer ein ganz schmaler Grad.

00:09:10: Ich sage ganz oft zu meinen Coaches Gebt Nicht Oder macht euch nicht abhängig von der Reaktion des Publikums.

00:09:20: Aber natürlich muss ich gleichzeitig gucken... Also, ich muss ja lernen eine Gruppe zu lesen!

00:09:24: Ich muss ja gucken wie kommt es an?

00:09:26: Landet das oder landet das überhaupt

00:09:27: nicht?!

00:09:28: Und das ist nicht ganz einfach, das hat Jahre bei mir gedauert.

00:09:32: Dieses Nee, ich bin bei mir, ich weiß wofür ich stehe wenn ich auf der Bühne bin.

00:09:37: Ich kann den Raum lesen und Sachen wiederholen wenn ich das Gefühl habe Sie haben es nicht verstanden, aber ich darf mich nie abhängig machen von der Reaktion des Publikums.

00:09:48: Wie gelingt das denn, dass ich mich nicht abhängige mache?

00:09:51: Ich bin ganz stark im Körper!

00:09:55: Also ich bin nicht im Kopf und das klingt manchmal auch etwas wenig greifbar... ...aber ich bin geerdet.

00:10:03: also ich spüre absolut mal eine Verbindung zum Fußboden.

00:10:06: Also ich stehe für etwas und ich atme.

00:10:11: Ich gehe nicht in den Kopf, ich bin einfach beim Atem.

00:10:14: Ich atme ein und spreche.

00:10:15: Ich bin in Verbindung.

00:10:17: Und ich nehme wahr ... aber ich bewerte das vielleicht auch gar nicht.

00:10:21: Ja, hinten rechts guckt jemand schräg für mich schräig.

00:10:24: Wer weiß wirklich so ist?

00:10:26: Okay dann ist es so!

00:10:28: Und ich weiß ja nie was da los ist.

00:10:29: hat die Person schlecht geschlafen?

00:10:30: haben sie gerade Stress zu Hause?

00:10:32: wir beziehen sich sofort auf uns.

00:10:35: Oh das war jetzt furchtbar was ich gesagt habe.

00:10:38: Wir wissen's nicht Aber wirklich diesen Anker in sich selber finden und sagen, nee dafür stehe ich.

00:10:45: Und dazu stehe auch.

00:10:49: Weil muss ich es nochmal anders für das Publikum sagen?

00:10:52: Für mich ist glaube ich auch immer... Also ich kann total gut was... Vortragen, also wenn ich so Keynotes gebe.

00:10:59: Wenn ich Freude habe an dem was ich sage.

00:11:01: Natürlich!

00:11:04: Also das so...wenn ich merke, ich sage etwas, was Perspektiven verändert, was Leute natürlich Storytelling gehört dann dazu.

00:11:13: Wenn Ich Freude an den Stories habe die ich auch präsentiere

00:11:17: Ja weil wenn es dir Freude macht macht sie anderen auch Freude.

00:11:22: Und deswegen sage ich auch immer, was hat das gesagt mit dir zu tun?

00:11:25: Das sind nicht einfach leere Worte.

00:11:26: Sondern die machen ja auch etwas mit dir als Sprecherin.

00:11:30: und wenn du Freude hast oder wenn es dir etwas bedeutet dann bedeutet das den anderen auch etwas.

00:11:37: Ich putte das mal radikal aus und sag, wofür kämpfst Du im besten positivsten Sinne, wenn Du sprichst?

00:11:45: Weil Du willst Dir die Menschen verändern mit Deinen Worten!

00:11:48: Und Britta, da sind aber für mich zwei unterschiedliche Arten, wenn ich präsentiere.

00:11:52: Also der Inhalt und das habe ich jetzt noch mal so für mich reflektiert.

00:11:56: Ich hab total viel Spaß, wenn die Dinge präsentiere wo ich an eine Haltung dran gehe.

00:12:00: Wo ich versuche durch Stories eine Haltung zu verändern.

00:12:03: beispielsweise auf einer Führungstagung habe ich einmal darüber gesprochen wie gut man auch Mitarbeiter führen kann, wenn sie überall dezentral sitzen.

00:12:14: Ein damaliger Mitarbeiter hat in einem Bus gelebt, war weltweit unterwegs.

00:12:18: Und wir haben trotzdem total nah bei zusammengearbeitet und ich hab präsentiert wie wir das machen.

00:12:23: War da so total drin, ey, dass das funktioniert voll gut wenn man es will?

00:12:28: Also eine Haltung zu bewegen mit Geschichten irgendwie ... Aha!

00:12:34: Okay ja, Überraschungen zu erzeugen.

00:12:35: Mhm.

00:12:36: Dann gibt's manchmal auch Vorträge wo ... Ich sehe viel Versuche, also gerade im Bereich Gender Balance Leadership oder Female Leadership.

00:12:45: Ganz viele Versuche zu punkten durch... Kennzahlen, die ich präsentiere.

00:12:49: Die Kennzahl hat das gezeigt, die Studie hat das gezeigt ... Boah!

00:12:53: Und dann werd ich immer so angespannt, weil ich Angst habe, diese Kennzahl zu vergessen nicht zu präsendieren.

00:13:02: Da geht's ganz viel über die Rentabilität von geschlechtergemischten Teams und so weiter.

00:13:07: Dann bin ich in so einem Autofokus unterwegs und hab eigentlich keine Freude mehr.

00:13:12: Kannst du damit erst anfangen

00:13:14: mit diesen beiden Unterschieden?

00:13:15: Ja.

00:13:17: benennst du auch die Lösungen schon.

00:13:19: Und die Lösung sind wirklich Geschichten, also mach es persönlich.

00:13:22: Selbst wenn du... Also gehst ja bei dem Zweiten und wenn du die ganzen Zahlen hast bist du ja total im Kopf.

00:13:26: Dieses hoffentlich vergesse ich die Zahl nicht, hoffe nicht sage ich dir richtig.

00:13:30: Hoffentlich, hoffentlich!

00:13:31: Hoffentlich und dann bist du viel mehr eventuell auch bei den Gedanken, die du darüber hast als beim eigentlichen Moment.

00:13:40: Ja?

00:13:40: Das ist das eine.

00:13:41: Das andere ist, du kannst jede Zahl, kannst du in ein Bild oder eine Geschichte verpacken

00:13:48: Und dann hab ich immer Angst, dass der Vortrag zu lange wird.

00:13:51: Dann sagt ... Nur ist die Lösung, du sagst weniger?

00:13:55: Ja!

00:13:56: Du sagst wenige also wirklich fünfzig bis achtzig Prozent von dem was du eigentlich sagen willst.

00:14:01: Das auch der Trick.

00:14:02: Weniger das ist auch ein Trick wirklich weniger und das lieber in greifbare Geschichten oder Beispiele packen.

00:14:12: Und wie dir geht es dann vielen, die denken okay jetzt muss ich ganz viele Zahlen präsentieren.

00:14:16: Ich sage sie einfach alle und dann hoffe ich, aber treibe jetzt, dass sich irgendjemand irgendwas merkt und das irgendwas hängen bleibt.

00:14:24: Okay und jetzt ist ja mein Kontext nochmal ein bisschen anderer ne?

00:14:28: Wenn jetzt das viele hören hier, die werden jetzt auch nicht irgendwie... die jeden Monat einen Vortrag halten oder so.

00:14:34: Die haben halt mehr mit Präsentationen, auch im Unternehmen in Meetings zu tun, wo sie andere überzeugen müssen.

00:14:40: Aber auch da können wir das ja anwenden?

00:14:42: Also wenn ich jetzt irgendwie ein Vorstand davon überzeugen muss, dass wir unsere Zahlungssysteme auf eine andere Art und Weise abwickeln müssen ... Die Profi-Center so nicht mehr funktionieren wie auch immer.

00:14:52: Genau dann kann ich das ja auch in eine Story packen.

00:14:55: Absolut!

00:14:57: Also die Frage ist ja immer... Was hat das, was ich sage mit meinem Publikum zu tun?

00:15:03: Jedes Publikuum ist ja egoistisch.

00:15:04: Zu Recht!

00:15:05: Die fragen ja immer what's in it for me?

00:15:07: und die Fragen müssen wir als Speakerinnen beantworten in dem Moment.

00:15:11: Das heißt steigt mir in der Geschichte ein, steigt mit einem Vergleich ein also mit irgendetwas wo sofort der Nutzen klar wird.

00:15:20: Ihr müsst euch das so und so vorstellen.

00:15:22: wisst ihr noch als das und dass diese hypnotischen Filter einsetzen?

00:15:28: Und dann setzt sich ...

00:15:30: Stopp.

00:15:31: Was ist eine blottische Filter?

00:15:35: Genau, hypnotische Filter sind Dinge wie ... Stellt euch

00:15:40: vor das

00:15:44: oder könnt ihr euch noch dran erinnern als ... Ja.

00:15:52: Wisst ihr noch, wie?

00:15:55: Wißt ihr noch was, keine Ahnung, wie ihr als Kinder bezahlt habt.

00:15:59: Also jetzt ohne irgendeinen Kontext zu kennen.

00:16:01: Könnt ihr euch noch an eure erste Fahrstunde erinnern, wie das geruckelt hat?

00:16:07: Blinken schalten und so weiter gleichzeitig.

00:16:09: Ich dachte, das schaffe ich nie!

00:16:11: Das Gleiche ist beim Sprechen.

00:16:12: am Anfang denkt ihr es wird nie funktionieren und dann übt ihr und irgendwann geht ihr auf Autopilot oder wird es in Selbstverständlichkeit.

00:16:20: Zum Beispiel im Kontext von Female Leadership.

00:16:23: könnt ihr euch auch noch erinneren, wie sich das angefühlt hat als ihr mit der Frage direkt konfrontiert wurde, kannst du dir diesen Führungsjob vorstellen?

