00:00:01: Es ist die Verantwortung von jeder Frauenführungsposition, dass wir nach außen gehen.
00:00:06: Weil es braucht Vorbilder vor allen Dingen für junge Frauen
00:00:10: das
00:00:10: es möglich ist und auf den Grund sie ist ein Teil meines Jobs und meiner Verantwortung, dass man auch nach Außen geht und dass man als Vorbild agiert und das kann man nicht wenn man im stillen Kämmerchen bleibt.
00:00:22: Also ich glaube, wir haben früher weniger Prioritäten gesetzt oder Klarheit gesetzt.
00:00:28: Alles war wichtig und alles war sofort usw.
00:00:31: Und jetzt bin ich es schon sehr klar in dem was ist wirklich
00:00:34: wichtig
00:00:36: und dringend zugleich?
00:00:37: Ja also unsere Gesellschaft ist divers und ich glaube wir müssen dem ein Spiegelbild geben und wenn wir im Leadership Team ausschließlich aus Männern bestehen und einige Vorzeigefrauen trennen sind dann ist es nicht richtig, sondern mein Randspruch ist fünfzig-fünfzig.
00:00:57: Herzlich willkommen zu Step Up!
00:00:59: Deinem viel mehr leadership Podcast.
00:01:01: Ich bin Nora Ast und ich möchte dich mit all dem was ich dazu beitragen kann und vor allem diesen Podcastformat darunter unterstützen deinen ganz eigenen Führungsweg zu gehen.
00:01:16: Heute zu Gast bei mir im Podcast ist Christiane Noll.
00:01:19: Sie isst seit Oktober zwei tausendsechzehn.
00:01:21: Geschäftsführerin der Avanad Österreich GmbH der führende Anbieter von innovativen, digitalen Diensten-Businesslösungen und designorientierten Anwendung
00:01:31: im Microsoft-Umpfe.
00:01:33: Vor ihrer Zeit bei Avanad war sie sechs Jahre bei der Microsoft Österreich-Gehen beharrt tätig – zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung!
00:01:40: Als Leiterin des Public Sectors koordinierte sie hier alle Microsoft Aktivitäten die auf den öffentlichen Bereich sowie dem Bildungssektor gerichtet sind.
00:01:50: Zufuhr hat sie unter anderem das international agierende Softwareunternehmen Update AG mit zwölf Niederlassungen im Bereich CRM-Systeme aufgebunden.
00:02:00: Herzlich willkommen, Christiane!
00:02:01: Ich freue mich sehr, dass wir hier heute sprechen
00:02:04: können.
00:02:05: Hallo Nora – ich freue mich, dass ich da bin.
00:02:07: Ich bin ja immer total neugierig wie Menschen in ihren Tag starten.
00:02:10: Hast du so eine ganz feste Morgenroutine oder ist es bei dir jeden Morgen anders?
00:02:18: Naja, ich habe schon eine feste Morgenroutine.
00:02:20: Ich hab ganz ein gemütliche Morgenroutine.
00:02:22: Ich stehe gemütlich auf und mache ein paar Yoga-Übungen.
00:02:27: Dann mache ich mal einen Tee und dann setze mich fürs Notebook.
00:02:32: Also das heißt...
00:02:34: Du
00:02:34: startest erst einmal zu Hause?
00:02:35: Und dann gehst du später ins Office.
00:02:37: an den meisten Tagen.
00:02:38: oder wie bist du unterwegs?
00:02:39: Ich flange
00:02:39: fast immer zu Hause an weil meine Cols sehr früh starten.
00:02:44: gemütlich von zu Hause aus.
00:02:46: Und dann habe ich zwischendurch so ein Break und da fahre ich dann ins Büro.
00:02:49: meistens, also vier Tage in der Woche würde ich mal sagen.
00:02:53: Okay wann ist dein Break?
00:02:54: Wann du dann startest?
00:02:55: Ja zum Mittags, vor allem kurz vor dem Mittag fein meistens im Büro als am Vormittag.
00:03:00: meine Calls zu Hause.
00:03:05: Und dann hast du Nachmittags, also ich finde es immer total spannend wie man sich so seinen Arbeitsalltag strukturiert und wie man seine Arbeitsweise findet dass man auch manche Sachen so abseits der Calls ja dann auch erledigt kriegt.
00:03:17: und das heißt am Nachmittag Hast du dann eher Meetings im Präsenz und keine
00:03:23: online?
00:03:24: Meistens mittags habe ich meistens Mittagstermine.
00:03:28: Nachmittag bin ich entweder beim Kunden oder hab Internttermine.
00:03:31: Ich war oft am Vormittagtermine, also es ist jetzt nicht immer genau so.
00:03:36: Oder wenn ich mal irgendwo zum Kunden hinfahre das in der Früh irgendwie Entwählenzausland oder bei uns im Inland zum Kundenbesuche aber ja... Und am Abend halt immer wieder Fahranstaltungen.
00:03:51: Ja okay, klingt auch nach einem vollen Tag!
00:03:54: Deswegen gehören die morgenden dir?
00:03:56: Genau genau.
00:03:58: Ja sehr schön.
00:03:59: Also das haben die Hörerinnen und Hörern hier im Podcast schon öfter gehört.
00:04:03: ich hoffe ja auf eine schöne Morgenroutine wenn die Kinder dann älter sind.
00:04:08: Ja das dauert ein bisschen...
00:04:13: Ja, aber der Weg ist da.
00:04:15: Okay!
00:04:16: Ich würde mal total gerne so einsteigen mit etwas das mich sehr berührt hat als wir unseren ersten Kontakt haben.
00:04:24: Da habe ich dich gefragt, du bist auch busy?
00:04:27: Dein Tag ist voll und ich hab dich gefragt würdest du hier in den Podcast kommen?
00:04:31: Und hast du überhaupt nicht überlegt?
00:04:33: Du hast gar nicht gefragt ja was machst du in deinem Podcast?
00:04:37: Natürlich habe ich gesagt, worum geht es Fraueninführung?
00:04:38: Du hast sofort gesagt na klar da bin ich dabei.
00:04:42: Und das erlebe ich nicht immer so wenn ich Frauen auch ab einem bestimmten Level frage.
00:04:48: So wollt ihr hier mal berichten von euren Erfahrungen anderen Mut machen und bei dir kam das so aus dem Herzen direkt raus.
00:04:59: was steckt bei dir als Haltung dahinter warum du bei sowas nicht überlegen musst?
00:05:03: Ich denke es ist die Verantwortung von jeder Frauenführungsposition, dass wir nach Hause gehen.
00:05:10: Weil es braucht Vorbilder vor allen Dingen für junge Frauen das es möglich ist und auf dem Grund siehst ein Teil meines Jobs und meiner Verantwortung, dass man auch nach Haus geht und als Vorbild agiert.
00:05:23: und das kann man nicht wenn man im stillen Kämmerchen bleibt.
00:05:26: Und vor dem Hintergrund hast du ja auch einen Buch veröffentlicht,
00:05:30: Genau, ich habe ein Buch veröffentlicht weil es mir so ein großes Anliegen war hier einfach mehr Frauen vor den Vorhang zu bekommen.
00:05:38: Ich bin eingeladen gewesen als Spiekerin auf eine große Veranstaltung und hab den Veranstalter gefragt na wer ist denn sonst noch?
00:05:46: Und wie viel Spiekern gibt's?
00:05:47: Und er hat gesagt ja siebzig, ich sag ah siebzig Spieker, große Veranstaltungen.
00:05:52: und dann hab ich gefragt na wieviel sind die Frauen davon?
00:05:55: Dann hatte man gesagt sechs, wir finden ja keine Und das war dann eigentlich der Auslöser, worum ich das Buch... Mir gedacht hab' ich muss da was machen und habe dann viele tolle Frauen interviewt.
00:06:09: Und hab die in einem Buch veröffentlichten und hab versucht da zusammenzufassen, dass meine Learnings draus sind also von allen, was ich von jeder gelernt hab und wo ich denke, wo vielleicht Tipps weitergeben kann und sagen hey macht's dort doch was?
00:06:22: Seid's präsent geht es raus usw.
00:06:24: Also das waren so die Zielsetzungen.
00:06:26: Das war der Ausloser auf dem Buch.
00:06:28: Ja schön, das ist auch mein Auslöser für den Podcast.
00:06:31: Da sind wir mit einem ähnlichen Mindset unterwegs und was waren so deine Erkenntnisse die bei dir hängen geblieben sind?
00:06:40: Sagen wir mal, dass alle Frauen in dem Buch einen Drittel Managerinnen, ein Drittel junge Frauen also die in Startups oder Startups gegründet haben und ein Drittel mehr Forscherinnen oder von Universitäten.
00:06:58: und was sie bei allen, also durchgehend.
00:07:01: Bei all einer Thema ist es das Mutigsein.
00:07:04: Also wirklich mutig sein aufzustehen sich zu trauen Chancen zu nützen neugierig zu sein.
00:07:10: Ich habe so zehn Punkte zusammengefasst am Ende des Buches.
00:07:14: die überholen wir ja immer wieder.
00:07:15: selbst muss ich mich immer wieder selber erinnern.
00:07:18: Genau, das habe ich doch schon einmal gesagt oder sogar geschrieben.
00:07:21: Das sollte man irgendwie sein.
00:07:23: aber es ist ein ganz wichtiger Aspekt glaube ich dieses aufzustehen mutig zu sein neugierig zu seien auch nicht auf Perfektion.
