Step up - Der Female Leadership Talk

Step up - Der Female Leadership Talk

Transkript

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00:00:01: Mitarbeiter, sondern sind unfassbar loyal wenn die gesagt haben Mensch mein Arbeitgeber ist mit mir da durch gegangen und hätte mich nicht stehen lassen und gesagt du das ist ja dein Thema.

00:00:13: Diese

00:00:13: Zeit

00:00:14: wo die Kinder klein sind, wo es holpart, wo's duckelt im System, wo man sich selbst finden muss

00:00:21: diese Zeitschiene

00:00:22: als endlich anschirmnet und der gemeinsam durchgeht um für diese Schiene Lösungen zu finden.

00:00:29: Das ist ein Lebensabschnitt, den wir jetzt gemeinsam

00:00:33: bestreiten sollen.

00:00:39: Herzlich willkommen zu Step Up!

00:00:40: Deinem

00:00:40: female Leadership Podcast.

00:00:42: Ich bin Nora Ast und ich möchte dich mit all dem was ich dazu beitragen kann und vor allem diesen Podcast-Format

00:00:48: darunter unterstützen

00:00:49: deinen ganz eigenen Führungsweg zu gehen.

00:00:57: Heute bei mir am Podcast zu Gast ist Susanne Blitz, Kinorspeakerin, Autorin, Podcasterin, Sinnforscherin, Trainerinnen Coach.

00:01:06: Sie ist Expertin für Sinn in der Arbeit, Vereinbarkeit von Familie und

00:01:10: Beruf und Frauenförderung.

00:01:12: Ihr Herzensthema ist ihr Baby-Businessmarb

00:01:14: mit gleichnamigen

00:01:15: Podcasts und bisher zwei erschienen Büchern.

00:01:18: Ihr Ziel ist es sowohl Arbeitgeber als auch Frauen zu ermutigen Verantwortung für echte Vereinbarkeiten von Familie im Beruf zu übernehmen.

00:01:27: Und genau darüber wollen wir heute im Podcast sprechen.

00:01:31: Hallo Susanne!

00:01:35: Ich fahre gleich mal mit der Tür ins Haus.

00:01:39: Was ist aktuell der größte Fehler, den du beobachtest?

00:01:43: Den Führungskräfte im Umgang mit Elternzeit machen.

00:01:46: Der größste Fehler ist nach wie vor der des Führungskräftes wirklich keinen bis zu wenig Kontakt während der Elternzeit haben.

00:01:54: also das heißt wirklich dieses Thema aus den Augen und dem Sinn ist immer noch total präsent.

00:02:00: und ich sehe den Fehler nicht nur unbedingt bei den Fütterungskräften, weil Punkt eins oftmals haben sie nicht den Auftrag bekommen von Unternehmensseite sich auch darum zu kümmern.

00:02:10: Also manche brauchen explizit den Aufzeug das man sagt, hey, pass mal auf!

00:02:14: Das ist der Prozess bis zur Elternzeit, bis zum Mutterschutz.

00:02:18: es dieses und jenes zu tun während der Elternzeit ist keine Ahnung, monatlich einmal im Quartal Kontakt zu halten, drei Monate vor Elternzeit Schluss eben dann wieder ein Gespräch zu führen.

00:02:29: Wie sieht der Wiedereinstieg aus?

00:02:31: Also das heißt Führungskräfte sind da auch oft alleine gelösten und es ist so ein Stück weit Persönlichkeit oder Beziehungen die man denn zu der Mutter oder auch dem Vater in Elternzeit hat, die dann bestimmt ob der Kontakt stattfindet.

00:02:47: aber Das ist im Grunde der Dreh- und Angelpunkt, ob auch jemand denn zurückkommt.

00:02:52: Weil da gibt es eine Studie dazu von der Prof.

00:02:55: Professor Grunow.

00:02:56: Von zwei tausendsehnt sind die schon... Die hat untersucht.

00:03:02: Ja was für ein Effekt das hätte wenn familienfreundliche Maßnahmen im Unternehmen existieren oder nicht?

00:03:09: Und wenn eben keine existieren und da gehört schon der Kontakt während der Elternzeit dazu kommen über dreißig Prozent der Frauen erst gar nicht zurück

00:03:18: Gar nicht zurück.

00:03:20: Das heißt, die suchen sich dann einen anderen Job oder arbeiten gar nicht mehr?

00:03:23: Ja,

00:03:24: also die suchen einen anderen Shop... Oder auch ganz viele machen sich selbstständig.

00:03:32: Was ja schön ist für die Frauen!

00:03:34: Schön für die Frau und auch ich sag mal vielleicht auch für uns weil da natürlich ganz ganz viele Talente nochmal so auf den Markt kommen.

00:03:42: aber

00:03:43: Für die Unternehmen ist es natürlich eine Katastrophe, weil das er oft auch Frauen sind in die einfach ganz viel investiert wurde.

00:03:50: Er hat ganz viel Hoffnung und Zeit, die werden in high potential programmen.

00:03:55: Und ich sag ja immer, die besten Mitarbeiter haben ja die kürzere Zündschnur also sie sind ja immer gut hin, die High Performer, die schneller gehen, weil die ja auch schnelle Angebote bekommen.

00:04:07: Aber ja, und einige tauchen natürlich dann auch bei mir im Elternzeit-Coaching auf.

00:04:12: Also so aktiv als Zivartpersonen weil sie sehen sich jetzt gar nicht mehr in dieser alten Position und möchten sich komplett neu orientieren.

00:04:22: Und dann könnte man mit denen drüber sprechen was könntet ihr jetzt im Unternehmen noch machen?

00:04:26: Ja das mache ich aber immer, weil es schon meine Ordnung

00:04:28: ist.

00:04:28: Nee ich mein nicht du aber wenn ich jetzt im Unternehmenssohn Prozess hätte und regelmäßig mit denen spreche.

00:04:33: Und im Prinzip sollte man.

00:04:35: diese Prozesse Hat man ja auch häufig teilweise für Mitarbeitende, die man einstellt.

00:04:41: Wo dann ein recht langer Zeitraum noch vergeht wie bei Azubis da hat man ja ein ähnliches Thema dass sie dann so im onboarding bevor die überhaupt starten abspringen oder auch mit expats die im Ausland sind wo wo man das ähnlich machen sollte und einige Unternehmen die das gutmachen ja auch eine Art so repad sag mal expat system prozess hat.

00:05:03: Okay, also und?

00:05:05: Welchen Denkfehler haben denn – ich habe eben Fehler gesagt, weil es ist ja irgendwie auch ein häufigen Denkfehlern.

00:05:11: Haben dann die Personen selbst bevor sie in Elternzeit gehen oder wenn sie in Elternzeit sind?

00:05:20: Also... Der Denkfehler von den Müttern, die in älteren Zeiten ...

00:05:26: Teilweise sind sie auch Väter.

00:05:27: Wenn man das ein bisschen aufnimmt?

00:05:29: Genau,

00:05:30: es gibt eben auch Vater diesmachen, aber die sind natürlich immer noch wenige und viele.

00:05:36: Gibt's Ortsräume dazu?

00:05:38: Die meisten nehmen immer noch diese Monate, elf und zwölf, zwei Monate, dann machen wir nur mal net Urlaub oder so.