00:16:30: Zum Beispiel.

00:16:32: Oder könnt ihr euch noch erinnern wie es euch ergingen als ihr die Stellenanzeige für die Teamleitung eures Teams ausgeschrieben wurde?

00:16:42: Ja!

00:16:42: Und dann haben wir ja oft Männer und Frauen im Publikum und dann könnte man sagen, ja... ...und den männlichen Kollegen geht's häufig so dass sie sagen, Jo, Chaka hab ich nur drauf gewartet.

00:16:53: Und wir wissen aus Studien, dass männliche Kollegen sich bewerben, wenn sie nur fünfzig- sechzig Prozent der Anforderungen erfüllen.

00:17:00: und viele Frauen hier im Raum ... Da können Sie sich später auch gerne mal darüber austauschen, sagen wahrscheinlich... Ich hab gedacht, oh nee, ich nicht!

00:17:07: Ja ganz genau.

00:17:09: Ah ja

00:17:12: cool.

00:17:12: Das kann natürlich alles noch verfeinern aber das geht in die richtige Richtung Okay.

00:17:22: Die Damen unter uns, die Frauen unter uns waren.

00:17:25: ganz ehrlich.

00:17:27: Ihr seht die Stellenanzeige und so weiter.

00:17:30: Also nicht

00:17:30: immer macht es konkret, macht es greifbar?

00:17:33: Wie hat sich etwas angefühlt?

00:17:35: Wie sah etwas aus?

00:17:36: Welche Jahreszeit war's?

00:17:37: Was habt ihr angehabt?

00:17:41: Ich greife da ein Beispiel auf Nora.

00:17:44: Montagmorgen neun Uhr, ihr macht eure Zeitungsapp auf Hab den Kaffee in der Hand, draußen scheint die Sonne und ihr seht die Stellenanzeige.

00:17:56: Ja?

00:17:56: Und ich weiß nicht wie es euch ging wenn ich sowas sehe, ich kriege immer so ein Bauchkreppchen, da liest du die Stellen Anzeige durch... ...und ich vermute – das geht an die Damen oder die Frauen hier im Raum – eure ersten Gedanken waren Das erfülle ich nicht, dass erfüll' ich nicht!

00:18:14: Dann gehst du eben auf die Männer.

00:18:17: Aber du machst es super greifbar.

00:18:20: Das ist mit der Dreh- und Angelpunkt.

00:18:23: Ja, cool!

00:18:25: Und wenn ich jetzt aber bei einem Vorstand bin ... Ich hab das ein Beispiel, ich habe zwei Frauen dazu beraten die ihren Vorstand davon überzeugen muss dass irgendwie Dinge im Finanzbereich anders aufgeteilt werden.

00:18:37: Jetzt war's so ganz ... Dann hab' ich mit denen das so wie könnt ihr das aufbauen?

00:18:41: Pyramidalis präsentieren usw.

00:18:44: Und jetzt ist es ja etwas, dass den Vorstand eigentlich gar nicht tangiert Aber die beiden treibt das in ihrem Daily-Business total um.

00:18:56: Und sie müssen den jetzt überzeugen und ich weiß, dass es jetzt nicht darum geht auf einer großen Bühne was zu präsentieren oder auch deinen Themen sind aber das ist ja etwas, was tagtäglich

00:19:07: oft

00:19:07: uns umtreibt in solchen Meetings zu überzeugen.

00:19:12: Jetzt ist diese Story die Problematik, die haben nicht die, der Vorstand ist.

00:19:16: wie könnte man das denn verpacken?

00:19:18: Na ja, die Frage ist, warum ist es für den Vorstand interessant?

00:19:22: Also irgendwo hat der ja ein Interesse daran, dass das funktioniert.

00:19:27: Sonst ... Warum würde er sonst Vorstanden von dem Unternehmen sein?

00:19:32: Also Ressourcenverschwendung geht da immer.

00:19:35: Aber absolut!

00:19:35: Aber warum ist das wichtig?

00:19:37: und dann gibt's ganz klare Strukturen.

00:19:40: Was sind die Auswirkungen des Problems?

00:19:46: Was ist meine These, was ist meine Lösung?

00:19:50: Und das geht... Da kann man auf einer großen Pitchbühne machen.

00:19:53: Das kannst du aber auch im Kleinen machen.

00:19:55: Aber auch da immer wieder aus Publikumsperspektive denken muss einmal abhusten.

00:20:05: Also warum ist es für mein Publikum wichtig und der Forschung hat an irgendeinem Punkt hat er Interesse daran

00:20:12: wie

00:20:13: viel Geld wird verschwendet?

00:20:15: Ja, also was du sagst mit den Ressourcen und ganz wichtig konkret sein.

00:20:20: Also Ressoursen verschwinden ja?

00:20:23: Was

00:20:27: heißt das im Zeit?

00:20:30: Wie ist es messbar?

00:20:33: Und dann tangiert jetzt auch den Vorstand.

00:20:36: Wichtig ist auch... wie sage ich das?

00:20:41: Spitzdenken.

00:20:43: Viele meiner Coaches gehen in so eine erste Rede rein oder eine Präsentation rein und denken, ich sage jetzt einfach alles was ich weiß in der Hoffnung dass irgendwas hängen bleibt.

00:20:52: So ein bisschen dein Beispiel mit deiner Rede und den Zahlen statt sich zu überlegen okay was ist der Kern auf den ich hinaus möchte?

00:20:59: Was ist der eine Satz den sie sich merken müssen?

00:21:05: Was steht auf dem Spiel wenn wir das nicht umsetzen?

00:21:10: Und da dürfen wir ruhig in der Vorbereitung auch drastisch denken.

00:21:15: Und wie oft muss man einen Vortrag gegeben haben, bis man das Gefühl hat so I own it?

00:21:21: Weißt

00:21:21: du, wie ich meine ... Die Zahl.

00:21:22: Jetzt kommt die Zahl.

00:21:24: So I own It!

00:21:26: Ich geh da raus.

00:21:27: Das ist mein Thema.

00:21:28: Natürlich kann man's zu Hause üben aber je mehr man es draußen gemacht hat, desto yes.

00:21:35: Ich hab keine konkrete Zahl.

00:21:36: Da is jeder in der Tat anders.

00:21:38: Also ich hab Kotis gesagt, ich habe das dreimal gemacht und das war einfach meins Hängt auch immer viel mit der Vorbereitung zusammen.

00:21:44: Also wie oft sprechst du es laut aus?

00:21:46: Übst du's auf der Bühne direkt, was ich mit meinen Coaches mache.

00:21:49: Wir mieten die Bühnen, wir stellen sie direkt auf die Büne und sagen jetzt sprechen das Bühngefühl wirklich kriegen.

00:21:55: Andere sagen, jetzt habe ich es um die zehn mal gemacht und da geht immer noch etwas.

00:22:00: also als ich eine meiner Keynotes gemacht habe, die war sehr persönlich, dann ging es um den Verlust von des Vaters Da hab' ich bis heute das Gefühl Das geht jedes Mal tiefer und ich kann die jedes mal noch ein bisschen umändern.

00:22:13: Ja, und gleichzeitig ist es hundert Prozent meins.

00:22:17: Und ja klar, je persönlicher es ist, desto leichter fällt das uns natürlich, ne?

00:22:22: Natürlich!

00:22:23: Und das ist ja auch immer was, dass wir dann vielleicht gucken können wie kann ich also das so meine persönliche Emotionalität auf ein Stück weit mit reinbringen?

00:22:31: weil das wahrscheinlich das ist, was wir gut transportieren können.

00:22:34: Ja, und das macht natürlich dann auch erst lebendig.

00:22:38: Es gibt ja so verschiedene Punkte die wir beim Sprechen transportieren müssen.

00:22:41: Wir müssen Leidenschaft transportieren, Souveränität und Kompetenzen – da gibt es ganz klar messbare Parameter, die wir einsetzen können.

00:22:50: Also zum Beispiel leidenschaft kriegen wir über die Bewegung in der Stimme.

00:22:55: Dann würde ich sagen, wahnsinnig schön heute.

00:22:56: Ich liebe das Gespräch mit dir, Nora und es macht wirklich ... Nee!

00:23:02: Da transportiert sich die Leidenschaft nicht so.

00:23:04: Aber ich nehme die Bewegung in die Stimme rein und dann klingt es einfach leidenschaftlicher.

00:23:10: Und Souveränität und Kompetenz kriegen wir zum Beispiel darüber, dass wir die Sätze auch abschließen.

00:23:15: Ja am Ende mit der Stimme nach unten gehen und nicht immer attagieren.

00:23:18: Zum Schwänzchen nach oben.

00:23:20: Diese gelandensechse.

00:23:22: Gelandensätze,

00:23:23: das habe ich auch nicht gehört!

00:23:24: Das sind

00:23:24: sich wirklich gelandensätzen.

00:23:26: Mein Name ist Britta und ich freue mich, dass wir hier sind.

00:23:28: Heute sprechen Sie über die Zahlen?

00:23:30: Ja es geht immer

00:23:31: hoch.

00:23:31: Und natürlich

00:23:33: vergesse ich irgendwann wie ich den Satz beende weil ich gar nicht mehr weiß, wie ich ihm vor fünfhundert Worten begonnen habe.

00:23:40: Also es ist immer leichter natürlich wenn's persönlich isst.

00:23:46: Auch das höre ich relativ häufig.

00:23:48: Ja, aber naja... Ich brenn jetzt nicht so viel, sie sind ja nur Zahlen, brenne ich auch nicht so für.

00:23:52: So, ja!

00:23:53: Das kann sein und gleichzeitig hast du eine Verantwortung dem Publikum gegenüber.

00:23:58: Wenn du es schon nicht für dich machst dann machst du's für die.

00:24:02: Und dann wirds technisch.

00:24:04: Das ist aber auch okay.