00:07:31: immer also so ah!
00:07:32: Ich muss perfekt sein und es muss alles tip top sein und nur dann sage was sondern nur dann kann er Fehler machen.
00:07:38: ja dazu stehen also dieses authentisch Das, was du in deinem Podcast hast, das hat man so gefallen ja.
00:07:45: Also authentische Leadershipkultur ist ein sehr wichtiges Thema und bei allen Frauen hat uns oder verbindet uns das.
00:07:56: Und Mutigsein in welchen Bereichen?
00:07:59: Das waren die da, die in dein Buch waren, die gesagt haben der entscheidende Faktor für mich warum ich meinen Weg gegangen bin war Mut Oder auch so die Erkenntnis, dass Mut manchmal ... fehlt.
00:08:13: und für welche Bereiche braucht es?
00:08:16: Wir sind ja irgendwie aufwachsen, wir sind ja auch noch sozialisiert.
00:08:19: Also zumindest in meiner Generation, ich rufe das, das wird ja immer besser.
00:08:23: Es verändert sich, es wird immer besser.
00:08:26: aber in meiner generationen sind wir vor allen Dingen darauf aufwachsen dass wir als Frauen wir sind supportive, wir ist sozial, wir schachten natürlich besonders, wir halten die Dinge zusammen usw.
00:08:37: Das Mut steht ja auch nur für sich sehr stark für das männliche Geschlecht, ich bin mutig.
00:08:42: Ich bin stark und ich glaube das Thema Mut ist was ich an der See, ja?
00:08:48: Ich glaube dass Frauen ganz besonders mutig sind ein Familienkonsolationen und was man alles irgendwie schaffen und aushalten muss.
00:08:56: und darum ist es bei jedem in einer unterschiedlichen Form im Interview das Thema Mut gekommen.
00:09:03: Also, Mut vor Entscheidungen und Mut vor Veränderungen, Mut auch vielleicht der Familie... Das Gemeinsam-Familie zu gründen und Karriere zu machen braucht es an gewissen Mut dafür weil wir wird ja oft dann ein bisschen angegriffen.
00:09:16: Willst du wirklich Karrieremachen?
00:09:18: Und warum hast Du überhaupt Kinder bekommen
00:09:20: usw.?
00:09:22: Also, das sind alles so Themen die mich herangetrieben haben.
00:09:29: Wenn ich so, glaube ich, zusammenfassen würde aus meiner Beobachtung und da wäre mir interessant was du dazu sagst.
00:09:36: Ich hoffe für mich kommt es oft zu dem Kern So Mut zu dir selber Und deine Ja Deine Entscheidung insgesamt fürs Leben im Job also einfach mutig Zu dir selber zu stehen in jeglichen Situationen
00:09:55: ja das schon zu.
00:09:56: Also das ist die Grundbasis dafür.
00:09:59: Dass wir mutig und authentisch sind, um uns zu uns selbst stehen... Das ist aber ein Not-Given.
00:10:04: Man kommt ja meistens nicht auf die Welt und sagt, ich bin mutig, stark, trau mich alles.
00:10:10: Dafür braucht es ein richtiges Netzwerk unter anderem auch Vorbilder.
00:10:14: Und unteranderem natürlich auch die Möglichkeiten und die Chancen, das überhaupt zu wirken oder überhaupt tun zu können.
00:10:20: Die Plattform dazu, wenn man Da kommen wir dann auf Netzwerke.
00:10:24: Ich glaube, dass das ganze Element da ist, dass man gute Netzwerken hat und Menschen um sich er hat die an Fördern und fordern.
00:10:33: Also fördern und fördern gehört für mich zusammen.
00:10:38: Darum, das ist ein ganz wichtiger Aspekt, dass wir dieses gemeinsame und diesen gemeinsamen Schritt vorausgehen und dann einmal erkennen wo setzt denn an?
00:10:49: Und wo kommt denn meine Entwicklung?
00:10:51: Wo startet denn los?
00:10:53: Das geht normalerweise schon vom Kindergarten an.
00:10:57: Ja, total.
00:10:58: Ich beobachte das bei meinen Töchtern, dass die noch total... Also noch nicht!
00:11:01: Ich frag mich so ob es irgendwann einen Kipppunkt gibt.
00:11:03: aber diese sind so mutig und sprechen aus was sie wollen und stehen für sich ein.
00:11:09: und ich denke immer Na ja, wenn man dann manchmal in der Erziehung auch sagt ... Nee.
00:11:14: Ich brauch jetzt mal, dass du nicht nach draußen gehst und total kalt angezogen bist.
00:11:20: Dann denk ich immer, ich hoffe, ich schränke sie nicht ein in ihrem Willen!
00:11:25: Sondern das die sich den so beibehalten?
00:11:29: Ja, ich glaub', es ist so authentisch zu sein als Mutter, will man ja immer alles richtig machen.
00:11:34: Also ich glaub' jede Mutter denkt sich, ihr macht das am besten und genau, ich weiß was gutes.
00:11:38: Und da die Persönlichkeit vom Kind mit einzubeziehen, weil jedes Kind ist ja anders.
00:11:43: Ja, manche Kinder brauchen vielleicht ein bisschen mehr Sicherheit, ein bissel mehr Stabilität, ein bisschen Mehrheit und manche brauchen einfach nur hey ich bin dafür die!
00:11:50: Wenn du mich brauchst dann komm, ja?
00:11:53: Das Interessante ist das hört nie auf.
00:11:56: Okay, ich
00:11:57: bin gespannt.
00:12:01: Und Christiane seit wieviel Jahren bist Du jetzt in Führung?
00:12:04: Musst Du jetzt rechnen oder hast Du das immer so parat?
00:12:08: Also ich bitte zumal sagen sich ja so fünfundzwanzig Jahre.
00:12:14: Und jetzt bist du eine ziemlich erfahrene Führungsfrau und wir haben in unseren Trainings viel mit Frauen zu tun, die gerade am Starten sind.
00:12:21: Manche, die noch vorher überlegen mache ich das aber viele die so... Die ersten drei Jahre!
00:12:28: So absolviert haben ihr Team führen und die schon sagen, es macht Spaß.
00:12:33: Aber das ist auch ein ganz schönes Ding.
00:12:38: Gerade so das politische auf den anderen, gar nicht mit dem eigenen Team sondern eher im Unternehmens- und Führungsumfeld.
00:12:47: Und gerade als Frau wenn man die einzige ist in der Technik, in der Entwicklung Und so weiter.
00:12:53: Was würdest du sagen, ist mit den Jahren als Frau in Führung vielleicht leichter geworden?
00:13:01: Aber auch was bleibt vielleicht immer?
00:13:07: Wenn wir die Frage vielleicht ein bisschen spielten können... das Thema Frauen, also wenn wir es allgemein sagen.
00:13:14: Was hat sich allgemeinen verändert und was hat sich bei mir verändert?
00:13:18: Bei mir selbst hat sich verändert dass mir bestimmte Dinge einfach nicht mehr wichtig sind.
00:13:25: Also man wird einfach die Schöne am älter werden ist wie sie echt etwas Schönes finde ich.
00:13:31: Man ist es einfach irgendwie okay ist man eigentlich wurscht?
00:13:34: Ja,
00:13:34: ja.
00:13:35: Schön.
00:13:35: Super!
00:13:36: Da bin ich so irgendwie entspannt dabei bei bestimmten Dingen und früher habe ich mich da aufgeregt rüber und da bin ich in den Fight gegangen und diskutiert usw.
00:13:43: Und jetzt oh das geht mal so irgendwie.
00:13:46: Das rennt an mir vorbei oder rennt dann mehr ab?
00:13:50: Also wir machen nicht einmal mehr Beeps drauf was hilft also
00:13:55: du meinst jetzt gerade auch so wenn nun irgendwelchen Meetings sind und irgendwelche Leute kontern Dinge die vielleicht auch nicht ganz richtig sind oder so, dann konntest du eher oder dann agierst du eher ruhig und gelassener zurück.
00:14:09: Und bist nicht mehr so on fire von wegen was?
00:14:12: Was sagt der da jetzt?
00:14:13: das kann doch nicht sein.
00:14:15: So ist es
00:14:17: gar noch nicht zu sein.
00:14:20: Ich zum Beispiel vor vielen vielen Jahren ein Business Breakfast macht Ladies Only in Alpbach im europäischen Forum in Alphach mit der wunderbaren Frau gemeinsam, die das organisiert hat.
00:14:36: Und wir haben nur Frauen eingeladen und da war es in Alpbach was sehr Männerdominiert ist immer so, wieso kann man dann nur Frauen einladen?
00:14:44: Wieso ist das so?
00:14:45: Das geht ja gar nicht.
00:14:46: und so weiter.
00:14:47: Da habe ich mich aufgeregt und hab gesagt ohja!
00:14:49: Es gibt eh so viele Veranstaltungen für Männer.
00:14:52: Ich habe richtig viel Emotion reingesetzt.
00:14:56: Wir machen das immer noch... Das haben andere ganz tolle Netzwerke übernommen und die machen das immer noch.
00:15:05: Und wenn mir jetzt jemand da veransprungen, sagt du gehst wieder auf diese Frauenfahrt?
00:15:09: Also auf
00:15:10: diese Frau.
00:15:10: Kaffee trinken dafür die Frauen?
00:15:12: Ja genau.
00:15:13: Säcke trinken oder so.