00:05:45: Deswegen sind schon hauptsächlich die Mütter.

00:05:48: Aber welchen Denkfehlern machen die... Ich kann auch aus meiner eigenen Erfahrung das so beschreiben, man ist einfach zu blauäugig.

00:05:59: Man ist von diesen Illusionen da draußen und von dem was du siehst.

00:06:03: Man isst von dem geblendet und denkt so ja, das krieg ich schon irgendwie hin!

00:06:08: Und ich hab auch dieses Gefühl gehört bei den gut ausgebildeten Frauen und bei den Akademikerinnen.

00:06:13: die hätte so eine hohen Leistungsansprache in sich selber haben.

00:06:16: Und das habe ich bei mir auch gemerkt, ich hatte so einen Glaubenssatz.

00:06:19: Irgendwie geht es immer und irgendwie kriege ich's immer hin.

00:06:22: Denkst du, das wird schon... Also das geht schon mit einem Baby.

00:06:25: Ich wollte ja auch nach vier Monaten schon wieder die ersten Workshops modellieren.

00:06:29: Das hätte natürlich nicht funktioniert!

00:06:32: Das Leben hat mir dann ein Baby gegeben, mit dem das nicht kompatibel wäre, was auch gut ist.

00:06:37: im Nachhinein, weil ich sage immer, ich glaube, dann wär' ich eine total arrogannte Kuh geworden aber

00:06:44: Weil's bei dir geklappt hätte und andere Sachen?

00:06:47: Ja, das ist doch viele Freunde.

00:06:49: Und was habt ihr für ein Problem

00:06:50: usw.?

00:06:51: Die Krux ist ja dabei ... Ich hatte damals in meinem Umfeld so gut wie keine Babys oder auch keine Mütter.

00:06:59: Das heißt ich war eine der Ersten.

00:07:01: Aber du siehst da draußen immer nur die Kinder, wo es ja auch funktioniert.

00:07:08: Bei denen, also ich hätt zum Beispiel ein Baby ... Man würde da wahrscheinlich High-Need-Baby dazu sagen, du konntest es nicht ablegen.

00:07:16: Es war ständig überreizt.

00:07:18: Du konntes auch in keinen Biergarten gehen mit ihr weil sie dann nur geschrieben hätte und aus heutiger Sicht wenn du den Charakter dann immer kennst, dann verstehst du das ja auch.

00:07:28: also dann weißt du warum.

00:07:29: weil das Kind so damals aber damals wusste er nicht wie sie funktioniert und letztlich haben wir dein echtes erste Jahr ziemlich isoliert daheim verbracht, weil wir kaum rausgehen konnten.

00:07:41: Also der Preis wäre mir zu hoch den abends ein schreiendes Kind zu haben und es drei Stunden durch die Gegend zu tragen.

00:07:47: aber das siehst du ja nicht.

00:07:49: Ja da hast Du schon recht!

00:07:50: Ich habe bei beiden Kindern bin ich nach sechs Monaten wieder beruflich unterwegs gewesen auch über Nacht und hab dann auch unterwegs abgestillt die mich da mit nach Hause gebracht.

00:08:05: Ich hab den Führungskräften, gebt mir viele Führungskräfte-Workshops noch gesagt so ich geh jetzt mal abpumpen und die haben das alle ganz gut mitgemacht aber dann kommt man schon in eine leichte Aroganze.

00:08:16: hast du recht?

00:08:16: ja bei mir ging das.

00:08:18: ich habe halt meine gekühlte Milch im Gefrierteschen dann einmal quer hinter deutschen Bahn durch Deutschland gefahren und bin damit nachhause gebracht.

00:08:26: aber stellt euch mal nicht an

00:08:29: Ja, genau.

00:08:31: Das was wir sehen ist immer das was funktioniert.

00:08:34: und weil du das jetzt sagst es stimmt also ich werde dann auch noch sechs Monate wieder in.

00:08:39: damals in der Nähe von Frankfurt hätte ich einen Kunden Hätte da wieder ein Workshop Und das ist aber das wirst die Leute ja nur sehen dass sich in der Zeit eine wochenbett-Dipsusion hatte und dass ich zu derzeit sogar noch Antidepsuzivungen genommen habe.

00:08:50: das hat ja keiner gesehen.

00:08:52: und das heißt also bei du gesagt hast den Fehler Ich glaube, es ist ein Stück weit normal.

00:08:58: Den Mütter beim ersten Kind machen, dass man's zu blauäugig sieht und einen eigenen Anspruch hat.

00:09:05: Dass man weiß ich funktioniere ja.

00:09:07: Was aber dann passiert, ist bei vielen das das Kinder ist und alles steht Kopf im Sinne auch von deinem Wertesystem.

00:09:16: Auf einmal sind dir Dinge wichtig wo du früher gesichtest?

00:09:20: Das ist ja viele Freunde.

00:09:22: Natürlich gebe ich das Kind nach drei Monaten in die Krippe und ich habe dann manchmal wirklich auch Mütter bei mir weinend im Coaching, weil sie sagen, ich bringe es nicht über als Herz des Kindes jetzt abzugeben!

00:09:31: Es geht nicht und ich verstehe mich selber nicht.

00:09:34: Ich wäre früher so straight und sei so Hormone, sei es diese Identitätsentwicklung, sei's, weil irgendwie jeder auch mitreden muss bei Kindern... Ich habe das so erlebt, auch bei mir selber und euren Coaching mit den Müttern.

00:09:46: Es braucht halt wieder dieses sich komplett neu ordnen und neu aufbauen.

00:09:51: Und bei manchen geht es relativ schnell weil sie in bestimmten Beseichen sehr stabil sind.

00:09:56: Und beim Manchen sage ich immer, das klingt jetzt so dramatisch aber ist es nicht.

00:10:00: Aber kracht dieses Identitätskonstrukt erstmal so in sich und man darf sich der Neuordnen.

00:10:05: und dann eben in dieser Neuordnung kommt auch auf diesen Punkt dass jemand sagt ey ich wollte eigentlich nie Anwältin werden.

00:10:13: Ich wollte eigentlich immer irgendeines Kreatives, aber damals der Papa als Anwalt gewesen und durch dich herum machst du das halt auch.

00:10:19: Du kannst gut Geld verdienen und wesentlich auf einmal kommst du in so einen Punkt.

00:10:24: Und deswegen also zurück zu dem Fehler.

00:10:26: ich glaube Weil ich immer überlege hätte wenn es anders machen können und ich glaube Bedingt.

00:10:33: Also ich hätte mich vielleicht schon mehr informieren können Vielleicht nicht mehr damit auseinandersetzen Mehr Demut von Anfang an.

00:10:42: Aber ich glaube, es ist immer ein Überraschungs-Ei wie du in dieser Elternzeit also wer du dann bist und wie du agierst.

00:10:49: Und was denn deine Werte auch sind?

00:10:51: Da braucht man eben dieses flexible Mindset zu sagen, das können halt alles kommen.

00:10:57: Klar!

00:10:57: Das kann ja auch andersherum sein.

00:10:58: Ich erlebe viele Mütter die dann sagen Ja, da nehme ich mir anderthalb Jahre Auszeit Und die aber nach zwölf Monaten sagen, ich hätte jetzt so nicht viel arbeiten zu gehen.