00:24:05: Du weißt jetzt wie du die Stimme einsetzen musst, du weißt wie du leidenschaftlich klingst.

00:24:10: Dann machst du es jetzt einfach auf die technische Art und Weise.

00:24:13: Aber das Ziel ist, für mich immer zu gucken ... Was haben denn auch die Zahlen mit dir zu tun?

00:24:18: Ja.

00:24:19: Klar!

00:24:20: Die betreffen dich ja auch.

00:24:22: Ja.

00:24:23: Und am Ende ist natürlich Frage also ... Wenn du keine Leidenschaft durch diese Zahlen hast, die wir präsentieren, hast du noch Leidschaft für deinen Job.

00:24:30: Das kann man dann ja auch

00:24:32: diskutieren.

00:24:32: Kann man aber so ganz offen benennen und sagen ... Ja, ich mach fürs Geld.

00:24:37: Okay aber ist doch super!

00:24:38: Da machst du es halt fürs Geld?

00:24:39: Aber dann sprich mit Leidenschaft über die Zahlen weil die Sorgen dafür dass du einen Job hast und bezahlt bist.

00:24:44: Also irgendwie

00:24:45: finde ich hat alles irgendwie mit uns zu tun.

00:24:48: und ja diese Verantwortung den Publikum gegenüber.

00:24:52: Sonst kannst du ein PDF rumschicken und sagen gibt's Fragen dazu.

00:24:55: Der Zeit ne also verantwortung publikum gegenüber der zeit des Publikums gegenüber Dass ihr dir zuhört.

00:25:01: Absolut, weil es

00:25:03: ist so wertvoll ... Die sitzen da und die hören mir zu.

00:25:06: Das ist ein Geschenk!

00:25:08: Ja.

00:25:09: Jetzt haben wir schon super viel von deiner Kompetenz gehört.

00:25:12: Britta, lass mal einen Schritt zurückgehen.

00:25:15: Hast du schon mal von Coachy gesprochen?

00:25:17: Was machst du in deiner Tätigkeit?

00:25:18: Also diese ganze Kompetenz, wie ist das in deinem Unternehmen verbaut?

00:25:25: Magst du noch sagen was du genau damit machst?

00:25:28: Also zu mir kommen Menschen, die in irgendeiner Form sprechen müssen.

00:25:34: Und für mich ist Bühne ja nicht nur die große Bühnen, aber auch das Meeting oder auch das Zweiergespräch.

00:25:39: Jedes Sprechen ist irgendwie öffentliches Sprachen für mich und zu mir kommt diejenigen, die sagen mit dem was ich sage und wie ich sage erreiche mein Publikum noch nicht.

00:25:50: Ich bin zu unklar!

00:25:53: Ich komme nicht auf den Punkt.

00:25:55: Ich bin zu technisch.

00:26:00: Oder ich hatte letztens jemanden, das war auch ganz spannend gesagt hat... ...ich glaub' ich hab gar keine Geschichte in

00:26:04: mir.".

00:26:06: Das war im Rahmen der Speaking Academy und er gesagt, ich glaube', ich habe gar keine Geschichte!

00:26:10: Also haben wir angefangen ihre Geschichte rauszuarbeiten.

00:26:13: Ja also alle Menschen die in irgendeiner Form sprechen müssen.. ..und die Menschen damit berühren und überzeugend motivieren müssen, die kommen zu mir.

00:26:22: Und dann gucken wir okay was ist es denn?

00:26:24: Willst du direkt auf die Bühne gehen, wollen wir das da machen?

00:26:27: Wollen wir eine Rede schreiben?

00:26:28: Machen wir es erstmal so ganz technisch.

00:26:31: Da gucken wir dann wirklich ganz individuell.

00:26:34: oder ich sage Wir machen einfach in der ganze Gruppe.

00:26:36: Wir gehen einen Tag ins Theater und Da sind wir auf der bühne.

00:26:40: Wir haben nur Impro-Schauspielerinnen dabei.

00:26:42: Wir Haben oft Gesangslehrer mit dabei Einfach weil ich von ganz vielen verschiedenen Aspekten an dieses sprechen ran gehe.

00:26:51: Weil's ist eben nicht nur Technik Es ist auch Diese Leichtigkeit.

00:26:56: Es ist, ich kann den Raum halten!

00:26:59: Ich kann da stehen und da ist erstmal eine Pause und ich kann die Pause aushalten ohne in mich zusammen zu singen sondern ich kann diese Präsenz in der Pause halten.

00:27:11: Also alles von der Idee bis zum Auftritt ist im Prinzip meins Stimme sprechen Atmung

00:27:18: Und du arbeitest Vorwiegend mit Individuen, also mit Einzelpersonen oder auch mit Teams?

00:27:24: Auch mit Teams.

00:27:26: Viele Teams wo die Firma sagt wir haben eine Konferenz und der Team soll sprechen wie am Speaker Slots kannst du sie nicht auf diese Räden vorbereiten Und dann schreibe ich die Reden mit den Teams.

00:27:37: Wir üben das und auch da wieder ist immer noch ne Budget Sache.

00:27:40: sollen wir es Theater mieten Oder komme ich in die Firma und für Übens direkt in der Firma Okay.

00:27:46: Also, das ist wirklich unglaublich individuell.

00:27:49: Wir verbinden das ganz oft mit Team-Building.

00:27:52: Weil natürlich so ein Tag auf der Bühne mit Gesang und Impro schweißt so'n Team auch richtig zusammen ... Ja cool!

00:27:59: Das kann ich mir gut vorstellen.

00:28:00: Und dann hat man ja auch so'nen einfachen gemeinsames Verständnis, gemeinsames Mindset um dieses ganze Thema.

00:28:08: Kann sich dann gegenseitig immer wieder daran erinnern.

00:28:12: Erinnert es sich noch, was Britta gesagt hat?

00:28:14: Ja und es ist so schön, gemeinsam auch ins Unbekannte zu gehen.

00:28:20: Diese lustvolle Umgang in diesem Unbekannten mit.

00:28:23: jetzt waren wir alle zusammen auf dieser Bühne und wir mussten alle singen Wir haben Impro gemacht und da mussten wir noch ein Stück weit eine Geschichte von uns aufschreiben und die teilen das sind ja ganz verletzliche oder gefühlt verletztliche Momente Und das verbindet und das gibt dann wiederum auch so eine Stärke für jede einzelne Person die dabei war Dieses, wo ich hab das gemacht und ich habe die Geschichte und ich hab sie erzählt.

00:28:49: Und da können wir total gut anknüpfen mit etwas was auf deiner Webseite steht.

00:28:53: Was mich auch sehr angesprochen hat.

00:28:55: Du schreibst darauf meine Aufgabe ist es deine Persönlichkeit auf der Bühne zum Leuchten zu bringen ohne dass du dich verbiegen musst.

00:29:02: Es geht darum herauszufinden was Dich als Speaker in ausmacht.

00:29:10: Das hat mich sehr angesprochen.

00:29:11: Wir arbeiten viel mit Führungskräften damit, wer bist du als Führungskraft und sagen ... Ja, man bringt natürlich seine eigene Persönlichkeit Geschichte da rein.

00:29:19: Und jede Führunkraft ist unterschiedlich.

00:29:22: Und wir sagen mal so, brauchst du eine Leadership-Brand?

00:29:25: Ist das im Auftreten ähnlich, dass man sagt, es gibt jetzt nicht den einen besten Weg, sondern jeder hat einfach eine unterschiedliche Persönigkeit?

00:29:38: Jeder und jeder hat als Speaker oder Speakerin natürlich eine individuelle Persönlichkeit.

00:29:43: Also da gibt's Speakeren, die wirken unglaublich toll wenn sie viel gestikulieren zum Beispiel.

00:29:51: Ich hab das mal probiert ja mein persönlicher Bühnenfail.

00:29:56: Da hatte ich ein... Ich war das in Benjamin Sander.

00:30:00: Genau, ich hätte einen Ted Talk gesehen von Benjamin Sender als ein Dirigent der sehr ausladen mit der Gestik ist und ich fand es unglaublich toll.

00:30:08: Dachte, oh, das mache ich jetzt auch!

00:30:10: Und er hat das dann auch gemacht, bin hin und her auf der Bühne und habe wild gestikuliert... ...und das hat überhaupt nicht funktioniert.

00:30:21: Also Leute sind zwischendurch dann angefangen einfach rauszugehen.

00:30:26: Das war so ein Moment der Demut.

00:30:35: Ich dachte, oh Gott!

00:30:39: Sehr lange her, aber es war für mich eine Harmen, wo ich dachte ... Benjamin Sander bin, weil das bin ich als Persönlichkeit gar nicht.

00:30:51: Also ich bin eher die Personen auf der Bühne.

00:30:53: Ich bewege mich.

00:30:54: natürlich gehst du kulierig aber ich bin nicht grase nicht hin und her Und auch da wieder.

00:31:01: wir müssen so ein Mittelweg finden zwischen ja es gibt bestimmte Parameter Die brauchen wir die braucht jeder jeder muss atmen Jeder muss klar artikulieren Jeder muss kurz zu set relativ kurze Setze machen.

00:31:15: Aber wie dass ausgefüllt wird Das ist dann wiederum sehr individuell.

00:31:21: Ja, der eine Speaker, die eine Speakerin wie gesagt läuft dann doch mehr hin und her und das wirkt total natürlich und wir können gut folgen.

00:31:29: Die anderen bleiben still stehen funktioniert wunderbar.

00:31:33: Und wie finde ich denn da mein persönlichen Stil?

00:31:36: Also gucke ich einfach so was habe ich in der Vergangenheit gemacht was hat gut funktioniert oder Was wie komme ich denn überhaupt drauf?

00:31:44: also es ist ein natürlich sehr viel üben.

00:31:46: Es ist auch immer wieder sich natürlich Feedback holen und dann eben gucken, was hat funktioniert?