00:15:15: Das rennt dann mehr ab.
00:15:17: Früher habe ich mich sehr geärgert darüber hier und hab es zum Diskordieren angefangen und zum Auseinandersetzen.
00:15:24: Und
00:15:26: was macht das für dich dann so in deinem täglichen Handeln, auch in der Interaktion mit anderen?
00:15:33: Was macht denn jetzt den Unterschied, dass es du an dir abhören lässt.
00:15:37: Das ist Erfahrung und man hat so viele Erlebnisse und ich habe so viele Ergebnisse wo die Situationen waren, die sehr unangenehm wurden und wo man dann lernt mit diesen Situationen umzugehen und man versucht ja immer etwas anderes.
00:15:57: Konntet man und diskutiert.
00:15:59: Man geht den Rasch
00:16:00: usw.,
00:16:01: das bringt nicht wirklich was, dann wird man so ein bisschen abgedannt, die ist ja so hysterisch oder was auch immer.
00:16:06: Es ist ganz schwierig.
00:16:07: Wenn man gar nichts sagt, dann würde man nicht wahrgenommen.
00:16:10: Schwierig!
00:16:11: Also man muss seinen eigenen Weg in dieser Position finden seinen Weg wie man agiert und seinen Weg, wie man auch spricht.
00:16:26: Und wie man Leute findet die einem zuhören, die man wirklich zuhört.
00:16:32: Was hat für dich gepasst?
00:16:34: Was war so das was sich dann im Laufe der Zeit herauskristallisiert hat, was dein Umgang mit solchen herausfordernden Situation ist
00:16:45: Was ich sehr klar für mich weiß, dass mit welchen Menschen ich kann und mit welchem es gar nicht geht.
00:16:51: Und die versuche ich nicht mehr zu überzeugen oder zu gefallen oder denke ich mal das muss so sein dann ist es einfach so.
00:16:57: Und was
00:16:57: ist aber wenn du die brauchst um dein Projekt also ich meine du bist jetzt auf einer anderen Ebene jetzt geschehen zu hören?
00:17:04: Aber was ist wenn du wenn du dir im Unternehmen brauchst auch unter Machtaspekten um deine Interessen voranzutreiben
00:17:14: Dann geht es zu jemandem anderen, der gut mit dem kann.
00:17:17: Also ich setze mir bestimmte Dinge nicht mehr aus.
00:17:20: Das mag ich nicht mehr.
00:17:24: Da habe ich einfach keine ... wie soll ich sagen?
00:17:26: Dass man meine Energie und meine Kraft so schade hat.
00:17:29: Und dann wird sichererweise das Interessante immer wenn man dann irgendwie nicht so viel Druck haktiert, dann geht's oft von alleine, dann lösen sich die Dinge dann.
00:17:38: Es ist natürlich schon so... Ich weiß ja viele Ausbildungen nebenher gemacht und vor allem in den letzten Jahren.
00:17:44: auch Da habe ich so eine Coaching-Ausbildung gemacht und die Organisationsentwicklung, Ausbildungen.
00:17:49: Und mache viel so Reflektionen und Aufstellungen an mir selbst zu arbeiten natürlich Und das ist schon was, was mir hilft natürlich in jeglichen Aspekt.
00:18:01: Also wenn es Themen gibt die man durchsetzen möchte, wenn man an etwas glaubt wo man glaubt, dass ich mir sehr gut überlege okay da ist das Ziel.
00:18:09: wie komme ich dort hin?
00:18:11: und dann mit dem Kopf durch die Wand und viel Kraft sondern eher mit Praktik und Überlegungen.
00:18:17: Ich will dort hin.
00:18:19: Wie komme ich dorthin?
00:18:20: Ja.
00:18:27: Eine große Leidenschaft für das Thema Macht- und Mikropolitik.
00:18:30: Und arbeitet auch viel mit Frauen dazu, finde ich total spannend.
00:18:34: Ich mache häufig die Beobachtung, dass die Frauen wirklich erfolgreich sind.
00:18:38: Die genauso wie du sagst ... Frauen kommen ja oft und sagen, wie werde ich lauter?
00:18:43: Dann sage ich mal, die Frauen, die am Ende erfolgreich sind, die ich beobachte, sind nicht unbedingt superlaut.
00:18:49: Sondern eher, die auch abwarten können, die beobachten können.
00:18:54: Plan voll vorgehen.
00:18:56: Das heißt, wo kann ich über Bande spielen?
00:18:58: Also wenn ich jetzt nicht direkt Zugriff auf jemanden habe... Wie kann ich meine Kommunikationsstärken einsetzen und zu erfahren wer eigentlich welche Bedürfnisse hat und sich auch nicht unbedingt in dieses Machtfeld der Männer manchmal zu begeben sondern so ein Stück da draußen am Spielrand zu stehen und eigentlich zu gucken wer hat gerade den Ball, wer hat welche Position Und wo bringe ich meine Sachen geschickt in das Spielfeld, damit der bald nach vorne geht?
00:19:26: Jetzt wäre ich mal total neugierig.
00:19:28: Was sind so die Taktiken, wo du für dich selber einfach beobachtet erfahren hast, die für dich gut funktionieren?
00:19:39: Jetzt hast du schonmal gesagt nicht mit denen sprechen, mit denen ich nicht kann – was ist es noch?
00:19:44: Gut zuhören!
00:19:45: Gute Fragen stellen über Bande spielen und zieh ... Also ich glaube das größte Thema, was mache ich bei meinen Kunden genauso?
00:19:54: Ich überlege immer what's in for me.
00:19:59: Also jemanden anderen erfolgreich zu machen ist das Schönste finde ich in jeder Form ob es Mitarbeiterin ist oder so Kollegin ist, Vorgesetzter Also auch in jeglicher Form, Kundinnen und Partnerinnen.
00:20:20: Ich bin glaube ich da in jedem Ding... so was sind für mich?
00:20:23: Was macht mir besser?
00:20:24: Wie kann ihr dem helfen, auch besser zu werden?
00:20:27: Und ich glaube das Thema Freude und Spaß an der Arbeit ist für meines der meist unterschätzten Erfolgsfaktoren.
00:20:36: Wenn man diese Freude hat und diesen Spaß jetzt also mehr als Freude positioniert, reinbringt.
00:20:44: Egal in welches Projekt dann macht es einfach ist man erfolgreicher.
00:20:48: also wenn die Meetings gehen und jeder sitzt schon so drinnen im Pro-Arm.
00:20:53: Also diese Freude an diesem Spaß und eine gewisse Leichtigkeit in Themen reinzubringen macht unser Volkreicher.
00:21:00: Und wie machst du das bei dir selbst?
00:21:01: Wenn man hat ja manchmal Meetings, die vor einem sind und man weiß sie sind eigentlich eher ein bisschen schwieriger Wie erzeugst du dir dann selber dieses Mindset der Freude?
00:21:16: Sprichst du das dann einfach ein, ne.
00:21:19: Ich will jetzt hier Spaß haben.
00:21:20: oder gibt es irgendwie so Fragen die du dir stellst?
00:21:22: wie ist deine Vorgehensweise da?
00:21:26: Also gute Frage ich übernehme dann also wenn's so mitten gibts wenn man denkt hab ich eigentlich überhaupt keine Lust auf das Meeting oder auf dieser internen Workshop oder was.
00:21:38: dann sehen wir und denk mal okay Gut, was mach ich draus?
00:21:41: Denken wir okay welches Thema interessiert mich gerade Brennend.
00:21:43: Das ist ein Thema und dann bringe ich das ein und dann übernehme ich den Workshop.
00:21:46: Ah
00:21:48: ok also du... Was kann ich da rausholen?
00:21:51: What's in it for me?
00:21:51: Da hast du eben schon gesagt damit... Welche Aspekte kann ich rausholen?
00:21:56: Damit ich Freude habe, damit ich am Ende rausgehe und sage Juhu!
00:22:00: Das hat sich für mich gelohnt.
00:22:02: Ja weil alles andere ist ja wie nur verlorene Zeit.
00:22:07: Also unverlorene Das geht gar nicht.
00:22:12: Ich habe bei uns im Team die Regel, kein Meeting darf länger als eine halbe Stunde dauern weil ich der Meinung bin ein gut vorbereitetes Meeting dauert nicht länger als ne halbe stunde weil ich sehr fan davon bin Dinge auch asynchron zu erarbeiten.
00:22:28: und immer wenn mal was länger als einer halben Stunde ist das ist ja auch vollkommen in Ordnung.
00:22:32: aber dann arbeiten wir etwas gemeinsam dann es ist wie so mini workshop Und dann kriege ich dann so Termineinladung, Nora es tut mir leid.
00:22:40: Es ist länger als eine halbe Stunde.
00:22:42: Ich glaube wir brauchen einen Moment länger.
00:22:45: aber ich finde das immer so spannend wenn man sich ne Stunde Meeting setzt und die Sachen sind eigentlich nach einer halben Stunde gesagt und dann versuchen alle diese Zeit noch zu füllen.
00:22:55: Dann gehe ich immer lieber so vor der komm halbe stunde zack zack.
00:22:57: wir kriegen das hin und dann haben wir auch neben dran Einfach im Alltag mehr Zeit für persönlichen Austausch, also sprichst mir aus der Seele.
00:23:07: Genau!
00:23:08: Naja ich finde es schon... Also ja das mit den kurzen Meetings, kurze knackige Meetings finde ich gut wenn man so ein Thema hat und man sagt da hat man Ziel oder Klares.