00:11:07: Gib mir mal einen Schreibtisch und meine selbstbestimmte Zeit

00:11:12: zurück.

00:11:12: Ja genau!

00:11:13: Und mal wieder irgendwie was ordentliches unziehen ... Ich hab eine Wangen zudringen im Büro, das ist wirklich schön.

00:11:20: Du hast ja bei deinem Blick und darüber wollen wir heute auch sprechen... Auch auf die Unternehmen gerichtet und sagst Vereinbarkeit is kein nice to have sondern immer Chefsache und Basis für den Unternehmenserfolg von morgen.

00:11:32: Und eben hast du ja auch schon ein bisschen darüber berichtet, man sollte diesen Prozess haben damit Frauen in die man viel investiert hat auch wieder zurückkommen.

00:11:39: aber was genau meinst Du damit?

00:11:41: da steckt ja noch mehr hinter diese Aussage?

00:11:45: Ja also ich sage mir das ist es wird oft als benefit gehandelt und als nice to have.

00:11:51: und Ich erlebe auch oft Unternehmen die dann sagen nee der haben jetzt kein Geld dafür.

00:11:55: Das war wichtig Aber Es ist halt weiter gedacht, ich meine die Unternehmen sprechen von Frauenkoten.

00:12:02: Sie wollen mehr Frauen in Führung.

00:12:03: Sie haben Fachkräftemangel?

00:12:04: Ja wir haben jetzt momentan vielleicht keinen Fachkräftenmangel aber der kommt ja wieder also.

00:12:09: Wir haben ja in Deutschland dann immer wieder diesen demografischen Wandel.

00:12:13: Wir werden ja zunehmend weniger Menschen haben, die auch wahrscheinlich weniger arbeiten.

00:12:19: Also das ist ja ein multidimensionales Konstrukt von dem, dass wir immer mehr ältere Menschen haben.

00:12:26: Wir haben jetzt schon pflegenotstrengend.

00:12:28: es wird immer mehr Menschen geben die sich denn auch um ihre Angehörigen kümmern müssen vielleicht auch dann wieder in Teilzeit gehen müssen.

00:12:35: also auch das Thema Teilzeit wird aus meiner Sicht noch mal präsenter und ich finde es aber immer zu kurz gedacht zu sagen wir müssen jetzt wieder einmal in Vollzeit kommen weil Ich glaube Das wird nicht funktionieren.

00:12:47: Also das Leben ist ein bisschen komplexer als dieser eine Satz.

00:12:50: ja das wäre schön.

00:12:51: Aber das heißt Die Unternehmen sind zunehmend stärker damit konfrontiert, wirklich die besten Mitarbeitenden für sich zu sichern.

00:13:00: So und Vereinbarkeit ist ja für mich nicht nur dieses Mutter-Farter Thema sondern es ist halt vereinbar mit deinem Leben was da draußen passiert.

00:13:09: also Da spreche ich auch von Krankheiten, die vielleicht kommen können.

00:13:14: Oder jetzt der jungen Generationen, der das nachgesagt wird, dass sie dann auch mal sagen nötig nehmen zu Sympathikle... Auch das ist ja ein Stück weit Vereinbarkeit!

00:13:21: Wie kann ich diese Ziele mit vereinbaren?

00:13:24: Und auf das Leben gesehen dürfen wir halt Unternehmen vorbeseitet sein und das sage ich nicht, dass Sie diese möglich Macher sein sollen und alle sagen Ja stimmt da unterstützen wir dich aber sie dürfen das Leben gemeinsam gestalten.

00:13:38: Und grad bei den Müttern ist es so, wenn man sagt, man möchte auch mehr Frauen in den Unternehmen.

00:13:44: Ist es halt so, dass man diese Zeit wo die Kinder klein sind, wo's holpart und ruckelt im System?

00:13:51: Wo man sich selbst finden muss oder kurzfristig zur Kita muss weil wieder jemand kotzt.

00:13:57: Aber das man diese Zeitschiene endlich auf dem Schirm mit Und da gemeinsam durchgeht und für diese schiene Lösungen findet.

00:14:07: Ja, das ist noch mal ein guter Gedanke also dass es ja nicht für immer so sein wird?

00:14:10: Ja!

00:14:11: Das geht mir oft in der eigenen Denke auch so, dass ich denke okay, einfach für diese Phase jetzt gerade wo die Kleinen sind, wo's anstrengend ist, wo du Schlafmangel hast weil irgendwie grade wenn du ins Bett willst auf einmal nochmal jemanden losschreit Ja, wir kennen das alle.

00:14:29: Sagt so okay vielleicht ist das dann auch die Zeit in der man sich ein Stück weit als Eltern auch guckt und zurücknimmt?

00:14:37: Und dann ja auch die Menschen über die Zeit gut behandelt und pflegt damit die leistungsfähig bleiben und man dann später auch wieder was von ihnen hat.

00:14:47: Ja und vor allem also wenn wir jetzt beim Thema Mütter bleiben... Mitarbeiter, sondern sind unfassbar loyal.

00:14:55: Wenn die gesagt haben Mensch mein Arbeitgeber ist mit mir da durch gegangen und hätte nicht stehen lassen und gesagt du das ist ja dein Thema.

00:15:04: Du holst dir ein Kind also ich wurde ja kein Kind muss jetzt schauen wie es jetzt hinbekommt.

00:15:09: siehst ihr selber eine schlechte Idee in dem Sinne nee dass man sagt okay das ist jetzt unser Projekt Ich unterstützt dich dann.

00:15:19: und natürlich darf ich auch als Chef oder Chefin immer wieder sagen, du, ich versteh es.

00:15:25: Aber ich kann nicht mitgehen.

00:15:26: Es ist im Grunde ein ständiges Verhandeln der Lebenssituationen.

00:15:31: und was ich oft erlebe... der das Problem da schon ansetzt, dass vor allem Mütter nicht offen über ihre Herausforderungen sprechen und dann die Führungskraft nicht die Möglichkeit situativ zu reagieren.

00:15:48: Ich erlebe ganz viele Frauen, die tun so als hätten sie keine Kinder.

00:15:52: Die haben den Anspruch, ich muss genauso performen wie

00:15:54: vorher.".

00:15:55: Ja, aber ist ja auch so.

00:15:56: Und da hat ja auch ein Grund.

00:15:58: also wir werden hier auch... Wir erleben das ja auch dass wir teilweise bestraft werden.

00:16:02: ich sage jetzt noch mal so Stichwort maternity bias So wie wir werden schwanger und auf einmal kriegen wir.

00:16:09: so Mikroakgression kann man jetzt kann man es jetzt nennen oder so subtile Kommentare irgendwie Naja dann gucken wir erstmal wie's ist wenn du wieder zurückkommst.

00:16:19: Also wir werden ganz viel Abgewertet ist vielleicht ein bisschen zu hart, aber für uns erinnerlich fühlt es sich schon wie so eine Abwertung an.

00:16:28: Dadurch dass wir jetzt Kinder kriegen und nach außen freuen sich immer erst alle und gratulieren weil man das ja in unserer Gesellschaft macht wenn man jetzt einen Kind kriegt und dann erlebe ich mit ganz vielen Frauen die ich in unserem female leadership Trainings haben was denen dann passiert ist wenn sie auf einmal Mütter werden in Elternzeit gehen dann irgendwie so beäugt werden, kriegst du das jetzt auch noch hin bestraft werden?