00:31:52: Und das hat auch nicht funktioniert.

00:31:53: Manchmal muss man leider aussagen bestimmte Dinge funktionieren Auch wenn wir uns nicht wohlfühlen dabei.

00:32:00: Also gerade bei Beispiel Wenn jemand sehr schnell spricht Ja Wir brauchen ein leicht erhöhtes Sprechtempo wenn wir inspirieren wollen.

00:32:08: Ach ist ja so, okay Ja,

00:32:09: spannend oder haben wir es rausgefunden vor einiger Zeit?

00:32:12: also müssen leicht erhöhen sprechen Aber nicht dass mache und keine Pausen mache dann geht die Botschaft verloren.

00:32:20: Und jetzt ist für so ein Schnellsprecher oft, auch sehr schwarz-weiß ausdrückt von mir, sind Pausen ganz oft eine große Herausforderung.

00:32:29: Aber da muss ich leider sagen okay tut mir leid du fühlt sich damit nicht wohl aber dein Publikum braucht es.

00:32:37: also was braucht das Publikums und was kannst Du bringen?

00:32:40: Dann müssen wir da eigentlich diesen Mittelweg finden.

00:32:43: und deswegen Ja, ist einfach dieses Feedback wichtig und die Rückmeldung immer wieder wichtig.

00:32:49: Was wir auch in meinen Trainingsgangs hier machen – einfach du machst es, wie fühlt ihr sich an?

00:32:53: Wie hat das gewürgt?

00:32:55: Okay, mach's noch mal!

00:32:56: Wie fühlte ich dich jetzt an?

00:32:59: Und so tasten wir uns dann langsam vor.

00:33:02: Ja okay, und so findet jeder seinen eigenen Weg.

00:33:05: Jeder findet ... Und

00:33:08: was sind Besonderheiten, wenn du mit Frauen zusammen arbeitest?

00:33:13: Im viermelidersche Podcast gibt es ... Natürlich wird das wahrscheinlich geben.

00:33:18: Aber ich bin gespannt, welche da sind.

00:33:19: Was sind die Unterschiede, wenn man mit Frauen oder Männern zusammenarbeitet?

00:33:23: Frauen haben ganz oft dieses Ich will ja nicht angeben.

00:33:28: Ich will jetzt nicht irgendwie denken, ich bin besonders toll und was ich mache ist eh nicht besonders toll!

00:33:36: Also wir haben eine Übung, nennt sich das große Du.

00:33:39: Wo wir wirklich mit Zahlen greifbar machen, wie viele Projekten hast du gearbeitet?

00:33:44: Wie viel Teilnehmer hast du gehabt?

00:33:46: Was sind deine inneren und äußeren Erfolge?

00:33:49: Und Männer legen oft einfach los... ...und Frauen, ja was kann ich doch jetzt nicht sagen!

00:33:55: Das machen doch andere genauso.

00:33:59: Da dürfen wir ruhig viel mehr Raum einnehmen und sagen es ist unglaublich, was ich erreicht

00:34:03: habe.".

00:34:05: Das überrascht einen manchmal auch selber, wenn wir das wirklich in Zahlen greifbar machen.

00:34:09: Frauen sprechen und alles schwarz-weißen.

00:34:13: Es gibt immer Abstufungen, scheuen sich mehr auf den Punkt zu kommen und ganz klar zu benennen was ist.

00:34:21: Ja weil dann habe ich ja eine Botschaft transportiert und mit der kann ich mich angreifbarmachen.

00:34:26: Und dann sind wir hier nicht mehr so harmonisch unterwegs?

00:34:30: Wir haben diesen Nettigkeitsreflex, diesen Verständnisreflex.

00:34:34: Er wollen ja nett sein und wir haben für alles, schwarz-weiß immer bitte einen.

00:34:38: Aber diesen Verständnisreflex, ich verstehe das total, dass er jetzt so und so ist sozusagen... Nein!

00:34:44: Das ist für mich so nicht in Ordnung.

00:34:47: Pause Atmen Aushalten

00:34:51: Oh, wow.

00:34:52: Da merk ich schon jetzt so wie sich das erinnert nicht bei mir anziehen?

00:34:55: Ja,

00:34:55: es ist spannend, oder?

00:34:58: Ich hab

00:34:59: ja auch diesen Reflex natürlich sehr verständlich.

00:35:03: Ja klar.

00:35:04: War ich doch gerne!

00:35:05: Also klar wir wissen historisch ... dass, wie wir aufwachsen und so weiter Frauen mehr auf Beziehungen einfach getrimmt werden.

00:35:15: Aber dieses Thema ... ich nehm nicht sehr den Raum ein mit dem was ich eigentlich kann.

00:35:22: Also wir wissen klar auch aus Studien das Frauen ein niedrigeres Level haben, was selbst Vertrauen angeht?

00:35:30: Ja!

00:35:31: Und hast du ansonsten noch Erklärungsansätze dafür?

00:35:37: Also, ich kann das ... Ich seh's halt an meinen Kindern gerade.

00:35:40: Man hat jetzt rausgefunden, dass ... Das fängt im Kindergarten an also sobald die sozialisiert werden, fängt es an und Mädchen fangen zum Beispiel an mit acht ihre Stimme zu verändern.

00:35:52: Ja, meine Tochter ist jetzt neun Und als die Acht war, hat sie auf einmal angefangen ganz hoch zu sprechen Und ich sag was ist los?

00:36:05: Was passiert?

00:36:07: Ja, ich spreche jetzt so.

00:36:09: Weil dann finden mich alle netter und finden nicht so sehr, dass ich eine Angeberin bin.

00:36:18: Und ich hab gar nicht mehr Erklärung als du mit warum das so ist.

00:36:23: Also ich weiß, was es so ist und dass es sehr früh anfängt oder zwei Teuchter, die ein S-Sex ... Sobald jemand was gut macht und das sagt, sagen sie, oh, die ist so

00:36:36: angeberisch.".

00:36:38: Ich würde immer

00:36:39: sagen, die kann was richtig gut und die freut sich darüber.

00:36:42: Und sie sagt das und es ist gut dass sie das sagt und sich feiert.

00:36:46: Ja okay ja also da den Kindern das auch schon mitgeben?

00:36:50: Immer mit geben und ich glaube das sitzt so tief!

00:36:55: Da kann man gar nicht gegen an Roll-Modeln.

00:36:59: Weil natürlich achte ich auf die Stimme.

00:37:02: Ich achte darauf, sie müssen sich bewegen.

00:37:03: Die müssen irgendwie in der Atmung bleiben und den Körpergefühl behalten.

00:37:09: Aber strukturell ist das so tief verankert!

00:37:14: Meine Tochter mit vier steht vom Spiegel und sagt, ich habe einen dicken Bauch.

00:37:19: Der muss dünner sein.

00:37:21: Und hier sind keinen Haushalt, der irgendeine Form körperkommentiert oder aussehen kommentiert.

00:37:28: Also hat irgendjemand in der Kita macht Diät bei der Bauchding.

00:37:31: Weil irgendeine Mutter... Das rutscht ein Jahr so raus.

00:37:36: Ich hab in einer anderen Podcast-Folge mit Doris Kurnels zum Thema Macht und Mikropolitik gelernt, dass wir, wenn wir sozialisiert werden natürlich, wir auch immer darauf Frauen sozialisiert wären, wer ist jetzt deine beste Freundin?

00:37:47: Wir können nicht in so einer ganzen Horde von Frauen irgendwie uns aufhalten sondern es muss immer die Beste geben und das merkt man ja später auch noch wenn wir uns gegenseitig ausstechen Und seitdem trimm ich meine Kinder immer darauf.

00:38:00: Nein, man hat keine eine beste Freundin, sondern man hat ganz viele

00:38:04: Freunde.

00:38:05: Das war süßneulich, hab ich meine älteste Tochter die sechsten halb mit einer Freundin zu einem Geburtstag gefahren und dann haben sie über irgendwas geredet, wo es irgendwie Knarsch gab zwischen welchen ... Da hat die Andere das andere Mädel meiner Tochter gefragt, wer ist denn deine beste Freundinnen?

00:38:19: Dann hat meine Tochter gesagt, Ich mag alle!

00:38:22: Ich habe keine beste Freundin.

00:38:24: Super!

00:38:25: Und da

00:38:25: ist es angekommen, man weiß ja manchmal am Alltag hat man das Gefühl ... Was bringe ich hier eigentlich bei?

00:38:34: Da hat mein Herz einen kleinen Freudensprung gemacht und ich hab gedacht, wunderbar.

00:38:39: Aber das ist auch noch mal gut so.

00:38:41: dieses ... Ist doch toll wenn das jemand kann oder dass du das kannst.

00:38:45: Ja.

00:38:46: Und ich feier meine Kinder, wenn die irgendwas erreichen.

00:38:48: Es ist wichtig, dass ihr das feiert.

00:38:50: Ja.

00:38:51: Und unterstützt euch, wenn jemand was gut macht, freut euch mit der Person?

00:38:55: Ja,

00:38:56: seit keinerneider ...

00:38:57: Nein!

00:38:57: Das ist doch

00:38:58: guffür.

00:39:01: Jeder kann andere Sachen gut.

00:39:03: Ja, voll.

00:39:04: Du hattest mir schon mal erzählt, dass es drei Arten von Przens gibt.

00:39:08: Da bin ich noch mal neugierig.

00:39:10: Was sind denn die drei unterschiedlichen Arten?

00:39:12: Das ist relativ simpel.

00:39:13: Wenn ich das jetzt gleich erzähle, dann würd's

00:39:14: sagen.

00:39:16: Natürlich.

00:39:17: Das ist ein Konzept, das kommt nicht vor mir.

00:39:20: will ich einmal der Pferdenseiter mal sagen, das habe ich mir nicht ausgedacht.