00:23:17: Sonst bin ich schon ein starker Fan davon in Teams eine Zeit miteinander zu verbringen.
00:23:24: Also so Qualität-Time.
00:23:25: Auf
00:23:25: jeden Fall!
00:23:26: Mach oft Meetings ganz bewusst, da geht es mir gar nicht um das Thema, ganz ein bestimmtes Thema zu erarbeiten sondern geht mehr einfach uns besser kennenzulernen neue Themen auch zuzuhören dem anderen nochmal wie denkt der was kann der einbringen?
00:23:42: und dafür ist oft Zeit?
00:23:44: oder sagen wir wenig Druck notwendig?
00:23:46: ja also wenn man irgendwie etwas Zeit hat und man kann das ein bisschen flohlen lassen man kann jemanden einen Raum geben Dann können sich auch schöne Dinge entwickeln.
00:23:56: Und dafür ist ja aber oft keine Zeit, weil wir die anderen Meetings so groß machen und deswegen mag ich das gerne diese Inhaltsmeetings eher kurz zu machen.
00:24:06: und wir machen auch mit jedem Mitarbeiter eine Retro spätestens einmal im Quartal.
00:24:12: Und wenn ich dann immer Führungskräfte höre, die sagen nee für so was habe ich keine Zeit?
00:24:15: Dann liegt das ja genau daran dass die anderen Sachen manchmal so aufgebauscht sind und man dann genau für diese wichtigen Sachen diese zwischenmenschlichen Aktionen am Ende keine Zeit mehr hat.
00:24:25: Deswegen plädiere ich immer oder man macht ein Meeting eine Stunde und teilt es in der Mitte sagt jetzt machen wir halbe Stunde einfach kennenlernen schön reden.
00:24:33: Wir erlauben uns hier Mousse und Zeit füreinander und nach einer halben Stunde Kommt, da starten wir dann knackig rein.
00:24:43: Wir haben ein Meeting das heißt Stay Connected Das ist alle sechs Wochen mit dem gesamten Leadership Team und da ist die Zielsetzung dass wir connected bleiben.
00:24:54: Dann
00:24:54: bringt ihr keine Themen mit sondern...
00:24:56: Oh ja!
00:24:56: Wir bringen schon Themen mit aber es ist ohne Druck.
00:25:00: Es ist manchmal auch diese Befindlichkeitsrunden die wir machen.
00:25:05: Das ist auch irritierend für die Mitarbeiterinnen, die neu dazukommen.
00:25:09: Dass man sich Zeit nimmt, um zu sagen, wie geht es dir?
00:25:12: Was beschäftigt ihr gerade?
00:25:13: Wo ist dein Pain und können wir dir helfen wo?
00:25:17: Und wenn man das mit zwanzig Leuten macht oder so, dann ist das schon relativ viel und sehr time-consuming.
00:25:23: Vielleicht fängt sie schon wieder an mit den Befindlichkeiten.
00:25:27: Aber ich glaube, das ist ganz elementar!
00:25:29: Das Team hat zusammen zu halten und zu wissen, wo steht der gerade oder wie geht's dem gerade her?
00:25:35: Ja.
00:25:35: Und das habe ich diese Woche diskutiert mit Führungskräften.
00:25:38: so was macht man wenn so viel Druck da ist und wir können es aber ressourcentechnisch grade nicht anders lösen und dann auch sehr schnell zu dem Schluss gekommen?
00:25:47: manchmal hilft es auch einfach mal zuzuhören sich einfach mal eine Moment Zeit zu nehmen einfach mal rein zu hören und auch zu sagen So ja Ich weiß Es Ist Grade Nicht leicht Wir Suchen Nachlösungen Und das ist ja genau das, was du gerade sagst.
00:26:01: Die Befindlichkeit reinhören zwischen den Zeilen zu lesen und ich sage ganz oft in Frauen es lohnt sich dranzuleiben.
00:26:08: Es lohnt auch die nächsten Führungsebenen zu gehen weil dann wird's natürlich Dann wird dein Gestaltungsspielraum natürlich größer, ne?
00:26:15: Dann wird ein Einfluss größer.
00:26:17: Dann kann man Dinge einführen Genau wie du sagst solche solche Runden dann kann man einfach auch übergreifend mehr gestalten.
00:26:25: Und da würde ich ganz gerne nochmal zurückgehen zu der Frage, die ich vorhin schon mal gestellt habe.
00:26:30: Was würdest du sagen ist mit den Jahren leichter geworden und vielleicht jetzt nicht nur.
00:26:34: natürlich wissen wir das Führung ja auch leichter wird durch Erfahrung.
00:26:38: aber was es als Frau so in der Wahrnehmung durch die anderen für dich leichter gewonnen hast?
00:26:44: Du schonmal eben gesagt vieles ist dir egal geworden.
00:26:48: Was ist es noch?
00:26:49: warum lohnt es sich dran zu bleiben?
00:26:53: Für mich persönlich oder allgemein?
00:26:55: Beides.
00:26:56: Du kannst dir auch erstmal für dich persönlich beantworten, wenn du mal gemeint bist.
00:27:00: Na ja weil man sicherer wird und erfahrener wird, weil an bestimmte Sachen irritieren wir immer die nehmen einfach so hin.
00:27:08: Und mein Anspruch ist ein anderer.
00:27:12: Ja mein Anspruch ist dass ich mir sehr gut überlege wo es Sinn macht Zeit zu investieren.
00:27:20: Also ich war früher weniger Prioritäten gesetzt oder Klarheit gesetzt.
00:27:26: Alles war wichtig und alles war sofort usw.
00:27:28: Und jetzt bin ich es schon sehr klar in dem, was ist wirklich wichtig?
00:27:33: Und dringend zugleich.
00:27:37: Man kann besser priorisieren!
00:27:39: Und gehen auch mal auf das Spezifische so als Frau wenn... gerade auch nicht so andere vielen Frauen im Raum sind.
00:27:48: Was würdest du sagen, nimmst du da?
00:27:51: Ist das weniger geworden?
00:27:53: So die Herausforderungen von denen viele Frauen berichten?
00:27:57: Das ist toll.
00:28:07: haben sie alle gefunden dass man schon vier Frauen sind?
00:28:10: aber in Wahrheit ist es natürlich nicht so weil in Wahrheit sind wir immer noch viel zu wenig.
00:28:16: Und das Bewusstsein ist halt so wenig da.
00:28:18: und ich meine, ich sehe es, ich mache ja unterschiedliche Netzwerke und es hat einmal zu mir jemand gesagt also wirklich total schockiert war es nur gar nicht so lange her so vor zwei drei Jahren oder so.
00:28:30: ah die Christiane ist das.
00:28:31: ah die macht es dann mit den Frauen da also die da mit den frauen da.
00:28:38: Also man wird sehr schnell wenn man aufsteht für dieses Thema kriegt man so einen Hut aufgesetzt.
00:28:43: Das ist die, die sich da für die Frauen einsetzt und für die Frau ... Ja, bin ich!
00:28:48: Aber ich glaube einfach meine Kundinnen, wenn einmal mehr Frauen... Und die wollen auch niemand nur mit Männern zusammenarbeiten?
00:28:57: Also unsere Gesellschaft ist divers.
00:28:59: Ich glaube wir müssen denen ein Spiegelbild geben.
00:29:02: Wenn wir im Leadership Team ausschließlich aus Männern bestehen und einige Vorzeigefrauen drinnen sind dann ist es nicht richtig, sondern mein Anspruch ist fünfzig-fünfzig.
00:29:15: Und weil ich einfach glaubt dass das richtig ist ja und nicht weiß in der Zahl oder so, weiss ich es ergibt.
00:29:21: und was natürlich passiert ist, wenn man Frauen hat den Führungspositionen, dann kommen auch mehr Frauen dazu.
00:29:29: Ja, es ist so.
00:29:30: Wenn du als Frau als Führungsposition bist dann ist das Thema nicht mehr... also wir haben ihn bei uns im Leadership Team.
00:29:35: Sechzig Prozent Frauen, vierzig Prozent.
00:29:36: Aber ist das überhaupt kein Thema?
00:29:38: Wir diskutieren das überhaupt nicht mehr!
00:29:40: Ist das eine Frau oder ein Mann?
00:29:41: Bei uns ist es völlig eine Selbstverständlichkeit und es gibt halt noch viele Unternehmen wo das massiv diskutiert wird.
00:29:52: Da braucht man Frauenquote.
00:29:53: oder müssen wir ja und die Frauenquote für die stehe ein in dem Sinn, weil es einfach anderen zum Nachdenken bringt.
00:30:02: Man muss sie einfach suchen!
00:30:05: Eine Frau, die in dem Buch hervorkommt, die hat Vorständen von sehr großen Unternehmen.
00:30:11: Die wollte besetzen, die haben acht Abteilungsleiter oder Bereichsleiter, acht Männer eines Pension-Gangens.
00:30:19: Sie hat nachbesetzt und gesagt ich will da eine Frau haben!
00:30:22: Und er hat mit drei Hättern dann zusammengearbeitet.
00:30:24: Sie finden ihn immer, sie finden ihm immer, sich jetzt mal wieder zurückgeschickt ne?
00:30:28: Ich will ein Topffrau also nicht weil es eine Frau ist sondern... Ja, und dann muss man halt mehr suchen.
00:30:34: Und dann dauert's oft ein bisschen länger.