00:16:55: Dadurch dass sie dann jemand anders befördert wird und sich dadurch ja auch so ein Schamgefühl entwickelt.

00:17:02: Jetzt haben die mich noch zur Führungskraft gemacht und man auf einmal so beschämt ist, dass man einen Kind in der Welt setzt und nicht mehr vermeintlich diesem Karriereanspruch gerecht wird.

00:17:13: Das ist ja auch ein sehr deutsches Thema ... Was man immer wieder hört, dass welche sagen ja ich habe im Ausland mein erstes Kind gekriegt.

00:17:21: Dann bin ich nach Deutschland gekommen hab Führung weiter gemacht und dazu ist alles gar kein Problem.

00:17:25: aber auf einmal habe Ich gemerkt ich erlebe ganz andere Dinge als ich es vorher in Frankreich erlebt habe.

00:17:35: Ja also bin ich völlig bei dir Und da denke ich mir genau dieses Jahr einsatz wo ich sage Unternehmen müssen der in die Verantwortung kommen weil das ist einfach eine Unternehmenskultur, die nicht familienfreundlich ist.

00:17:49: Also meistens schreiben gerade diese Unternehmen das auch noch auf ihre Homepage und sich zertifizieren lassen über sonst jemanden.

00:17:56: Und dann erlebe ich genau dass.

00:17:59: und da ist aber jetzt so die Frage und deswegen sehe ich es ist ja ein Zukunftsthema.

00:18:05: Die Frauen bleiben da vielleicht auch erstmal noch, weil ihnen die Alternativen fehlen.

00:18:10: Aber ich erlebe auch ganz viele, die dann sagen so und wenn ich jetzt mich mal aus dem Krübschen durchgewurschtelt habe im Sinne dass die Kinder dann auch älter sind wie der Handlungsfähiger wert Dann schauen sie sich um.

00:18:21: also gekündigt haben die vor fünf Jahren ja?

00:18:23: Die haben es halt doch irgendwie mitgetragen.

00:18:26: aber das ist ja keine langfristige Beziehung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeziehungen.

00:18:31: Also das vergleicht es ja auch mit zwischenmenschlichen Beziehungen, mit so jemanden willst du ja nicht zusammen sein.

00:18:37: Und das dann wieder zu drehen also diese Verletzungen aus dem System zu bekommen ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit.

00:18:46: deswegen sage ich immer also dieses einfach Bayern sagt man uns miserables Age on Management.

00:18:52: Es geht gar nicht.

00:18:53: also Management von Menschlichen Ressourcen.

00:18:57: Und stell dir mal vor, wir können das ja noch ein bisschen drehen um auch so in Richtung eines positiven Mindsets der Frauen eines empowernden Mindset zu sprechen.

00:19:06: Stell dir vor ich bin jetzt Frau kommt zu dir ins Coaching und sagt so mein Arbeitgeber hat mich geplant dass sich jetzt eine Teamleiterin Position annehmen soll oder die nächste Abteilungsleiterinnen Ebene gehen soll.

00:19:20: aber Ich bin jetzt gerade schwanger vielleicht auch noch mein erster Kind meinem dritten kind was auch immer Ich weiß gar nicht, wann ich denen das sagen soll.

00:19:28: Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen meinem Arbeitgeber

00:19:31: gegenüber.".

00:19:33: Was würdest du mir jetzt empowernd sagen, damit dich so einen Mindset-Shift

00:19:38: bekommen?

00:19:39: Ja also der Mindset Shift ist der, dass ich daraus höre, dass es ja in ganz vielen Ecken Sorgen, Nöte, Zweifel Ängste sind und die würde ich ernst nehmen, anschauen auch gemeinsam anschauen Und dann kann man die aber oft relativ schnell entkräften, dass wir wissen nicht, was auf der anderen Seite ist.

00:20:00: Natürlich gibt es vielleicht Negativbeispiele, aber so ist es und das kennen wir selber.

00:20:04: also im Sinne von Mindset wenn du klang bist Indem, was du willst.

00:20:09: Indem wirst du kannst.

00:20:10: Inden wirst Du tust.

00:20:12: Dann wirst Dich von außen weniger Angriff für bekommen und deswegen brauchst Du erstmal in Dir diese Stabilität, dass es völlig richtig ist und dass Du's schaffen wirst!

00:20:22: Und ich hätte das eben erst kürzlich in einem Coaching, wo dann auch von Außen vielleicht sogar wohl gemeinte Sorgen kommen, so Ja wenn Du denn das Baby häss' meinst, dann könntest Du noch die Führungsposition ausführen so herausgearbeitet erstmal die eigene Sicherheit, ja ich werde es schaffen und ich werde mich auf diese vielleicht auch wilde Fahrt mal drauf einlassen.

00:20:47: Und aber quasi der eigenen Führungskräfte zu sagen, pass mal auf!

00:20:51: Ich weiß das kann wild werden, ich weiß es kann herausfordernd werden, aber sei dir gewiss, ich werde rechtzeitig Bescheid geben wenn nicht mehr läuft, wenn ich Unterstützung brauche weil dieses Jahr oftmals vielleicht der hintergelangerte Sorge von Führungskräften, die sagen das Ding fährt mir dann an die Wand.

00:21:11: Und wer nicht?

00:21:12: Kind krank ich kann mich nicht auf die verlassen Dienstreisen macht ihn nicht mehr mit.

00:21:17: Ja und das weißt du ja nicht.

00:21:18: also es können ja sein wie in deinem Schmaldest

00:21:20: Super gut

00:21:21: funktioniert oder oder sogar eben Die fraude völlig aufblüht.

00:21:26: denn mit dieser zusatz Es kann ja alles passieren.

00:21:29: aber Ich glaube ist es ganz wichtig ein Stück weit erst mal sich selbst zu stabilisieren Und dann mit dieser klaren Reitung, diese Auszustrahlung.

00:21:38: Ich kriege es hin und ich ... Wir haben so einen guten Kontakt, dass ich dir rechtzeitig Bescheid gebe, wenn's kippen

00:21:48: sollte.".

00:21:49: Das beruhigt immens!

00:21:51: Ja wir kriegen das hin.

00:21:53: und dass man sich innerlich gleichzeitig aber auch erlaubt... Wenn ich nicht hinkriege ist zu nennen.

00:21:57: Das ist ja das was du vorher sagtest ne?

00:21:59: Dass viele Frauen es überhaupt nicht ansprechen, wenn sie überlastet sind weil sie eben Weil das Scham besetzt auch ist, ich krieg's doch nicht hin.

00:22:06: Und dann haben aber Führungskräfte ja gar nicht die Möglichkeit zu handeln.

00:22:10: Das ist ja was du sagst, ne?

00:22:11: Das ist total gravient!

00:22:14: Ja, die können denn nicht reagieren situativ und dann dich leider nicht nur einmeldet, dass Frauen wirklich von heute auf morgen kündigen... ...aber wirklich auch schon deine Gesundheitsbedingte.

00:22:25: also weil sie sagen es gibt Glück nicht mehr.

00:22:28: Und wie bist du denn zu diesem Thema gekommen?