00:39:22: Ich hab das gelernt von einer britischen Sprecherzieherin von Petty Rodenburg sehr zu empfehlen.

00:39:28: die ist mittlerweile schon Mitte-Achzig oder Ende-Achtzig und ich hab ganz viel mit ihr trainiert und gearbeitet.

00:39:35: und die hat sich irgendwann gefragt in den Neunzigern was ist denn dieses Präsenzding.

00:39:41: Also alle reden immer davon, ja auch jemand hat das gewisse etwas aber was ist denn das überhaupt?

00:39:47: Und dann hat die sechs Jahre geforst also gearbeitet mit Schwerverbrechern, mit Geschäftsführenden und mit Schauspielerinnen-Schauspielerin.

00:39:57: Das macht sie immer noch.

00:39:58: Es ist eine unfassbare Frau so ganz geerdet und wirklich große... große Anerkennung von meiner Seite aus.

00:40:07: Und die ist eben nach diesen sechs Jahren Forschung, hat sie festgestellt es gibt eben drei Arten von Präsenz und das eine ist die Unterpräsenze.

00:40:18: Das ist die Präsens wo ich mich unbewusst kleiner mache als mein Publikum.

00:40:25: Ich bin weniger alt, ich gehe in dieses Vorstandsgespräch.

00:40:30: Hoffentlich geht das gut, hoffentlich stellen die Kanadoben Fragen.

00:40:33: Hoffentlich kriege ich das alles durch.

00:40:35: und schon sind wir ja in so einer untergeordneten Rolle oder untergeordneten Haltung Und oft in dieser Unterpräsenz mache ich nicht wirklich Blickkontakt Ich nehme ein Publikum nicht wirklich wahr.

00:40:49: Die Stimmen sind leise, die Atmung ist flach Und die Stimme fällt so in mich zurück.

00:40:55: Was ich noch sagen wollte, ist das ja auch wahnsinnig wichtig und es ist keine Verbindung zum Publikum da.

00:41:02: Ich bin weniger als passiert ganz ob wenn mein Coach dies, wenn sie auf die Bühne gehen, dass sich fragt, okay, welcher Präsenz warst du?

00:41:10: Und dann, ohja, ich war na erster Kreis, nennt sich das in der Arbeit mit Petsy und ich dachte hoffentlich will mein Publikuum mir nichts böses.

00:41:20: Hoffentlich, hoffentlich, Und schon ist die Freude weg.

00:41:24: Dann gibt es den dritten Kreis, ich sage gleich was zum zweiten und der dritte Kreis ist halt die Überpräsenz wo ich mich besser mache als... Also ich gehe auf die Bühne, ich gehe ins Gespräch und ich denke so ach das ist sowieso alles nix und ich mach' das hier und Ich bin sowieso über mein Publikum und ganz oft sind sie in dem dritten kreis oder in dieser Überpräsens, die senden ganz viel

00:41:50: Aber es klingt so, als würde man Anschluss verlieren.

00:41:53: Ja,

00:41:54: die können gar nicht andocken!

00:41:55: Die können ganz schlecht empfangen.

00:41:57: Stimmen sind überlaut, Körper ist so aufgepufft.

00:42:01: also hier ich nach mir die Sinnflut besser als auch da keine Verbindung.

00:42:05: und was wir immer wollen ist der zweite Kreis das ist der Zweite Kreis diese Präsenz auf Augenhöhe.

00:42:12: ja Ich gehe auf die Bühne, ich geh in das Gespräch, ich gehen das Meeting Und ich bin absolut damit dem was passiert.

00:42:19: Ja, ich bin... Ich habe keine Angst.

00:42:21: Ich muss bin aber auch nicht besser als ich.

00:42:23: Ich bin einfach nur da.

00:42:25: und dieses Brändeinteresse an dem was gerade passiert das brendeinteresse An der Person mir gegenüber Und die stimmen passen sich an sie können klar sein ich atme kann die person wahrnehmen ja und dann entsteht Die verbindung Und das ist die Präsenz, die wir immer wollen.

00:42:45: Da hatte ich gerade so einen Impuls als du das gesagt hast.

00:42:48: Du hast gesagt, ich gehe in das

00:42:49: Gespräch.

00:42:50: Kann ich auch vom Mindset her um das zu erreichen?

00:42:53: Wenn ich in eine Keynote gehe und da sitzen jetzt irgendwie ... Zwar hundert Leute sag' ich mal... Das Gefühl haben Ich geh in ein Gespräch.

00:43:02: Ja klar!

00:43:03: Es is ja im Prinzip nichts anderes als den Gespräch außer du hast nen extremen Langredeanteil.

00:43:08: Aber auch an dem Moment wo ich so ne innerlichene Barriere aufbaue Ich bin hier auf der Bühne und rede, die hören mir zu.

00:43:18: Bin ich nicht mehr wirklich in dieser Verbindung drin?

00:43:20: Wenn ich aber reingehe und sage ... Das ist ein Gespräch!

00:43:23: Ich hab was Spannendes zu sagen.

00:43:27: Dann ist die Verbindung auf einmal da.

00:43:30: Ja.

00:43:33: Gibt's noch etwas, was mir hilft, in diesen inneren Kreis zu kommen?

00:43:37: Also es ist eben diese innere Einstellung, was mir immer noch hilft.

00:43:42: Ich schalte wirklich innerlich die Freude an und ich freue

00:43:44: mich auf die Menschweise.

00:43:46: Dieses wie cool ist das?

00:43:48: Da sitzen jetzt zweihundert Leute oder hundert oder auch nur fünf... Und ich kann jetzt etwas erzählen!

00:43:54: Und ich verändere vielleicht deren Welt ein Stück weit.

00:43:58: Wie cool!

00:43:59: Ja.

00:44:00: Und immer auch davon ausgehen, dass Publikum nicht mein Feind Egal, wer mir gegenüber setzt.

00:44:06: Das sind meine Freunde, die wollen, dass ich da vorne Erfolg

00:44:09: habe.".

00:44:10: Da sitzt keiner im Publikum und sagt ... Ich hoffe, das war der Britter davon immer richtig schiefläuft!

00:44:14: Und wenn es schief läuft?

00:44:16: Ich helf nicht.

00:44:18: Die geht baden und ich guck zu.

00:44:20: Das passiert ja nicht.

00:44:21: Nee,

00:44:21: das passiert nicht.

00:44:24: Der Mensch ist im Grunde gut.

00:44:26: Ja, der Mensch ist gut, ne?

00:44:27: Der

00:44:28: Mensch is gut.

00:44:29: Hilft das dann so das Gefühl zu haben, ich connecte mich mit Einzelnen darin?

00:44:33: dann irgendwie stellen wir vor, welche eine Person will ich da drin ansprechen.

00:44:38: Ja und das hilft total?

00:44:40: Und dann natürlich trotzdem alle angucken.

00:44:43: oder eben wenn es ein große Gruppe ist legst du das imaginäre M- oder W drüber und guckst immer so an die Eckpunkte.

00:44:48: Achso!

00:44:49: Ah ja okay.

00:44:50: also imaginäres M...

00:44:52: Oder W genau.

00:44:53: Das gucke

00:44:53: ich immer von

00:44:55: zigzagmäßig

00:44:56: durch den Raum.

00:44:56: Genau und natürlich auch gucken dass es nicht mechanisch wirkt.

00:45:00: Jetzt

00:45:01: ist sie da vorne und hinten rechts.

00:45:04: Und was auch noch hilft, das kommt aus der Psychologie – das ist wirklich die Verantwortungsübertragung.

00:45:10: Also das mache ich unglaublich oft.

00:45:14: Also es stellt sich einfach vor, neben dir steht jemand, der gut mit dir meint.

00:45:21: Das kann alles sein!

00:45:22: Das kann das Universum sein, das kann Gott sein wenn du gläubig bist, das kannst deine Oma sein.

00:45:27: Ja und du schließt kurz im Moment die Augen, atmest, spürst die Verbindung zum Fußboden.

00:45:33: Spürst diese Atmung und dann stellst du dir wirklich vor wie du diese Verantwortung für dieses Gespräch oder für diese Rede auf die Schultern der anderen Person oder dieser höheren Instanz überträgst.

00:45:48: Das heißt du trägst diese ganze Verantwortung, trägste nicht alleine.

00:45:53: Und warum macht man das?

00:45:55: Einfach, damit du nicht das Gefühl hast die ganze Verantwortung für das was jetzt passiert liegt bei mir.

00:46:00: Sondern ne ich übergebe das und dann entsteht auch noch mal so eine andere Form von Leichtigkeit.

00:46:07: Ja schön!

00:46:08: Das Universum meint es gut mit mir.

00:46:11: Meint ist wirklich?

00:46:11: Meint is wirklich ja.

00:46:13: Und dass uns übergeben zu sagen okay ich habe mich super vorbereitet.

00:46:17: Ich hab wirklich... Jetzt kann ich's gehen lassen.

00:46:21: Ja, das ist wie wenn du als Pianist, du übst die Tonleitern.

00:46:24: Du übst das Stück und dann irgendwann ist es in dir drin und dann kannst du auch im Zweifel improvisieren.

00:46:31: Und jetzt noch mal ein anderes Szenario.

00:46:32: viele Frauen mit denen ich zusammen arbeite haben das häufig.

00:46:37: da ist dann Meeting irgendwie so mit der anderen Abteilung und dem Bereich Da werden technische Dinge besprochen und ich bin die einzige Frau am Tisch Unterbrochen.

00:46:49: andere Leute wiederholen das, was ich gesagt habe als Iris.

00:46:52: Na ja, das übliche, was man so kennt ...

00:46:55: Was

00:46:55: man so kent?

00:46:56: Wie schaffe ich es denn, ähm... Als Frau in so eine Meeting-Raum einzunehmen oder

00:47:03: also

00:47:04: meinen Raum zumindest einzunehmen?