00:30:37: Weil alles Vertrauen des Frauen brauchen, in der Unternehmen zu gehen, einen Wechsel überhaupt zu machen... ist nicht so leicht!
00:30:47: Ich hab da ganz tolles Podcast-Interview, das ich hier empfehlen möchte mit Hunting Herr.
00:30:52: Das ist eine Personalberatung die sich wirklich nur auf das Hunting von Frauen spezialisiert hat und die auch sagen Frauen wollen noch anders angesprochen werden?
00:31:01: Und genau das setzen sie halt eben um.
00:31:04: und Sie sagen, Sie finden für jede Position.
00:31:06: Finden Sie eine Frau?
00:31:08: Also genauso wie du sagst dauert dann einfach ein bisschen länger aber für jede finden sie eine Frau.
00:31:14: Ich frage meine Frage noch mal ein bisschen anders weil ich bin da wirklich interessiert und möchte nicht loslassen.
00:31:19: Erlebst Du als Frau noch...ich will es gar nicht Diskriminierung nennen weil ist immer so.
00:31:24: Also sehr schwer klingt.
00:31:26: Aber erlebst du noch so die Herausforderungen, die wir häufig von jüngeren Frauen hören?
00:31:31: Ich bin im Meetings... ich werde nicht gehört!
00:31:34: Sachen, die ich als meine Idee präsentiere wird nicht gehört.
00:31:39: Jemand anders präsentsiert sie als Idee.
00:31:44: Ich bin hier irgendwie in einem Meeting drin, die reden alle über Fußball.
00:31:48: Ich kann ja auch nicht alle Männer können über Fußball mitreden und sagen ja auch manche Männer dass ihnen das schwerfällt aber ich komme da nicht rein so der Old Boys Club.
00:31:56: wir sind irgendwie ...businessmäßig unterwegs.
00:32:00: Die Männer sitzen am Abend an der Bar, haben ihre Themen und da komme ich nicht... Ich komm' da irgendwie nicht dazwischen was ja andersrum auch manchmal nicht leicht ist wenn dann nur Frauen sind und ein Mann kommt nicht dZwischen.
00:32:09: aber natürlich haben wir im Business oft eher die Regel die es andersrum geht.
00:32:13: Erlebst du diese Herausforderungen auch noch oder haben die abgenommen?
00:32:24: Jein!
00:32:25: Also und zwar jein aus dem Grund weil ihr mir erstens bestimmten Dinge nicht mehr aussetzt.
00:32:31: Da gehe ich gar nicht mal hin, weil es mir nicht interessiert.
00:32:34: Also du gehst dann nicht an die Bar?
00:32:35: Du sagst dann, dann macht ihr da euren...
00:32:37: Ja von mir aus, ja.
00:32:38: Ich verstehe, was du mir meinst und also ich wähle mir meinen Netzwerk sehr bewusst und überlege mir sehr gut dass sie mich mit Menschen umgibt und mit Menschen Zeit verbringen, die wirklich mag und schätzt.
00:32:56: Und das ist was Wahnsinnig was Schönes!
00:33:00: weil man das dann erstens nicht als Arbeit empfindet, sondern es ist wirklich was Wertvolles und man hat wertvolle Gespräche.
00:33:07: Also für mich ist Qualität besser als Quantität.
00:33:13: Und das kommt ja auch wieder mit einer gewissen Machtposition sage ich mal dass man dann mehr die Macht hat sich mit genau diesen Menschen zu umgeben, die nach vorne denken, die offen denken.
00:33:23: Deswegen lohnt's ja eigentlich auch wieder dran zu bleiben oder?
00:33:25: Was würdest du sagen?
00:33:27: Ja, definitiv.
00:33:28: Also dran zu bleiben natürlich.
00:33:30: Ich förder ja unglaublich, ich mache eine Mentorship bei ganz vielen Frauen und da ist es aufzustehen mutig zu sein.
00:33:38: Ich habe ein ganz tolles Element hier wirklich die wunderbare junge Frau in einer sehr, sehr schwierigen Position.
00:33:44: Ist wirklich sehr schwierig.
00:33:46: Die mir immer erzählt hat, dass sie gesagt hat, Sie sind zum Vorstand zitiert worden wenn was nicht funktioniert das gemeinsam mit ihrem Chef?
00:33:53: Und sie hat aber das dann immer erklären müssen, und dabei war es sich gar nicht in Charge dafür.
00:33:57: Aber sie ist so vorgeführt worden.
00:34:00: Also erklärt du das?
00:34:00: Und macht du
00:34:01: das?!
00:34:02: Dann haben wir eine Strategie entwickelt!
00:34:04: Ja welche Strategie habe ich denn weggelegt?
00:34:05: Ich bin neugierig!
00:34:07: Die
00:34:07: Strategie ist relativ einfach gewesen, dass sie gesagt hat zu ihrem Chef irgendwie innermutigt hat und sagt, ich glaube es ist besser wenn du das Projekt präsentierst, die bereits dir vor.
00:34:17: Die unterstützt ja sowas, weil er findet es so elementar wichtig... Und ich traue mich nicht da, ich kann das nicht da.
00:34:24: Also auch so zu sagen, hey na mach du das ja?
00:34:28: Nur er hatte gar nicht das Know-how dafür gehabt.
00:34:30: Er hat das dann gemacht aber in der Meeting im Dreierkonsolation ist dann immer wieder auf sie referenziert worden und dadurch hat sie gehört gefunden.
00:34:38: Auf einmal ist sie gehört worden und auf einmal ist ihre Kompetenz gesehen worden weil sie aktiv nachgefragt wurden.
00:34:44: also es war einfach eine Taktik wie Hey wie wäre ich gehört und wir wären mit nur in die erste Reihe gestellt um angegriffen zu werden und alles, was nicht funktioniert.
00:34:54: Und jemand anderes sitzt dahinter und sagt, so geht das oder schüttelt den Kopf.
00:34:59: Also insofern solche Taktiken zu entwickeln, das macht mir sehr viel Spaß.
00:35:05: Ja, aber auch ...
00:35:07: Das ist schön!
00:35:07: Wunderbaren Lelis hat so eine Mutung.
00:35:09: Wenn die es dann einmal gemacht hat, hat er sich gedacht okay super, ja?
00:35:12: Okay, das ist eine gute Möglichkeit wieder mit zurecht kommen, wo ich nicht sofort im Angriff stehe sondern das ist vielleicht besser manchmal ein Schritt zurückzugehen und vielleicht sich ein bisschen zurückzuhalten, ruhig zu sein oder Fragen zu stellen.
00:35:26: Und dann auf einmal machen wir kleine Kurve, aber dann muss ich über den Stein drüber steigen und klettern... Aber dafür geht's dann leichter.
00:35:37: Ja, total!
00:35:38: Ich hab auch eine Frau im Coaching die sehr für ihre Ideen brennt und die immer schnell zu Beginn eines Meetings einbringt.
00:35:45: Dann werden sie alle totgemacht mit Argumenten.
00:35:47: Da haben wir das entwickelt, dass sie erst mal die anderen kommen lässt.
00:35:50: Die sollen erstmal präsentieren, ihre Idee usw.
00:35:53: Und sie ist sehr geschickt in der Kommunikation.
00:35:56: Sie hat jetzt angefangen an die Ideen der Anderen so zusammenzufassen, dass es letztendlich ihrer Idee am Ende entspricht?
00:36:04: Und es ist auch total schön.
00:36:06: Sie sagt, wenn ich nicht immer sofort da vorne an vorderster Front stehe, sondern wirklich mal einen Schritt zurückgehe und erst einmal hören was die anderen sagen ... Ist ja total leicht!
00:36:16: Dann kann man die ja auch erstmal kritisieren.
00:36:18: Wenn man das dann alles auseinandergenommen hat, präsentiert man seine Idee.
00:36:22: Dann sind alle ganz zufrieden weil's irgendwie noch mal etwas Neues ist.
00:36:25: Also, ja, schön... Und magst du noch mal ein bisschen von deinem Weg berichten und an welchen Stellen du mutig warst, auch so den Weg in die IT-Branche einzuschlagen?
00:36:38: An welchen stellen es dann immer wieder mit neuen Mut oder nach vorne gucken erfordert hat.
00:36:43: Wie bist du denn auf deinen Job geblieben?
00:36:46: Ich würde mir sagen, Mut ist gar nicht mein Treiber oder mein Thema.
00:36:50: Mutige sind ja in meinem täglichen Leben.
00:36:53: Aber mein Treib, das war bei mir alles Zufall.
00:36:56: Ich bin doch zu voll in die IT-Panche gerutscht.
00:36:59: Ich hab eigentlich nur damals bei der Update, wo ich da so reinkutscht bin und weil ich einen Job gesucht habe und mir gedacht hab, hm, die sitzen bei mir vor der Haustür und darum geh ich dorthin und rufen mal an.
00:37:10: Das waren ja die Einzige.
00:37:10: und dann war ich dort und dachte okay was machen wir nicht einmal genau verstanden?
00:37:14: Was ist das überhaupt bedeutet?
00:37:16: Irgendwas mit Marketing und immer Marketingleitung sucht... ... ein sehr kleines Unternehmen.
00:37:21: und dann sind wir da, ich weiß nicht, zu zehn.
00:37:23: Und dann auf einmal war das so, ist das explodiert?
00:37:25: Ja, ein bisschen groß geworden... Also das war gar nicht so!