00:22:30: Also, wir sind jetzt so sehr in das Thema eingestehen und schon sehr inhaltlich einfach unterwegs.

00:22:35: Aber warum treibt dich dieses Thema um... Wie bist du dazu gekommen?

00:22:41: Ja also ich sage immer, dieses Thema und ich glaube die guten Themen kommen zu einem.

00:22:47: Also zudem kommst du nicht von dem Thema kommt zu dir und einfach aus meiner Biografie ist dann irgendwann total so glücklich gemacht.

00:22:56: Da will ich das machen, weil ich bin ja ursprünglich Personal-Entwickler.

00:23:05: Ich werde jahrelang in unterschiedlichen Unternehmen als Personalentwicklerin hätte auch immer wieder erstaunlicherweise so das Thema... Frauenförderung, Wertekultur mit dabei aber auch ganz viel Führungskräftig Qualifizierung.

00:23:20: Also ich werde da sehr ganzheitlich unterwegs in diesen Unternehmen und halt wie viele Personalentwickler wusste ich dann irgendwann nicht, wenn ich selbstständig mache, dann hätte diese Coaching-Ausbildung.

00:23:29: Und dann eben zuletzt das Thema für mich so entdeckt Ich möchte diese Sinnlosigkeiten in den Unternehmen... Ja, betrachten und die vielleicht eliminieren.

00:23:39: Und dann kam ja damals zeitgleich mit meiner ersten Tochter, das ist mein Buch Sinnkrieger auf den Markt.

00:23:45: Das heißt ich kann mal aus einer Zeit wo ich persönlich total wir sind in meine Arbeit gefunden habe und bin aber Mama dazu geworden.

00:23:53: Dann hab' ich aber gemerkt es funktioniert bei mir erstmal so gar nichts mehr weil wie hätte ich schon angedeutet wie's mir vorgestellt hätte Das konnte ich erst mal knicken, weil ich ja dann auch diese Wochenbettdipsation hätte.

00:24:05: und das heißt ich durfte mich von Grund auf aufbauen.

00:24:08: Ich habe damals in München Schwabing gewohnt wo die Welt extrem perfekt ist, wo die Menschen alle gut aussehen sind und wo die Kinder von Tag eins durchschlaufen.

00:24:17: Und wenn du dann quasi aus so einem total zerstörten Modus kommst und dein Umfeld so gut performt Denn zweifelst Du halt echt an dir selbst, an dem wirst Du kennst, an den wirst du tust So.

00:24:30: Und dann aber nach etwa so zwei Jahren mit diesem ganzen Spielplatzgesprächen, die kennst du ja auch, hab ich eine Sache beobachtet.

00:24:38: Zum einen wenn ich immer offen gesprochen habe, dann haben die anderen auch offen gesprochen.

00:24:42: Dann werd es gern nicht mehr so diese Saison auf meinen Sonnenschein und das ist die schönste Zeit meines Lebens!

00:24:48: Und wer sich da so alles gehört hat?

00:24:50: Nee, denn wurde es auf einmal ein offener, ehrlicher Diskurs.

00:24:53: Das andere war, dass ich so viele Gespräche hätte mit top ausgebildeten Frauen die nicht zurück in ihren Job kommen oder nicht?

00:25:02: gut, also eine promovierte Chemikerin.

00:25:04: Die Vorher-Abteilungsleiterin Wange, der dann eine Assistentbestelle angeboten wird.

00:25:09: und da dachte ich mir... Da ist immer ein Punkt wo das Thema zu mir gekommen ist Personalerin im Herzen und eben Mutter im Moment.

00:25:20: Das kann nicht sein dass zu Zeiten von Fachsäftemangel Frauenbruten und Co.. ...die Frauen auf den Spielplätzen sitzen und dieses Potenzial nicht genutzt wird.

00:25:29: Und dann habe ich mich halt, es hätte noch ein bisschen gedauert.

00:25:32: Aber ich hab den zwanzig-zwanzig, also das war kurz vor der Pandemie, wie ich mich dann getraut meinen Podcast Business Mom zu veröffentlichen.

00:25:42: Es wird einmal so einen Testballon bei.

00:25:44: viele mir gesagt haben.

00:25:45: Ich glaube, das Thema braucht doch keiner!

00:25:48: Das braucht man schon und ich werde das jetzt austesten.

00:25:51: Und eben zum Glück gab es den Podcast, der mir dann relativ schnell die Saison eins gegeben hat doch das Thema brauchst.

00:25:57: So ist das Thema sozusagen zu mir gekommen also quasi mit meinen Lebensabständen und Lebensabschnitten, die ich in den letzten Jahren durchlaufen

00:26:06: hätte.".

00:26:07: Was ja bei dir aber besonders ist einerseits Coach de Mütter, aber dies auch total wichtig über die Strukturen und Systeme der Unternehmen zu kommen?

00:26:15: Also, dass du an HR und an Führungskräfte herantrittst.

00:26:19: Kannst du dazu noch mal was sagen?

00:26:21: Ja genau!

00:26:22: Ich sag mal so das Coaching ist ein Produkt von dem wir sich anbieten.

00:26:27: Und ich sage mal es ist wirklich eine kleine Kochel in meinem Portfolio.

00:26:31: Aber was mir von vornherein klang war als er sich den Podcast auch schon gestartet hat Wenn Vereinbarkeit gelingen soll dann darf des nicht nur auf den Rücken der Mütter ausgezogen werden, sondern da müssen alle in die Verantwortung kommen.

00:26:44: Und mit allen meine ich eben Mütter, Väter und Angehörige Kollegen aber vor allem die Arbeitgeber dass die auch merken Ich habe auch hier eine Verantwortung du kannst Vereinbarkeit nicht alleine leben das funktioniert nicht.

00:26:59: es brauchte wirklich diese Kultur und dieses Miteinander.

00:27:07: Das ist mit einer der größten Fehler, diese Schiene-Klamatsuchtung haben.

00:27:11: Das ist ein Lebensabschnitt, den wir jetzt gemeinsam gestalten sollen und deswegen bin ich damals auch mit dem Podcast rausgegangen, dass er ja nicht nur für Mütter ist sondern auch für Arbeitgeber, Chefs und Chefinnen Und

00:27:28: es ist ja einfach erstaunlich, wie viel Potenzial man auf der Straße liegen lässt.

00:27:31: Ja!

00:27:31: Wenn man das Thema nicht beachtet in eine ganz tolle Podcast-Folge, mit Hunting Her einer Personalberatung die Vorstandspositionen Bereichsleiterin, Bereichsleitepositionen mit Frauen besetzen also eine Headhunting Agentur, die sich nur an Frauen richtet.

00:27:48: Und die haben gesagt, Frauen wollen ganz anders angesprochen werden.

00:27:52: Stehen ganz andere Fragen und die ersten Fragen, die sie stellen sind gerade so eine Vorstandsposition.

00:27:56: gibt es noch andere Frauen in der Runde also die nicht die einzige Frau sein wollen.

00:28:02: und Die zweite Frage ist wie sieht's mit der Flexibilität aus?

00:28:06: Ja ja

00:28:07: und die haben einfach ganz andere fragen.

00:28:09: und dadurch dass Sie diese Fragen als headhunting Agentur ganz anders Beantworten und auf die frauen anders zu gehen haben die nun total hohe Quote wenn sie Frauen ansprechen.