00:47:06: Das heißt ja gar nicht den ganzen Raum einzuneben, aber zumindest der Raum, dem ihr gehört, den einzunehmen!

00:47:11: Also das erste ist für mich immer auch diese innere Einstellung, also gehe ich rein.

00:47:16: Habe ich jetzt auch gerade wieder gehabt im Seminar?

00:47:19: Da ist nämlich genau das passiert.

00:47:20: Ich erklär was und die Männer lassen mir nicht ausreden unterbrechen mich vor Enden mein Satz usw.

00:47:28: Und sie hat gesagt, sie geht aber auch schon rein mit diesem Gefühl von wenn ihr das noch einmal macht dann flippe ich aus Oder ich hab da einfach kein Bock mehr drauf.

00:47:36: Also das war schon so eine negative Grundeinstellung.

00:47:38: Wenigstens hat sie Wut entwickelt?

00:47:40: Wenigsten, wenigsten was, kein Verständnis ne?

00:47:44: Das war das sehr gesunde.

00:47:46: Hat ja aber natürlich in dem Moment ... hat sie eher blockiert.

00:47:50: Mhm klar.

00:47:50: Ja

00:47:51: also ist das für mich immer das Erste.

00:47:56: es is ein Machtspiel und ich leg den Fokus auf Spiel innerlich.

00:48:02: Und dann denke ich, wenn ihr spielen wollt, lasst uns spielen.

00:48:06: Aber wirklich gemeint nicht, weil wir einem spielen, sondern okay!

00:48:11: Dann bin ich mal gespannt was heute passiert?

00:48:13: Das ist das Innere.

00:48:15: und dann natürlich der Check-in mit einem selber.

00:48:18: wie trete ich körpersprachlich auf als erstes?

00:48:21: Wie trete dich denn körbersprachlos

00:48:22: auf?

00:48:22: Also sinke ich eher in mich zusammen.

00:48:25: auch da bin ich jetzt wieder.

00:48:25: bei der Präsenz sitze ich eher hinten auf dem Stuhl zusammengesunken.

00:48:31: Bescheid wird es immer drastisch.

00:48:33: Manchmal reicht es so einfach nur die Schultern hängen zu lassen, dass ich den Raum nicht einnehme oder sie sich vorne auf dem Stuhl bin ich aufgerichtet und habe hier die Öffnung in den Schultern.

00:48:44: So, bin ich wirklich präsent mit dem was passiert?

00:48:48: Also atme ich und gehe ich innerlich alles mit was da gesagt wird oder gehe ich schon eine Kommentarfunktion, die ich im Kopf habe?

00:48:55: Gleich kommt doch wieder der.

00:48:58: Also kann ich das innerlich alles mitdenken und so präsent bleiben?

00:49:01: Sondern wenn mich jetzt wirklich jemand unterbricht, stimm nicht ganz klar sein ... Wir können natürlich über Humor gehen und sagen willkommen in meinem Satz!

00:49:10: Ich fühle ihn mal eben zu Ende.

00:49:13: Das finde ich gut!

00:49:14: Willkommen im Satz ist aber meiner.

00:49:18: Willkommen beim Satz, ich würde dich gerne behalten.

00:49:21: Ja, es ist meine.

00:49:22: Schön.

00:49:24: Ja, also ich find Humor ist dann da wieder ...

00:49:26: Aber manchmal auch anstrengend, Britta.

00:49:28: Manchmal ist es ja auch wieder so ein ... Oh!

00:49:32: Also manchmal ... Ja, ich finde Humor dann auch cool aber manchmal ...

00:49:35: Okay, Bock mehr

00:49:36: auf Humor, weil's auch anstreckend ist?

00:49:38: Absolut.

00:49:39: Weil natürlich ist das etwa was immer und immer wie der passiert.

00:49:42: Natürlich is der Gedanke echt jetzt?

00:49:46: Ja genau.

00:49:46: Immer noch da dass du denkst, du musst mich unterbrechen.

00:49:50: Mhm.

00:49:51: So, und da einfach Auch hier wieder, da ist die Stimme so wichtig und auch die Atmung.

00:49:56: Ich kann sagen ... Aber ich bin noch nicht fertig!

00:49:58: Und ich wollte ... Auch hier übertreibe ja?

00:50:00: Oder ich kann sagen, ein Moment, ich bin doch nicht fertig, ich werde meinen Satz jetzt beenden.

00:50:07: Ganz klar, dann kann ich körpersprachlich agieren, ich kann kurz ... Sieht man jetzt hier nicht aber ich kann mit der Hand zeigen, ein moment, ich kannst wirklich

00:50:15: stoppen.

00:50:16: Bin noch nicht zu Ende.

00:50:18: Ich rede jetzt weiter.

00:50:20: Danke für den Einwurf, ich war noch nicht.

00:50:23: Was ich sagen wollte, ist folgendes.

00:50:26: Wenn ihr auch eine Möglichkeit ... wenn das bei Präsentation passiert, ihr steht vorne und da kommt irgendwas Pause-Blickkontakt halten mit der Person langsam drauf zu gehen.

00:50:42: Einmal nur den Raum so einnehmen, langsam auf die Personen zugehen sich vielleicht ein bisschen dahinter daneben stellen gucken, so so einmal abnicken.

00:50:52: Ich mach jetzt weiter.

00:50:54: Also sich im Raum bewegen, ist absolut langsam bewegen.

00:50:58: Ist da wichtig?

00:50:59: Ist auch eine Möglichkeit.

00:51:01: Wichtig ist eben nicht in dieses Ah!

00:51:04: Reingehen.

00:51:05: Weil dann ziehen wir die Stimme hoch und dann verlegen wir der Souveränität.

00:51:11: Nein es mein Satz ich für den zu Ende.

00:51:17: das ist so wichtig.

00:51:20: Wenn

00:51:21: du nicht nur Inspiration möchtest, sondern echte Begleitung und konkrete Weiterentwicklungen, dann könnte unser Femaliedership Empowerment Training etwas für dich sein.

00:51:29: Das Training führen wir seit nunmehr als sechs Jahren in den unterschiedlichsten

00:51:33: Unternehmen durch.

00:51:34: Es hat schon unheimliche viele Frauen mit auf dem Weg entflogen wird begleitet sie dabei gestärkt und vor allem dabei unterstützt, ihren ganz eigenen authentischen Führungsstil zu finden.

00:51:44: Es geht in dem Training darum deine Stärken zu identifizieren die dich im Alltag unterstützen mit denen du wirklich in die Wirksamkeit

00:51:52: kommst

00:51:52: anhand deiner Werte zu schauen wo du Grenzen ziehst wo du ganz klar bei dir bist und vor allen damit zur Authentizität findest Wie Selbstmarketing und Sichtbarkeit dich dabei unterstützen können, deine Karriere wirklich zielstrebig zu verfolgen bzw.

00:52:10: wie du durch Sichtbarigkeit auch noch mehr wirklich die Anerkennung bekommst,

00:52:15: die dir auch zusteht.

00:52:16: Und wir widmen uns dem Thema Macht und Mikropolitik.

00:52:19: Also was bedeutet eigentlich Macht für dich?

00:52:22: Wie kannst du durch ganz einfache, aber geschickte Dinge im Unternehmen für deine Themen einstehen und Einfluss finden?

00:52:32: Und zu guter Letzt haben wir noch das schöne Thema der Selbstversorgung.

00:52:35: also wie bleiben wir in diesem trubeligen Alltag mit Familie, mit privaten Verpflichtungen?

00:52:42: Wir haben natürlich auch mit den ganzen Anforderungen unternehmen selbst bei uns.

00:52:46: Wir halten unsere Ziele im Blick, sind in einer guten Balance und verfolgen die Dinge, die uns wichtig sind.

00:52:52: Und wissen an welchen Stellen wir Grenzen setzen müssen und wie wir das machen ohne andere vor den Kopf

00:52:57: zu sposen.

00:52:58: Also egal ob du gerade schon deine ersten Führungsschritte gegangen bist oder noch kurz vor der Entscheidung stehst, bist du bei uns richtig?

00:53:06: Es sind zwei Tage, die im Juni stattfinden.

00:53:08: aktuell haben wir noch drei Plätze frei von zehn.

00:53:12: Also, falls du Interesse hast, dann schauen die Show-Nauts.

00:53:15: Da haben wir den Link gepostet.

00:53:17: Teil ihn gerne in deiner Community.

00:53:19: Falls du anderen Frauen was Gutes tun möchtest und wir freuen uns, wenn wir dich vielleicht sehen.

00:53:29: Und jetzt hast du ja gesagt, also Stimme ist da total wichtig?

00:53:33: Und Stimme sind ein komplexes ... Nicht komplex, das ist einfach auch trainierbar, aber es schon ...

00:53:38: Komplex.

00:53:39: Und das werden wir jetzt ja nicht hier an dem Podcast lösen, indem ... Nee?

00:53:43: Sagen Sie

00:53:45: so!

00:53:45: Da ist jetzt wahrscheinlich dann einfach an der Stelle wichtig, dass wir ein Bewusstsein dafür haben, dass unsere Stimme oft in einer höheren Tonlage unterwegs sind und wir uns auch mal ins Stimmtraining begeben.

00:53:59: oder was würdest du sagen?

00:54:01: Ja, Atmung klar.

00:54:02: Ja, atmen ganz klar, es ist die Grundlage.

00:54:06: Was du schon gesagt hast, das Stimme kann man lernen.

00:54:08: Das Stimme ist ein Muskel und das ist einfach eine funktionelle Geschichte.

00:54:13: Wir haben ja vorhin schon gesagt, dass fängt sehr früh an, dass wir anfangen auch die Luft anzuhalten.

00:54:18: Und dann hat die Stimme... Die Stimmbänder haben nicht genug Unterstützung und dann rutschen sie hoch und können einfach nicht mehr klingen.

00:54:25: Da muss man immer aufpassen wenn man es alleine macht.