00:37:33: Wie zum Microsoft-Bind war es so.
00:37:35: Ich war fünfzehn Jahre bei dem Unternehmen mit zwölf Ländern.
00:37:39: Wir haben da auch sehr viel gereist ganz am Anfang vor allen Dingen.
00:37:43: War mit vielen Kundinnen unterwegs, hab verstanden, hab viel gelernt Und hab mir dann nach fünfzehn Jahren gedacht, okay jetzt würde ich gerne mal zur Nummer eins weltweit gehen und einmal richtig verstehen wie man Software baut.
00:37:56: Und bin dann zu Microsoft, wenn man gedacht eigentlich war die Idee bleibt da ganz kurz immer bleibt also ja und dann mache wir das oder Progestart abmachen oder so.
00:38:07: Dann bin ich da länger geblieben, gelebt dort an.
00:38:12: der Microsoft ist eine tolle Firma tolles Unternehmen mit vielen Möglichkeiten.
00:38:17: Die haben verstanden auch das Thema Diversität.
00:38:20: Da habe ich das erste Mal richtig verstanden, weil es dort diskutiert worden ist.
00:38:25: Bei der Update davor waren wir ur-fühle Frauen in so eine völlige Selbstverständlichkeit für uns über das auch nicht diskutiert.
00:38:31: Auf einmal bei der Microsoft drüber diskutiert werden Frauen in Führungspositionen und dann beim Promotion Cycles bestimmter Prozentsatz.
00:38:39: ... war das permanent Thema und da bin ich mir eigentlich erst bewusst geworden, wie wichtig... ...das ist was eigentlich für mich bis dorthin die Selbstverständlichkeit war.
00:38:49: Und weißt du was?
00:38:50: Ich sage immer, ich würde nicht mehr in Anstellungsverhältnis gehen außer zu Microsoft,... ...weil ich das so beeindruckend finde mit Growth Mindset, Diversity usw.
00:39:01: Wenn du dazu berichtest dann leben die das ja wirklich!
00:39:04: Ja die leben es wirklich.
00:39:05: also wirklich ein ganz tolles Unternehmen Und Avanath, wir sind ja ein Tochterunternehmer von Exansher und von Microsoft.
00:39:14: Also diese Prägung natürlich!
00:39:17: Und dieses Herz... Was Wert er betrifft?
00:39:21: Versuche hier in unserem Unternehmen noch stärker reinzubringen.
00:39:26: Alles was ich glaube, noch stärk zu positionieren und das Thema Vielfalt ist ein echtes Thema.
00:39:35: Wie machst du das?
00:39:36: Ich habe bei eben noch mal vor unserem Gespräch, lese ich auch immer gerne Sachen über meine Gesprächspartnerin.
00:39:43: Und da bin ich auf Kununu gestoßen von euch und da sind wirklich ... Also war dann auch so ja, über dem Durchschnitt die Bewertung oder ganz viele sagen, Diversität wird hier wirklich gelebt?
00:39:56: Was machst du im Doing das das Thema Aufmerksamkeit erfährt, dass ihr es diskutiert oder geliebt wird?
00:40:05: Na sie ist einfach so!
00:40:07: Also das ist das Schöne.
00:40:08: Man muss gar nichts tun, aber wenn man bei uns die ganzen Liedfunktionen anschaut und wir haben ganz tolle Männer da.
00:40:19: Wir haben nicht nur tolle Frauen sondern wir haben einfach ein ganz tolles Team!
00:40:24: Wir haben selbstbewusste Männer, wir haben selbst bewusste Frauen und es ist ein wahres Miteinander auf Augenhöhe Und jeder macht das, was am besten kann.
00:40:35: Es ist geschlechtfällig Wurst oder das Alltag oder die Erkunft.
00:40:42: Diversität ist ja mehr als Mann und Frau.
00:40:45: Das finde ich das Schöne.
00:40:46: Das belebt uns auch.
00:40:49: Ich glaube, dass das Thema Freude und Spaß wiederum.
00:40:52: Wir haben es einfach sehr lustig.
00:40:56: Das ist ein
00:40:58: schönes Miteinander.
00:41:00: Ich war jetzt eben in der Meeting vor ein paar Tagen.
00:41:03: Und wenn das halt anders, wenn zwölf Männer in einem Raum sitzen und dort das Meeting machen?
00:41:08: Und dann sind vier Frauen davon ist jemand im HR und jemand, der im Change Management ist.
00:41:15: also das ist halt aber niemand am Business Bereich einen großen Vertreter.
00:41:21: Natürlich ist es anders und wird man anders positioniert und die Stimmung ist anders und die Themen sind anders usw.
00:41:31: Im Prinzip würdest du sagen, was ich absolut unterstreichen würde und beobachte.
00:41:37: Der Kern liegt eigentlich darin mit sich selber wirklich fein und im Reinen zu sein oder?
00:41:43: Und zu sagen so ... Ich muss da nicht an der Bar sitzen!
00:41:49: Ja, ich bin einfach ich und es ist okay wenn ich jetzt auf mein Zimmer gehe... Es ist okay, wenn ich Kinder- und Karriere gleichzeitig mache usw..
00:41:59: Ja, das ist ja das höchste Ziel.
00:42:01: Dass man sich einfach so respektiert und akzeptiert wie man ist mit all seinen Bedürfnissen und Stärken oder Schwächen.
00:42:09: Und ich glaube mein Team, wenn man meinen Team fragt, ich glaube die können gut sagen was kann sie richtig gut?
00:42:15: Was kann sie gar nicht da?
00:42:17: Da ist wiederum die Kunst und es finde ich eigentlich elementar, dass über alle Stellen das Thema Feedback zu geben Und das Feedback zu geben in einer wertschätzenden Art, sodass man das nehmen kann.
00:42:29: Das ist das was uns weiterbringt.
00:42:31: und da ist das Thema bei Frauen zumindest bei den Erfahrungen nach die Fragen aktiv nach.
00:42:40: Gib mir Feedbacks sag mir was ich besser machen kann.
00:42:43: Sag mir warum das so-und-so ist oder was fehlt mehr dazu?
00:42:49: Männer fragen weniger aktiv nach Feedback nach.
00:42:55: Interessant habe ich noch nicht so wahrgenommen, aber interessant dass du das.
00:43:01: Und wenn man jetzt nochmal auf die IT und Tech Branche guckt warum sagst du hey das ist super cool hier auch Als Frau überall natürlich zu agieren.
00:43:11: Aber warum sollte man noch als Frau die Augen nicht davor verschließen und so typischerweise sagen, ja das sind dann so Softwareboden da sitzen dann ja die Männer im Keller mit Pizzakartons an ihren PCs?
00:43:21: Nein!
00:43:21: Das ist jetzt natürlich sehr, sehr plakativ.
00:43:24: also... Warum würdest du Werbung für diese Branche machen?
00:43:30: Ich mache nicht nur Werbung sich für diese Branche, ich stehe total dafür ein weil es die Zukunft ist.
00:43:36: Ja, es ist einfach die Zukunft.
00:43:37: Also wir werden ohne Technologie uns... Die Technologie wird uns begleiten und egal was wir machen, egal was Wir tun, wenn wir jetzt da von KI über KI auch mal nicht mehr nachdenken so das ist ja in unser Leben eingezogen.
00:43:53: Und wenn wir uns davon verwählen mit dem Thema nicht dann wären wir immer wenn man immer schlechter bezahlt als alle anderen.
00:44:00: Das heißt, das Thema steht für Innovationen, für Neues-, für Neuerungen, für Kreativität und man muss nicht mehr programmieren können.
00:44:08: Es ist gut, wenn man ein bisschen was versteht aber man muss es nicht können, sondern man muss Prozesse verstehen, man muss verstehen, was die Bedürfnisse sind und Lösungen einfach oder das Problem verstehen um gute Lösungen zu entwickeln Und ich glaube, dass das Frauen einfach extrem gut können.
00:44:25: Das Zuhören, das Thema okayes Problem wirklich zu erkennen, die Lösung.
00:44:30: und wenn Technologie hilft mir.
00:44:33: Alle neuen Jobs, die es jetzt gibt oder die kommen ist, werden neue Jobs kommen, die wir noch gar nicht kennen.
00:44:39: Wir wissen ja noch gar nichts was auf uns zukommt.
00:44:41: genauso wie man bei dem... wie das Internet quasi geboren worden ist, hat man auch viele Jobs haben.
00:44:48: Aber es gibt ja für Jobs keine Ahnung.
00:44:50: Es hat sich auch viel verändert und das wird normal jetzt dann massiven Booster machen.
00:44:54: Das heißt, dass es wichtig für uns und für jeden, für Männer wie für Frauen zu erkennen, wenn ich Kinder habe in welche Richtung wir entwickeln.
00:45:02: Es gibt manche Jobs, da ist es nicht gut, wenn die jetzt die Ausbildung drinnen machen weil sich das einfach so stark verändert.
00:45:09: Also es gibt einfach bestimmte Sachen wo wir uns damit auseinandersetzen müssen und wir Frauen einfach ganz, ganz wichtig damit wir den Anschluss nicht verpassen.
00:45:20: Und die Kommunikation also?
00:45:21: Die Kundinnen und die Lösung gut zusammenzubringen in der Sprache, die alle verständlich ist und Bedürfnisse erfasst... Aber
00:45:29: als Übersetzer zu akkieren sagen
00:45:32: Sie das total!