00:28:19: und das ist ja genau das was du jetzt auch so sagst, dass noch mal so gut.

00:28:23: Ja

00:28:23: glaube ich sofort und ich meine man darf sich diesmal klar machen natürlich sind es in einem Unternehmen manchmal so Randerscheinungen je nach Branche manchmal mehr Frauen und dann ist das Thema Schwangerschaft und Elternzeit häufiger aber Mal auf die gesamte Bevölkerung gesehen.

00:28:42: Also diese Kinderlosenzerein, die könntest du ja individuell sehen.

00:28:45: Aber die liegt ja ungefähr bei zwanzig Prozent der Bevölkerung sind kinderlos wie auch immer du das definierst.

00:28:53: Wenn es auch dreißig Prozent ist, ist es sehr wurscht.

00:28:55: aber Du kannst dir davon ausgehen dass der Großteil der Menschheit irgendein wenn mit diesem thema konfrontiert ist und vor allem wir Frauen weil um jetzt auch ganz platt gesprochen dieser kleine menschwechsel in uns also Das heißt, da komme ich ja nicht drumrum.

00:29:11: Und dann muss ich mich erst mal mit beschäftigen.

00:29:14: Natürlich gibt es auch nur die Modelle eben mit Adoption oder Pflegekinder und so ... Aber auch da erlebe ich den Fall hätt ich kürzlich auch, dass auch da Frauen irgendwie wieder stärker mit dem Thema Vereinbarkeit konfrontiert sind.

00:29:29: Auch wenn das Kind eben nicht in dir gewachsen ist!

00:29:34: Ja, total.

00:29:36: Was sorgt bei dir?

00:29:39: Ich fang noch mal anders an.

00:29:41: Mein Kollege oder Geschäftspartner, der auch lange Zeit in unterschiedlichen Unternehmen Personalleiter war, sagt immer so eine Elternzeit die kann ich ja auch planen wenn jemand Skifahren geht und sich das Steißbein bricht oder die Hüfte angnackst und auf einmal ein halbes Jahr ausfällt.

00:29:59: Das kann ich gar nicht plan Das verbiete ich den Leuten auch nicht.

00:30:04: Und das haben ja manche Unternehmen einfach gar nicht auf dem Schirm, so ein Plan ... Das ist was, was häufiger eintritt und etwas, was man planen kann.

00:30:13: Ja!

00:30:14: Wenn wir eine gute Beziehung ... Ich erlebe das immer wieder, wenn Menschen Führungskräfte eine richtig gute Beziehenung zu ihren Mitarbeitern haben, dann kommen die auch zu ihnen und sagen, ich plane in den nächsten zwei Jahren Kinder zu kriegen?

00:30:27: Was ja ganz toll dafür spricht, also das müsste man auch gar nicht machen als Mitarbeiter.

00:30:31: Aber was für die Führungskräfte auch total spricht, dass ihre Mitarbeiter da so ein Vertrauensverhältnis zu ihnen haben und man dann gemeinsam schauen kann wie machen wir das jetzt?

00:30:41: Und immer wieder erlebe ich Unternehmen, die es wirklich gutmachen und Frauen schon befördern wenn die Schwanger sind in die nächste Führungsposition Und dann eben genauso den Kontakt halten, die zu wichtigen Meetings dazunehmen.

00:30:57: Die auf dem laufenden Halten zur Veränderung, die vielleicht auch ihre Nachfolgerin auswählen dürfen.

00:31:03: und mein Lieblingskonzept ist gar nicht für einen Teilzeit weil ich immer denke damit kauft man sich nur meetingfreie Nachmittage ein und setzt sich abends eh nochmal an PC und am Ende hat man seine vierzig Stunden.

00:31:17: Und da empfehle ich immer Frauen viel eher, so mit der Haltung reinzugehen.

00:31:20: Ich arbeite halt nicht am Nachmittag aber arbeite das abends nach und werde trotzdem vierzig Stunden bezahlt und das mit den Arbeitgebern zu verhandeln und da selber eine starke Innerhaltung dazu haben dass das genau okay und richtig ist für diese Phase wie ich jetzt von dir noch mal so ein Bewusstsein habe.

00:31:37: Ich finde, was viel wertvoller ist und für mich ein echter Hebel ist es Shared Leadership.

00:31:42: Da kann ich echt immer mit so einem Werbebanner durch die Gegend laufen.

00:31:46: auch eine ganz tolle Podcastfolge siebenzwanzig hier in meinem Podcast dazu wo sich Menschen eine Führungsposition teilen und egal in welcher Form bei einem Unternehmen, wo wir neulich waren im Bau.

00:32:00: Die haben zwei Bauleiterinnen, die die Baustelle leiten.

00:32:03: So aus dem Container und die eine arbeitet von acht bis dreizehn Uhr.

00:32:06: Die andere von zwölf bis siebzehn Uhr so ungefähr.

00:32:09: Und die haben dann ihre Übergabe von zwälf bis eins im Container.

00:32:13: Und kann alle wissen dass da zu der Zeit keiner reinkommen darf?

00:32:18: Und ich mein, wie krass ist das?

00:32:19: Dass du ab Mittag da noch mal einen frischen Kopf kriegst.

00:32:22: Ja!

00:32:22: Du hast viel mehr Resilienz darin.

00:32:24: Du hast Frauen die sagen jetzt traue ich mir Führung weil ich nicht alleine bin und Ich würde so so viel mehr Unternehmen wünschen dass sie sich das trauen.

00:32:32: und habe selber auch eine frau in meinem Umfeld.

00:32:35: Die war eine stelle ausgeschrieben und dann hat sie sich eine andere freundin geschnappt.

00:32:39: die haben vorher zusammen einem unternehmen gearbeitet und Haben sich als duo auf diese stelle beworben.

00:32:44: Also auch einfach mal den Mut zu haben, das mal zu machen und die wurden auch eingeladen.

00:32:47: Die sind auch mehrere Schritte weitergekommen aber haben sich dann selber gegen das Unternehmen entschieden Und das kann ich einfach nur empfehlen.

00:32:56: dieses Shared Leadership mit jemanden mit dem man wahrscheinlich schon mal zusammen gearbeitet hat ist am besten.

00:33:01: Ja, sich das zu trauen als Unternehmen oder als Mitarbeiter

00:33:05: ja auf jeden Fall genau und es ist dieses mutig sein einfach mal machen.

00:33:13: Also das empfehle ich auch immer intern, auch den Müttern selbst zu sagen macht Vorschläge wie ihr es gerne hättet.

00:33:20: Weil auch Führungskräfte lieben es wenn sie Entscheidungsvorlagen haben, wenn sie nicht erst selbst ein Konstrukt bauen müssen.

00:33:26: Das könnte das denn sein?

00:33:28: Weil dann hast du eine Verhandlungsgrundlage und das andere wirst du gesagt hast ist Erlebigkeit auch.

00:33:33: Und da bin ich ja auch in dem Unternehmen dann proaktiv als externe Personaler so unsexy wie das ist.

00:33:39: also ich finde das jetzt auch nicht hoch an Erzeugtief immer mit Prozessen daherzukommen.