00:54:30: Das Sprechen an sich ist eine Sekundärfunktion.

00:54:32: also die Stimmbänder, die wir hier im Kilkopf haben sind Eigentlich nicht fürs Sprechen gemacht.

00:54:38: Die Primärfunktion ist, dass keine Fremdkörper in die Lunge gehen.

00:54:43: Also es ist eigentlich ein Schließmuskel beim zweiten Körper einen oben und einen unten.

00:54:46: Und irgendwann dachte die Menschheit sprechen wir cool.

00:54:50: Welchen Schließmuskel nehmen wir?

00:54:52: Zum Glück haben wir uns für den oben entschieden!

00:54:55: Aber deswegen sage ich mal mit Vorsicht wenn ihr das selber macht weil da kann man auch viel kaputt

00:55:00: machen.

00:55:03: Ich war neulich bei so einem Gesangs-Event hier.

00:55:06: Das hatte mit alle Singen mal ganz laut zu tun und hab ich hinterher ... Also, ich war ein bisschen heißer?

00:55:14: Ja!

00:55:14: Weil ich auch jetzt nicht da irgendwie so mega laut mitgegrölt habe aber dachte so Gott das ist eigentlich total fahrlässig.

00:55:20: Aber du dann über Kraft

00:55:22: gehst voll.

00:55:25: Und nochmal zu diesem Raum einnehmen jemand zu sagen, dass mein Satz ... Habe ich manchmal eine gute Analogie.

00:55:32: Also für alle, die Kinder haben zum Beispiel oder auch mit Kindern zu tun haben.

00:55:36: Wenn jetzt irgendwie ein Kind ein Stück Schokolade will und du sagst nein ... Ist das ja ... ist es a Nein?

00:55:42: Wenn ein Kind an deinem Bier trinken möchte, ist das ja auch ne Nein!

00:55:47: Dass du stimmlich genau so gleich rüber bringen kannst.

00:55:51: Aber die Haltung, die du dahinter bringst, find ich total spannend.

00:55:55: also warum hören Kinder bei der Schokolad- oder Gummibärchen was auch immer gehen sie mit einem in eine Diskussion oder nicht Jacke anziehen, was auch immer.

00:56:04: Aber bei dem Nein, was wir gesagt haben zu dem Bier, das auch einfach nur ein Nein ist, fragen Sie ja kein zweites Mal?

00:56:12: Ja klar!

00:56:14: Wir wissen weil die Dringlichkeit unsere Dringigkeit in dem Moment ist eine höhere.

00:56:20: Ist ganz laut du kriegst keinen Alkohol.

00:56:22: Nein aber natürlich bei den Gummibärchen mit der Schokolade... Wenn sie doch mal ein Stück essen und das Stück dann doch essen, werden Sie nicht dran sterben.

00:56:32: Ja, wie viel Energie habe ich jetzt für dieses Nein?

00:56:36: Natürlich!

00:56:37: Und das transportiert sich sofort in der Stimme.

00:56:39: also Stimme ist immer einer meiner Mentoren sagt er immer was ist eine Intention?

00:56:44: und das transportieren sich in der stimme.

00:56:46: wenn da nur ein bisschen mitschwingt na es vielleicht doch möglich

00:56:51: Das spüren

00:56:52: die sofort.

00:56:52: Ja,

00:56:53: aber kann man das auch transportieren auf dieses so... Ich lass jetzt jemanden mich nicht überrollen in einem Meeting?

00:57:00: Ja klar!

00:57:00: Aber das ist ja genau das was wir gesagt haben.

00:57:03: Wenn ich diese Intention habe, naja es ist doch nicht so schlimm und da hat er ja doch

00:57:06: recht.

00:57:08: Nee, ich würde jetzt vielleicht... Und dann kommt die weich machen.

00:57:10: Ich würd jetzt vielleicht doch ganz gerne mal ausreden

00:57:15: wenn ich noch

00:57:15: sage, Entschuldigung, ich war noch nicht fertig und selbst als Entschuligung kann man weglassen.

00:57:21: Ja.

00:57:22: Gott, wie oft wir uns entschuldigen

00:57:23: am Tag ... Ich hab den auch!

00:57:25: Entschuldigung... Moment?

00:57:29: Ich bringe meinen Satz noch zu Ende und es ist nicht okay von der Intention dass du mich jetzt unterbreichst.

00:57:35: Ich wollte mal so eine kleine Praxisstudie durchführen indem ich mal beobachte wie Frauen.

00:57:38: Wie häufig ist ein Leben das Frauen sich am Tag entschuldingen und wie oft Männer das tun.

00:57:45: Also einfach nur mal drauf achten.

00:57:47: Achte also bei den komischen Sachen oder?

00:57:51: Irgendwann ist letztens so halb gegen meinen Einkaufswagen gelaufen.

00:57:56: Überhaupt nicht schlimm, ne?

00:57:58: Und ich fragte, was passiert da dann?

00:58:01: Es war nur ein kleiner Ruck, es ist wirklich nicht schlimm.

00:58:04: Aber es hat ja auch in einem gewissen Maße etwas mit Rücksichtnahme zu tun.

00:58:10: Also das ist dann einfach so, wo halt ich mich auf diesen zwei Dimensionen auf?

00:58:16: Ich

00:58:16: glaube wir müssen auch mal gucken ... Wir Frauen bringen so viel Tolles mit und dieses auf Verbindung gehen, auf Gemeinschaft gehen.

00:58:23: Das ist ja eine riesengroße Stärke.

00:58:26: Klar!

00:58:27: Und ich finde die dürfen wir auch leben und das auch feiern, dass wir das haben.

00:58:32: Ja voll, ja.

00:58:35: Wie kann ich denn lernen Klartext zu reden?

00:58:38: Und auch zu meinen Worten zu stehen ohne die Angst zu haben oh ich wirke jetzt zu hart oder ich wirk arrogant oder angeberisch.

00:58:46: Auch da, es ist die Übung.

00:58:49: Und der erste Schritt ist für mich drauf zu achten wie viele Weichmacher setzt jemand ein?

00:58:55: Ja ja die schönen Weich-Macher!

00:58:56: Diese Weich Macher was ich dieses Beispiel was ich ihm sagte.

00:58:59: Ich würde jetzt vielleicht, ich würde euch jetzt mal bitten doch viel leichtmal sagt das sind so viele Worte ohne irgendwas zu sagen.

00:59:09: Also das ist der erste schritt.

00:59:10: wo setze sich diese weichmache ein?

00:59:14: und dann Wie würde dieser Satz, den ich eigentlich sagen wollte?

00:59:18: Wie klingt der konkret.

00:59:22: Ganz konkret und auch da austesten nur weil sich etwas unangenehm anfühlt.

00:59:27: Jetzt habe ich was gesagt.

00:59:28: Ich war ganz klar... Und jetzt denke ja gefühlt innerlich die Welt bricht zusammen, weil auf einmal bin ich zickig oder arrogant.

00:59:36: Was wir denn aus von dann selber denken zu merken.

00:59:39: Nee das ist gar nicht so!

00:59:41: Ich bin einfach nur sehr klar.

00:59:42: Ich habe Schatz zu sagen, ich würde euch jetzt vielleicht mal bitten dann doch mal aufzustehen, hab' ich gesagt?

00:59:47: Steht bitte alle auf!

00:59:49: Pause

00:59:51: atmen halten und merken okay fühlt sich komisch an macht aber nichts im Außen.

00:59:58: die stehen wirklich gerade alle auf.

01:00:02: also immer so sich fragen was ist der Kern von dem was ich sagen möchte?

01:00:08: Und wenn man mal schreibt es auch jemand auf und sagt, okay jetzt kürzen wir radikal raus.

01:00:13: Und gucken was ist die Kernaussage?

01:00:15: Was is der Kern von dem Satz?

01:00:16: Was ist der Kern vor der Rede?

01:00:19: Weil

01:00:19: dann ... wie diese Skulptur, und dann auf einmal ist man sichtbar.

01:00:24: Ja voll!

01:00:25: Und so das sind meine Hauptbotschaften, die ich transportieren möchte.

01:00:31: Absolut!

01:00:31: Diese Hauptbotschaften gehen ja manchmal in den ganzen Informationen, die Ich transportiere möchte einfach verloren

01:00:38: Natürlich.

01:00:39: Ich bin jetzt kein ... nicht Expertin, aber ich hab manchmal meine linehaften Erklärung, dass ich unterscheide in Botschaften und Informationen.

01:00:49: Ja?

01:00:50: Dann war ich ja denke so... Du hast eine Menge Informationen, was sind deine Botschafte?

01:00:55: Was

01:00:55: ist die Botschaft?

01:00:56: Hauptsache du überbringst irgendwie so die drei Main-Messages also die drei Hauptbotschaften Und baut irgendwie deine Information, aber dass man das von einer inneren Haltung her so überbringt.

01:01:10: Ja und also auch da diese innere Klarheit... Also das ist ja das was den ganzen Voraus geht.

01:01:16: Was will ich eigentlich sagen?

01:01:17: Was is die Botschaft?

01:01:18: Und dann kann ich zwei Beispiele nennen, kann vielleicht ein Bild finden eine Metapher dafür.

01:01:23: Das reicht, weil das hat auch ganz viel mit Vertrauen dem Publikum gegenüber zu tun.

01:01:28: Kann ich den Publikums vertrauen dass sie das schon verstehen was ich sage?

01:01:32: Die sind ja nicht doof!

01:01:32: Ja

01:01:33: die sind ja

01:01:34: doch nicht douf.

01:01:35: Sie sitzen uns immer kluge Menschen gegenüber, die verstehen das auch wenn ich nicht die Infos rein drücke als gelbe es kein Morgen.

01:01:44: Und hast du noch einen Tipp, was ich so ... Also mich jetzt stellvertretend für die Frauen da draußen.