00:45:34: Und jetzt, wenn man dir so zuhört, dann denkt man bei der Christianin das hört sich an als war es immer leicht in Führung.
00:45:40: Als hat die einfach ihren Weg damit gefunden und ist so mutig.
00:45:44: und ich bin aber nicht so.
00:45:47: Ich zweifel an mir selbst und für mich ist das schwierig.
00:45:50: Und ich mache mir viele Gedanken darum ob die anderen mich mögen oder nicht.
00:45:55: Manchmal ist das Schwierig für mich da klar zu sein.
00:46:00: Was würdest du diesen Frauen sagen?
00:46:07: Was würde ich diesen Frauen sagen?
00:46:16: Ja, das stimmt schon, dass es jetzt so wirkt.
00:46:19: Ja, also genau.
00:46:20: Deswegen wollte ich das... Ich bin immer sehr direkt und ehrlich!
00:46:24: Das ist ja auch toll, dass es bei dir mittlerweile so ist und man auf einer Ebene angekommen ist wo man sich so viel Freude erzeugen kann.
00:46:33: aber ich denke halt auch an diese ganzen anderen Frauen mit denen wir da draußen zu tun haben die wirklich ein bisschen eingepfercht sind in ihren Abteilungen.
00:46:42: Und weißt du?
00:46:43: Man kann den ja nicht allen sagen verlasst den Bereich verlässt die Abteilung.
00:46:47: Das ist ja am Ende auch keine natürlich für die individuell dann irgendwie was, was es besser macht.
00:46:53: aber kann ich allen Frauen, die Hälfte der Frau mit denen wir zusammenarbeiten sagen geh mal daraus aus dem Unternehmen, geh mal da raus aus dem Bereich!
00:47:03: Ihr würdet einen guten Coach suchen und ihr würde ein gutes Netzwerk auf Bahn innerhalb vom Unternehmen.
00:47:13: Und das in Wahrheit habe ich immer gehabt, wenn ich jetzt so nachdenke und reflektiere natürlich.
00:47:18: Ich habe immer Leute gehabt im Unternehmen oder außerhalb des Unternehmens die meinen Weg wirklich supportet haben.
00:47:26: Was vielleicht ganz, ganz ein großer und oder sage mal für mich echter Booster ist, ist mein Mann.
00:47:33: Also dass man einen Mann hat der unterstützt, der da ist der ein gemeinsam mit dem Weg mit einem geht.
00:47:47: Ja, schön und was sind deine Tipps für das Netzwerk?
00:47:52: Das Netzwerk muss man gut überlegen, weil es gibt nur viele Netzwerke.
00:47:56: also es gibt ja auch Netzwerken in allen Bereichen.
00:48:00: Man soll sich denke ich gut über legen In welches Netzwerk man Zeit investiert, weil man sehr limitiert.
00:48:09: Man kann ja nicht irgendwie Überroll und Überroll dabei sein.
00:48:12: Also ich habe früher sicher den Fehler gemacht.
00:48:13: Ich war sehr viel unterwegs auf vielen Veranstaltungen bei vielen Netzwerken.
00:48:18: Ich würde von Anfang an viel besser wählen wo es sinnvoll ist meine Zeit zu investieren.
00:48:25: Also zu welchen Netzwerke gehen?
00:48:27: Wo sind Menschen die wir liegen?
00:48:28: Es muss ja... Kann ja auch sein, dass mein Freund in Dorges Die liebt es dort, aber für mich selber passt das nicht.
00:48:34: Also was passt da wirklich für me?
00:48:36: Und ihr würdet mir aktiv am Mentor im Unternehmen suchen und aktiv auf den Zugehen oder auf sie... ...und es ist ja gut wenn man männliche Mentoren hat.
00:48:48: Und dem alles sagt und sagt hey du bist mein Mentor!
00:48:50: Ich würde gern weiterkommen.
00:48:52: hast Du Lust auf dem Weg zu begleiten?
00:48:54: Das mögen die Leute normalerweise.
00:48:56: Mögen besonders auch Männer.
00:49:02: Ich bin auch wirklich ein Fan von informellen Netzwerken natürlich von Netzwerk wo man hingeht und Veranstaltungen hat usw.
00:49:08: Aber sich so sein informelles Netzwerk aufzubauen also dass man bei einem Workshop war dann hat mein Kollegen getroffen aus anderen Bereichen trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Mittagessen, das zum einen.
00:49:20: Aber auch ich würde sagen ... Ich hab
00:49:22: z.B.,
00:49:23: ja immer auch unterschiedliche Chefs und Chefinn im Unternehmen gehabt als ich noch ein Unternehmen war.
00:49:27: Und die alle so mit der Zeit, die mich immer supportet haben, ich hab die wie so ein bisschen gesammelt.
00:49:32: Ja!
00:49:34: Gehe regelmäßig in Kontakt mit denen?
00:49:36: Die sind natürlich auch busy weil sie auf hohen Levels sind.
00:49:39: aber frag mal wann sitzt du mal wieder am Auto?
00:49:44: Wenn man ein Auto sitzt, dann redet man ja auch gerne mal mit jemand anderen.
00:49:48: Und dann so vielleicht einmal im halben Jahr oder so telefoniere ich mit denen?
00:49:51: Oder wenn ich dann auch, wenn ich irgendein neues Thema auf den Markt bringen will... ...oder irgendeinen Vortrag habe, dann kontaktier' ich dir total gerne und sag', hey kannst du dir das mal
00:50:00: anhören?'.
00:50:01: Wie klingt das für dich?
00:50:02: Was braucht das Business noch?
00:50:04: Also ich nutze die ganz oft als Sounding-Partner.
00:50:09: Und ich hab die gar nicht... nie so gefragt.
00:50:12: bist du jetzt mein Mentor.
00:50:14: Sondern ich gehe davon aus, hoffentlich ... dass die sich gerne ab und zu mit mir unterhalten.
00:50:21: Da muss man einfach den Mut haben und sagen, hast du mal Zeit für mich?
00:50:24: Und das unterschätzt man ja häufig wie gern Menschen auch anderen Menschen helfen.
00:50:28: Genau!
00:50:29: Wenn sie dann nur wissen, ich bin Mentor, hat man bestimmt die Rolle.
00:50:33: Dann war es mal was man zu tun hat.
00:50:35: Ja, das stimmt.
00:50:35: Das ist vielleicht auch noch mal gut, das so zu fragen an der Stelle Ja.
00:50:45: Und wenn du es jetzt noch mal so auf den Punkt bringst, ich hab schon einige Sachen rausgehört aber wenn du nochmal so guckst auf dein jungeres Ich vielleicht so mit vor zwanzig, fünfzwanzig Jahren was würdest du dem heute nochmal so gut zusprechen?
00:50:58: Ich habe gehört du bist auch in Aufstellungsarbeit unterwegs hat man ja auch viele Lösungssätze so ein bisschen beruhigt.
00:51:03: Was würdest Du da als schön Mit Leichtigkeit so formulierten Satz Dein Jüngeren, ich sagen.
00:51:11: Ich würde ihm sagen macht dann nicht so viel Gedanken über bestimmte Sachen lasse es vorbei ziehen.
00:51:16: das ist auch perlen.
00:51:18: ja
00:51:20: also wenn ich so zurückdenke wie du hast mich da alles aufbuddelt hab und wenn ich noch mal wahnsinn also das würde jetzt nicht mehr machen
00:51:28: was zum beispiel
00:51:29: habe in mir was gergert hat in einer meeting.
00:51:32: also keine ahnung oder jubeln der präsentation korb oder her Ich habe viel Energie oder Kraft, vielleicht manchmal unnötigerweise verbraucht.
00:52:04: Und wir kommen langsam auch zum Abschluss unseres Gesprächs.
00:52:07: Gibt's noch irgendwas, was ... Ich hab eine letzte Frage, die gleich kommt?
00:52:11: Aber gibt es noch etwas, was du loswerden möchtest, wo ich nicht drauf abgezielt haben, was man ergänzen möchte?
00:52:20: Ja, vielleicht eines.
00:52:21: Ich meine ich würde mir einfach wünschen von allen Menschen egal ob Männer oder Frauen die in Führungspositionen sind dass wir Zeit mit jungen Menschen verbringen und junge Menschen fördern und sie wirklich als in denen zuhören zu reflektieren uns wirklich auseinanderzusetzen diese neuen Themen mit einzubauen um denen eine echte Chance zu geben um uns bewusst dass wir uns bewusst unserer Position sind.
00:52:47: Weil für junge Leute ist es auf Partys Geschäftsführung oder Partys, wo man sich selbst oft nicht so sieht oder so wahrnimmt sondern das man sich seiner Rolle bewusst ist und dass man Zeit wirklich aktiv und ganz ganz bewusst Zeit und Wertschätzung an der Aufmerksamkeit den jungen Menschen schenkt.
00:53:09: Ja schön!
00:53:10: Und die Generationenfrage, das zeigen ja Studien.
00:53:13: Also eine Generation hat schon immer über die andere geschimpft, dass sie nicht arbeiten wollte und das ist ja... Was mich abschließend noch interessieren würde, ist so das Thema Eilsführungskraft.
00:53:27: Du hast gesagt du bist viele Abende unterwegs Du hast deinen Tag durchgetaktet an einigen Stellen.
00:53:35: Wie schaffst du das so dieses Thema Work-Life Balance gut zu jonglieren?
00:53:42: Und da, das frage ich jeden auch immer.