00:33:45: Aber das ist im Grunde der Dreh- und Angelpunkt, warum es denn funktioniert?

00:33:49: Warum reagieren den Führungskräfte manchmal überfordert und sagen, oh Gott, da gibt's keine Lösung wenn du mir jetzt ein Jahr ausfällst und dann teilweise vielleicht auch in so einem beleidigten Leberwurstmodus verfallen weil sie sagen, ey, gräß die mich nicht im Stich!

00:34:03: Und das ist immer dann, wenn die keinen Plan haben... Also Dann haben die keine Unterstützung in Sachen von Tools, Sichtlinien.

00:34:11: Wenn die aber wissen das und dass es zu tun und wie du auch gesagt hast von deinem Bekannten ist ja planbar dann können sie sich entlangwandeln.

00:34:20: Und dann haben sowohl das Unternehmen als auch die Person, die in älteren Zeit geht wenn man Sicherheit... Also manchmal ist es so einfach nur es muss halt getan werden und da bin ich eben oft schlank also wirklich wenig Tage in den Unternehmen, dass ich sage wir schauen jetzt mal was ist für euch sinnvoll und wie setzen wir diesen Prozess auf?

00:34:41: Und wie integrieren wir den aber auch so der sehr Sinn macht.

00:34:45: Also das die Leute denen ja auch nehmen und leben können weil das ist ja das nächste wenn du dann immer so ein System, so einen Tool oder weiss auch immer den Leuten überstülbst.

00:34:54: Das viel wird da nicht machen weil sie keinen Sinn dahinter sehen.

00:34:57: also das ist dann wieder diese interne kommunikation.

00:34:59: Und

00:34:59: was sind so Praxisbeispiele von dir, wo du sagst oh das Unternehmen die das wirklich vorbildhaft machen.

00:35:06: Also einerseits der Prozess aber kannst du noch mal ein bisschen aus dem Kästchen plaudern?

00:35:10: Was du in der Praxis erlebst und du selber denkst wow das machen sie echt toll!

00:35:15: Das machen die echt gut.

00:35:16: Ja also das eine ist, wirst du vorhin schon sagtest dass die Unternehmen die sich mehr gut und vorbildlich machen... Du brauchst immer diese Kultur schon.

00:35:27: Und diese Kultur, die schaffst du, sage ich mal über Geschichten?

00:35:30: Über positive Geschichten!

00:35:32: Und was sind deine positive Geschichte?

00:35:34: Positive

00:35:34: Geschichten sind eben die, dass du Vorbilder sichtbar machst.

00:35:38: Also du wirst behaupte ich in fast jedem Unternehmen als sei denn es ist ein Start-up bis gestern gegründet wurde aber du werst irgendwann mal Eltern dazu gehören haben und dass du guckst das eben Die Geschichten erzählt werden und die auch sichtbar macht von Menschen, die in diesem Unternehmen schon mal diese Zeit mit Kindern durchlaufen.

00:36:01: Und wie

00:36:02: mache ich sie dann sichtba?

00:36:03: Also bringe ich dir in meiner Unternehmenszeitschrift also was erlebst du?

00:36:07: Das

00:36:07: sage ich seit der Kreativ, also wir haben da schon unterschiedlichste Sachen gemacht.

00:36:11: Was denn?

00:36:11: Im Sinne von...

00:36:12: Ja im

00:36:14: Sinne von du kannst Ethernetzwerke etablieren und dann eben immer wieder mal auch jemandem einladen.

00:36:19: Da bringst Du die in Kontakt!

00:36:23: Das machen aber wenige, ich sag's immer wieder.

00:36:25: Mentoring-Trucksäume machen also dass du nimmst Eltern die schon aus dem Gruppsten raus sind und matcht sie quasi mit werdenden Eltern Und natürlich unterhalten die sich dann ja nicht nur über Kinder und Windeln und sonst was sondern auch über andere Prozesse.

00:36:43: Also das ist wie eine Explosion.

00:36:48: Du hast ja so viele positive Effekte machen aber sehr wenige, empfehle ich immer wieder.

00:36:54: Also das kostet ja auch kein Geld.

00:36:57: also diese Mentoring-Programme und dann wie du sagst wirklich... Also ich glaube, das Thema einfach mal als wichtig einzustufen intern.

00:37:05: Also dass du sechsmal wegen Familienfreundlichkeit ist unser Thema.

00:37:11: Und dann kannst du alles drauf ausrichten.

00:37:14: und dann hast du eben zum Beispiel im Internet, kannst du ein Video machen, Interview Manche haben ja inzwischen sogar einen internen Podcast, dass du sagst wir nehmen dieses Thema mal und nehmen uns jemand der da auch offen darüber spricht also vielleicht auch jemand, der auch übers Scheite anspricht Der sagt, der war ich am Sonne des Wahnsinns und wär kurz vor der Kündigung.

00:37:32: Und so haben wir jetzt wieder gedreht?

00:37:34: Das sind ja die positiven Geschichten.

00:37:36: Ich sage mal, sei da kreativ schaut was schon da ist und nutzt diese Kanäle!

00:37:43: Also der effektivste Weg ist im Grunde der Flurfunk.

00:37:49: Wenn du schaffst das an den Flurfunken in der Grafiküche positive Geschichten erzählt werden dann hast du es geschafft

00:37:56: Cool.

00:37:57: Und was ich auch mal gehört habe ist, dass man wie so eine Art Aufstellkarton oder so bastelt also ein Foto mit der Person und irgendwo einen Stuhl hat wo man diese Person fiktiv über so einen Aufsteller platziert sodass man sie immer weiter mitdenkt.

00:38:15: Ja cool!

00:38:16: Ich kenne es aus der Stuhltis Kunden So könntest du es ja auch machen.

00:38:20: Stimmt, das Kondenser hat es auch gut.

00:38:23: Aber der Stuhl, der Person die gerade nicht da ist?

00:38:27: Ja und das ist eben total wichtig weil auch das... Also gut, dass du es auch noch mal ansprichst an dieser Stelle, also im Grunde denkt man immer, ja das ist so no brainer, naja das machen wir ja eh, nee machen wir nicht!

00:38:38: Weil wenn jemand weg ist dann ist er weg, der langen läuft weiter und vor allem das System ordnet sich ja neu sonst kann's ja nicht funktionieren.

00:38:46: Und das Einfachste Menschen, die dort nicht da sind.

00:38:49: Aus welchen Gründen auch immer zu einer Weihnachtsfeier einzuleiten?

00:38:54: Auch mal zu einem Team-Meeting... Einfach sagen wenn du Bock hast kommen zum Mittagessen vorbei.

00:39:01: aber das passiert halt nicht, wenn ich nicht die Bewusstheit hab und das kennen wir glaube ich alle selbst es ist keine Busse auf der Absicht sondern einfach weil das Leben halt weiter läuft.

00:39:12: Eine fällt mir gerade ein, eine Bekannte von mir ist jetzt nach ihrer Elternzeit nach einem Jahr zurück ins Unternehmen gekommen und keiner wusste dass sie an dem Tag wieder kommt.

00:39:22: Sie hatte keine Termine an dem tag was ja ganz nett war.

00:39:25: dann weil man dann so ruhig zurückkommen konnte.