01:01:50: Was so irgendwie so ein Daily Practice sein kann?

01:01:54: Dass ich in einer guten Haltung zu mir selbst bleibe.

01:01:57: In einer innerlichen gesicherten Haltung vertrauensvollen Haltung zum ihr selbst.

01:02:03: Dass sich in all diese Meetings gehen kann und dass ich in allen Gesprächen irgendwie nicht ... aus der, also nicht in Verunsicherung bringen lasse.

01:02:15: Ja auch da wieder es ist ein Üben und ich sage ganz oft schnappt euch jede Redegelegenheit

01:02:22: die

01:02:22: ihr kriegen könnt.

01:02:24: Jede.

01:02:26: Also das is in dem Meeting eigentlich, ah Eili muss ich da auch nichts sagen.

01:02:29: okay aber jetzt heute sag' ich doch mal was Und dann guck ich mal wie sich das anfühlt.

01:02:35: Was hat denn nicht meine Atmung in den Moment gemacht?

01:02:37: Was war eigentlich meine innere Haltung in dem Moment?

01:02:41: Ich mach das jedes Mal, auch wenn ich in jedes Seminar gehe.

01:02:45: Wo stehe ich innerlich gerade?

01:02:47: Bin ich gestresst weil wieder irgendwas zu Hause war oder weil mein Schreibtisch voll ist?

01:02:52: bin ich im Gedanken schon bei übermorgen?

01:02:54: oder kann ich wirklich meinen Körper einmal ausklopfen mich erden einmal atmen und mich in den Moment bringen Und dann auch da wieder?

01:03:05: Ich bin wieder bei der Freude.

01:03:06: Und Freude heißt ja nicht, es ist alles lustig und toll sondern Freude heisst für mich kann ich mir selber innerlich auch wertschätzen begegnen und das dann damit in das Gespräch reingehen.

01:03:17: aber wirklich üben, üben-üben jedes Mikro jede Redesituation.

01:03:23: kann ich was beitragen beim Networking Event.

01:03:26: eigentlich will ich nicht

01:03:28: mehr

01:03:30: Egal, ich bereite es jetzt vor.

01:03:31: Ich bereite Elevator-Pitch vor und dann mache ich das einfach!

01:03:37: Und so verändern wir dann unter die Wahrnehmung auf uns selber.

01:03:40: Ich muss nur grad lachen, weil ich ... es war vor einem Jahr oder so war ich auf einem Networking-Event und haben gesagt, wer hier was präsentieren möchte, ganz spontan?

01:03:46: Werbung für was machen möchte kann das gern tun!

01:03:49: Und da hab ich gesagt ja okay also muss man jetzt machen ne Growth Mindset so.

01:03:53: Genau.

01:03:53: Geh mal dahin und mach das.

01:03:55: und nachher habe ich gedacht oh ja, dein Elevator pitcht, du solltest einfach sitzen damit du in zukünftigen Situationen.

01:04:02: Ja genau.

01:04:03: Da nicht irgendwie so rumstammelt sondern die Leute dir auch zuhören.

01:04:06: Aber was für ein cooles Learning-Nummer, weil du hast es gemacht.

01:04:09: Ja

01:04:09: klar!

01:04:11: Und

01:04:11: vor allem

01:04:12: so neutral drauf gucken finde ich immer wichtig.

01:04:15: Also super einfach da in eine Bewertung reinzugehen.

01:04:17: Ja

01:04:18: ja klar.

01:04:19: Kann nicht mehr auf die Schulter klopfen.

01:04:21: Für die Inhalte aber auch den Mut habe ich gedacht so ... zehn Punkte.

01:04:27: Ich möchte noch eine Sache gerne sagen erkennen dass die Zeit noch gewonnen hat und dann interessanterweise auch eine wissenschaftliche Bestätigung dafür gefunden habe.

01:04:37: Ganz viele Frauen stellen mir auch im Coaching immer die Frage oder in unseren Workshops Trainings, ja aber in den Meetings reden die alle und ich weiß nicht was ich sagen soll ne?

01:04:45: Und stelle infrage was sich sagen soll.

01:04:47: jetzt kommen wir bis jetzt.

01:04:48: mehr ein inhaltliches Thema als technisches.

01:04:51: zunächst diese frage und hab ich irgendwie schon ganz früh den Frauen mal gesagt fangt an das ganze zu moderieren also guckt vielleicht gar nicht fast das zusammen was gesagt worden ist, verteilt Redebeiträge.

01:05:05: Also wenn euch das schwer fällt jetzt irgendwie so ein eigenes Statement zu machen dann er guckt einfach dass ihr eher in eine moderierende Rolle geht.

01:05:12: und interessanterweise habe ich dann später irgendwann gelesen, dass Menschen Macht zu geordnet wird.

01:05:20: also man hält Menschen für mächtig entweder wenn sie sprechend sehr viel Raum einnehmen oder aber auch wenn Sie Redebeiträge verteilen.

01:05:28: Ja

01:05:29: macht total Sinn.

01:05:30: Und da ist es, solltest du dir dieses Sprechenes macht oder Sprechens ist Einfluss.

01:05:36: Wenn für jemanden Macht negativ besetzt ist, Sprechan heißt Einfluß nehmen und wenn wir dann die Techniken dahinter verstehen das ist ja irre.

01:05:43: also Wir können ja inhaltlich etwas sagen und je nachdem wie wir es sprechen wird es unterschiedlich sind die Ergebnisse unterschiedlich.

01:05:53: Also es gibt eine ganz interessante Studie.

01:05:55: Da haben Forscher von einer Uni in Dänemark das Sprecherprofil von Steve Jobs rausgefiltert und das von Mark Zuckerberg.

01:06:02: Steve Jobs ist ja ein Super-Speaker und Mark Zuckerberg, da ist Luft nach oben.

01:06:07: Dann zwei Roboter und einer sprach für Steve Jobs der andere wie Mark Zuckerburg und dann wurden Probanden der Blutdruck gemessen.

01:06:12: aber es ging nicht um den Blut druck, sondern darum um die gesunde Eskgewohnheiten über die die Roboter während des Messens gesprochen haben.

01:06:19: Und hinterher wurden denen halt Snack angeboten, gesunder Snack oder einen Schoko-Riegel Und diejenigen, die Steve Jobs zugehört haben, haben den gesunden Snack gewählt und die, die Mark Zuckerberg zugehören haben, den Schokoriegel gewählt.

01:06:33: Die haben das selber gesagt?

01:06:34: Wortwörtlich das gleiche!

01:06:35: Aber anders gesprochen... aber da liegt ein großer Hebel dahinter.

01:06:42: Ja voll.

01:06:43: Wir kommen langsam zum Ende unseres Gesprächs.

01:06:46: Wie kontaktiert man dich am besten?

01:06:48: Wie komme ich in Kontakt?

01:06:50: austauschen mit dir, wenn ich zusammenarbeiten möchte?

01:06:53: Am besten sind wir eine E-Mail schreiben oder ein Gespräch buchen.

01:06:55: Das findet ihr auf der Website und dann gucken wir, machten eins zu eins.

01:07:00: am meisten Sinn ist die Speaking Academy.

01:07:02: was?

01:07:02: oder sagt er, ich brauche so einen Quickie Und wir machen ein eintägiges Bühntraining.

01:07:08: Ist es für den Team, ist das für euch selber?

01:07:10: da alles wirklich konzipiere immerhin individuellen Bedarf.

01:07:14: Man könnte glaube ich noch so viel sagen, man könnte auch so viele Deep Dive hier im unserem Gespräch in den Sachen die du gesagt hast machen.

01:07:23: aber was willst du vielleicht so als abschließende Message unseren Zuhörerinnen noch mit an die Hand geben?

01:07:31: Was willst du noch sagen?

01:07:33: Na ja das ist wichtig wenn eine Abschließung ist.

01:07:37: findet den Mut euch zu zeigen und es wird sich erst mal Holperig anfühlen, das wird sie erst mal auch nicht gut anfühle.

01:07:44: Das ist okay.

01:07:46: Sprechen ist ein Prozess aber wenn wir gut sprechen können, können wir wirklich Einfluss nehmen und ich glaube es braucht viel mehr Menschen oder noch mehr Menschen die wissen wie sie positiv Einfluß nehmen können Und dafür braucht es jede einzelne Frau und auch jeden einzelnen Mann.

01:08:00: Aber es ist der Podcast für female leadership.

01:08:02: deswegen Appell an die Frauen die zu hören traut euch

01:08:07: Liebe Britta, es hat mich mega gefreut, dich hier in meinem Podcast zu haben.

01:08:11: Ich habe so viele neue Erkenntnisse gewonnen und freue mich schon jetzt mega auf die Veröffentlichung an die Weiterempfehlung und auch Feedback zu unserer Folge zu kriegen.

01:08:22: Vielen vielen Dank, dass du dir ja die Zeit genommen hast mit all deinem Wissen und Erfahrung zum Thema im Podcast zu sprechen.

01:08:30: Es war mir eine Freude!

01:08:31: Danke, dass ich da sein konnte.

01:08:33: Mir ist auch viel Spaß gemacht.

Über diesen Podcast

In diesem Podcast spreche ich mit unterschiedlichsten Personen zum Thema Frauen und Führung. Ich möchte wissen, was erfahrene Führungsfrauen auf ihrem Weg erlebt haben und welche persönlichen Tipps sie anderen Frauen mit auf den Weg geben. Daneben möchte ich verstehen, was es an strukturellen und kulturellen Veränderungen braucht, damit die Anzahl der Frauen in Führungspositionen steigt. Erhaltet durch meine GesprächspartnerInnen - Männern wie Frauen - spannende Einblicke in Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema. Und nicht zuletzt: Lasst euch von diesem Podcast inspirieren und Mut machen, euch auf euren eigenen Führungsweg zu begeben! Let's step up!

von und mit Nora Ast

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