00:53:44: Ich frag auch wenn ich in Unternehmen bin und wir haben Kaminarben mit einem Finanzvorstand stelle ich ihm genau die Frage auch des Thema Family Balance.
00:53:52: also wenn du damals auf früher guckst als deine Kinder noch kleiner waren wie hast du das gemanagt?
00:53:58: zur Führung Familie das unter einen Hut zu bringen?
00:54:01: Und wie heute, wo die größer sind, manischt es heute.
00:54:03: Also kannst du uns da so auf deine Learnings von früher mitnehmen?
00:54:07: Was halt gut für dich funktioniert und was ist dir heute wichtig?
00:54:10: Ja also mit meiner Familie... Da bin ich schon uroffach geworden, das Thema ja!
00:54:16: Ich finde immer Priorität eins sucht seitens den richtigen Mann.
00:54:22: Also wenn man ganz am anderen von merkt, man lernt jemanden kennen und der supportet einen nicht oder sagt du bist nie da oder alles.
00:54:28: Oder so wie es ist, ich weiß nicht ob das so lange und ob das gut ist für einen außer man steckt selbst viel zurück.
00:54:34: also wirklich ein Mann auf Augenhöhe wo man respektiert ist als auf beiden Seiten.
00:54:39: ja Mit meiner Tochter ist das so, dass die hat für mich absolute Priorität eins seit sie auf der Welt ist und es wird sich ja niemals ändern.
00:54:50: Also egal was ist, egal welches Job, egal welche Meeting ich habe wenn sie mir braucht, wenn da etwas ist dann bin ich da Und das weiß jeder und zu dem stehe ich auch.
00:55:02: Das ist mir völlig egal.
00:55:04: Und dann hattest du früher auch kein schlechtes Gewissen, wenn du auf Reisen warst und so weiter.
00:55:09: Wie hast du
00:55:09: dich?
00:55:10: Na, wenn ihr freist und es geht dir gut und sie ist happy oder mein Mann ist happy, dann ist alles gut!
00:55:15: Es ist nur dann nicht gut, wenn was in Ordnung ist zu Hause... ...und da bin ich daheim geblieben.
00:55:23: Und habt jeder von euch Vollzeit gearbeitet oder habt ihr euch da
00:55:28: austellt...?
00:55:32: Oh ja, eigentlich immer Vollzeitgabe oder fast immer Voll Zeit gearbeitet.
00:55:37: Mein Mann hat auch gearbeitet aber halt viel mehr Zeit gehabt weil er Freiberufler ist und er sich das viel besser einteilen können.
00:55:46: und wir haben ein sehr gutes Netzwerk gehabt mit super Kindergarten viele Freundinnen rundherum, ein gutes Netzwerk von anderen Müttern die auch berufstätig waren.
00:55:56: Einmal in der Woche waren sie da und alle Volksschulen mit der tollen... Also es hat irgendwie gut funktioniert.
00:56:05: unser Netzwerk also das Netzwerk ist ganz wichtig damit es auch gut funktioniert Und dass man klare Prioritäten setzt ohne dass man schlechtes Gewissen hat.
00:56:14: Das habe ich früher nicht verstanden.
00:56:17: Früher immer gedacht hab, wenn bei mir in der Firma jemand gesagt, ah mein Kind hat ja jetzt nicht siebenunddreißig fünf Fieberhöhte Temperaturen, du denkst immer alle Kinder haben irgendwann mal Fiebe.
00:56:26: Ja, bis man dann irgendwann selber Kinder hat und die halt auch einmal durch eine ganz andere Brille... Also das ist gut,
00:56:34: wenn man Führungskraft hat, dass die selbst Kinder, also damit man es irgendwie versteht.
00:56:41: Ja, auch früher immer so diese Menschen, die dann Teilzeit gearbeitet haben und immer so mega auf die Uhr geguckt haben.
00:56:48: Ist jetzt halb drei, wir müssen als Meeting beenden.
00:56:50: Bleibt doch mal locker oder die da noch keine Zeit hat?
00:56:53: Nee ich kann nicht Mittagessen mitgehen!
00:56:55: Und heutzutage selber ... Ich hab zwei Kindertage die Woche Puh!
00:57:01: Das ist schon manchmal sportlich.
00:57:03: Genau,
00:57:04: genau.
00:57:05: Aber
00:57:05: ich glaube es ist wichtig dass man in der Zeit lebt und in einer Gesellschaft lebt wo's ganz klar ist das man Zeit hat, das man Fokus hat.
00:57:14: und das war für mich von Anfang an klar und das wird sich ja nie ändern egal wie alt sie sind.
00:57:21: Ja okay Und heute?
00:57:22: Wie schaffst du das heute genügend Zeit für dich zu haben?
00:57:27: Oder wie strukturierst du dich?
00:57:29: Du hast vorhin schon gesagt, der Morgen gehört dir.
00:57:32: Aber was ist dir da so wichtig?
00:57:33: Was sind deine Energietankstellen?
00:57:38: Ich weiß nicht, ich arbeite wahnsinnig gern.
00:57:44: Also ich arbeite einfach gerne mit Freude und die finden es gar nicht so, als muss arbeiten.
00:57:50: Ganz im Gegenteil.
00:57:51: Ich freue mich auf Montag.
00:57:52: Ich freu mich auf mein Team.
00:57:53: Vor
00:57:55: allem
00:57:55: auf die Menschen.
00:57:56: Aber ich habe auch so tolle Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten kann.
00:57:59: Ich war tolle Kundinnen!
00:58:02: Wenn man so ein Umfeld hat und so ein tolles Team hat, dann brauche ich nicht spezielle Booster.
00:58:08: Ich mache halt Dinge... Am Rad, ja.
00:58:12: Ich fahre viel Gesummautenbalking, ich geh gerne ins Theater, ich gehe gern auf Konzerte ... Ich verbringe Zeit mit meinen Freunden und Freundinnen.
00:58:23: Ich bringe ganze Zeit mit meinem Team.
00:58:25: Also es gibt nicht so einen Special-Booster, wo ich sage, das brauche ich jetzt so.
00:58:29: Sondern ich würde sagen, mein Leben ist gut im Flow, sagen wir mal.
00:58:35: Aber du findest auch genügend Zeit für diese Dinge die dir neben der Arbeit wichtig sind?
00:58:39: Ich
00:58:39: nehme immer die Zeit dafür.
00:58:41: Also das ist einfach... Es hat irgendwie völlig sinnlos, wenn ich ... ... vierundzwanzig Stunden, sieben Tage in der Woche nur arbeitete, ursprünglich gestresst bin und dann krantig und ungut.
00:58:53: Das wird mein Geschäft nicht besser machen oder meinen Team auch nicht bessermachen.
00:58:57: Definitiv nicht mehr da!
00:58:58: Ich glaube, mein Team ist viel besser und mein Geschäft ist viel bessere, wenn wir entspannte Dinge angehen, wenn ihr klar weiß was ihr will, wenn vor allen Dingen, wenn ich Zeit habe, auch zum Denken.
00:59:12: Also ich gehe auch gerne spazieren mit Gesprächen, also auch mit Kundinnen oder auch mit Mitarbeiterinnen und Kollegen, dass sie wirklich, das man Zeit hat zu denken und ein bisschen zum reflektieren wie um einen Format d.h.
00:59:28: Walk the Talk wo wir einmal so spazierend gehen in immer Frage stellen und dann spaziere man irgendwo hin Thema auch mal nachzudenken und tun wir da überhaupt das Richtige.
00:59:39: Und ich glaube, es ist wichtig dass man sich auch Zeit für solche Dinge nimmt weil wenn ich nicht von acht in der Früh ... natürlich habe ich so Tage aber das ist nicht mein Standard.
00:59:49: also mein Standard ist nicht dass ich fünf Tag haupt wo ich von acht oder früh bis mit der Nacht immer noch unterwegs bin unter Strom bin.
00:59:57: Das gibt so Tage natürlich aber aber sie sind nicht meine Woche.
01:00:03: Okay.
01:00:06: Ja, schön!
01:00:06: Also Prioritäten setzen ist das was du ja vorhin auch schon erkannt hast.
01:00:11: Genau gucken was... Was ist jetzt wirklich wichtig?
01:00:13: Was kann morgen auch getan werden und was kann nächste Woche getan werden?
01:00:16: Wer ist einmal wirklich wichtiger?
01:00:20: Ja, das ist so wichtig sich so zu überlegen.
01:00:25: wen will ich enttäuschen?
01:00:26: möglichst weniger aber noch am allerwenigsten die Menschen die mir wirklich im Herzen liegen.
01:00:32: Christian, ich danke dir für dieses sehr offene Gespräch.
01:00:34: Ich hatte wirklich das Gefühl, ich kann dich alles fragen und daher hat es mir sehr viel Spaß gemacht da einen Einblick zu erhalten vor allem auch die Freude, die deine Arbeit mit sich bringt.
01:00:48: Das spürt man bei dir in allem was du sagst und ausdrückst.
01:00:54: wirklich sehr schön!
01:00:56: Danke Nora Danke für deine Vertrauen und ja, für das Gespräch.
01:01:00: Es hat mir echt gefreut, da mal so einfach so los zu plaudern.
01:01:06: Und ja, ich hoffe vielleicht auf irgendwelche jungen Menschen, vielleicht kann es ein bisschen an Impact oder ein bisschen einen kleinen Booster geben und hat ein bissel eine Ausstrahlung, sag ich jetzt einmal.