00:39:28: aber ansonsten wusste das gar keiner

00:39:31: nicht mehr die Person noch lerbteilung doch die schon wahrscheinlich also irgendwie weil sie auf

00:39:35: einmal wieder da irgendwie sie war einfach auch mal wieder da und alle waren ganz überrascht dass sie jetzt auf einmal heute wieder da war

00:39:41: Und

00:39:41: dann

00:39:42: hat es gut funktioniert, also ... Nee,

00:39:44: sie ist sehr kommunikativ.

00:39:45: Deswegen hat sie überall sich irgendwie so wieder vorgestellt und gesagt, ich bin jetzt wieder da und hat auch eine kleine bisschen andere Positionen, wo sie dann auch wie ein kleines Onboarding sich selber noch mal gestaltet hat.

00:40:00: Ja, das ist ja im Grunde Worst Case.

00:40:03: Aber vielleicht auch in dem Falle wenn du eine sehr kommunikative und gestaltungsfreudige Person bist, dass du dann auch die Chance hast es selbst zu gestalten?

00:40:12: Also in einem Negativen die Chance sehen, ich sehe schon ein

00:40:15: gutes Maß.

00:40:15: Naja, bin nicht von meinem Kern gar nicht aber sollte überhaupt nicht passieren weil das ist eine Katastrophe in Sachen Wertschätzung und das ist hier das wo du älteren glaube ich Am empfänglichsten sind Wertschätzung auszudrucken.

00:40:32: für das wirst du bist und das was du machst, weil wir sehr unterbewusst auch passiert ist diese Diktorierung.

00:40:38: Du machst jetzt weniger, du bist ja erst mal vielleicht nur seventy fünf Prozent also der ständig dieser Apertung.

00:40:46: und wenn dann noch sowas passiert dieses Wertschätzungskonto des Erlebe ich oft, ist halt eh schon recht leer und das dann noch mal mehr leer zu saugen macht echt weh.

00:40:57: Ja aber ich glaube gibt wenige die so effizient arbeiten.

00:41:00: wir Teilzeitkräfte ja auch keine pausen machen sich nicht eine zeit nehmen für irgendwie den kaffee zwischendurch Und mir fällt gerade noch ein sowas gute vorbilder sind.

00:41:10: in einem führungstraining habe Ich mal eine frau getroffen die erzählte von so einem familien service den ihr unternehmen hat.

00:41:16: dass haben ja einige die so Gespräche mit Coaches anbieten, aber auch noch zusätzliche Services.

00:41:24: Und die hat darüber so eine Art Oma für ihre Kinder gefunden, die wirklich irgendwie dreimal die Woche auf ihre Kinder aufpasst jeden Nachmittag.

00:41:35: und was ja auch total toll ist wenn man so ein Familien-Service hat wo man sich ganz einfach dran wenden kann wenn man mal so eine kleine Notsituation hat und nicht irgendwie alle anderen Eltern Elternkreis anzupfen, kann ein Playdate vereinbaren und dann fast auch ein schlechtes Gewissen dabei hat.

00:41:55: Weil die anderen das nie in Anspruch nehmen, aber man selbst öfter.

00:41:59: Dann ist sowas ja auch noch mal total super wenn so was angeboten wird dass man einfach zeigt wir stehen da auch hinter euch.

00:42:05: Ja und auch das wichtiger Punkt weil es gibt dir denn Unternehmen die ganz bewusst sagen Wir machen jetzt familienfreundliche Männern unsere Mitarbeiter und Mitarbeiter in ihren Lebensforensten unterstützen möchten.

00:42:19: Und der Fehler, der dann aufpassierte wie ich jetzt auch immer wieder erlebt, dass vorher überhaupt keine interne Marktworschung bezogen wird.

00:42:28: Das heißt er wird was angeboten, das ist die vielleicht überhaupt nicht brauchen?

00:42:32: Ja so und das hatte sich jetzt auch die Diskussion so ein Kindergarten, der beim Unternehmen angeboten wird Aber die Eltern eigentlich viel lieber den Kindergarten bei sich zu Hause um die Ecke haben, damit sie an Homeoffice-Tagen nicht zum Unternehmen fahren müssen.

00:42:44: Und alle denken aber ja wir brauchen einen Betriebskindergarten!

00:42:47: Genau, genau.

00:42:47: Den Fall hätte ich kürzlich auch.

00:42:49: Die hätten irgendwie nicht mehr den Betriebskindergarten, die uns hinbekommen, dass sie sich Kindergarten dann eben neben Sonnenwehr, das sie da immer ein bestimmtes Kontingenz reservieren konnten, also dass sie da sozusagen Vorzugsplätze hätten, die wurden nie angenommen.

00:43:03: und es hat ja gedauert, dass wir jetzt so hinterfragen und das war genau der Punkt, das wäre eher im ländlichen Bereich, dass die gesagt haben, es macht für mich überhaupt keinen Sinn weil dem Oma muss abholen Und ich nehme den, der bei mir im Dorf ist und nicht in der Stadt drin.

00:43:17: Aber da muss man halt mit den Menschen sprechen.

00:43:19: was brauchen die denn?

00:43:20: Das können sein wie du sagst so dass man sich vernetzt und dadurch ein babysitter findet oder Fahrdienste oder es kommt aus dem Nordics also aus den schwedischen Unternehmen habe ich das mal miterlebt uns für eine total coole Idee.

00:43:36: deswegen sind wir seitlich kreativ.

00:43:38: Also dass die Kantine die ja eh schon da ist für abends noch mal so Pakete anbietet, wo du Essen

00:43:46: mitgehen kannst.

00:43:46: Das ist so cool!

00:43:47: Ja also ich weiß nicht ob die vielleicht sogar dann die Reste vom Tag noch mit einpacken

00:43:52: und sie macht dir nichts.

00:43:53: Aber wie cool!

00:43:54: Und dann kannst du mittags hingehen und könntest sagen Ich brauche heute auch fünf Abendessen.

00:43:58: Super Und jede Mutter weiß ja, wie schrecklich das ist.

00:44:01: Wenn man's noch essen oder vielleicht einkaufen muss, nenn ich einfach deine Tüte mit und Essen isst her.

00:44:07: Ich mein, das kann man sowieso in einer Kantine machen.

00:44:09: Dass man eine Schale dabei hat und sagt, gib mir ein zweites Essen aus, beilagen ... Das kann man eh machen aber manchmal hat man auch nichts dabei und hat das nicht so eingeplant?

00:44:20: Oder verschiebt sich was im Laufe des Tages und wenn man dann weiß, okay, ich kann am Ende des Tages Um siebzehn Uhr waren auch immer noch mal kurz in die Kantine huschen.

00:44:28: Mir da irgendwie was ganz einfach schnappen ist das ja und es wäre eine super Resteverwertung für die Kantine, wie cool ist das denn?

00:44:37: Also deswegen seien Sie Seite kreativ in den Unternehmen.

00:44:40: schaut wer schon DONG ist weil diese Kantine ist ja schon DUNG!

00:44:44: Und du musst es nur nutzen.

00:44:46: und für die Eltern ist es eine riesen, also eine Riesener Leichterung.

00:44:51: Ja und macht mehr als nur diese Eltern Kindräume, die eh nie genutzt werden sondern nur dann irgendwie für irgendwelche Besprechungen wo man Einzelbüro braucht, besetzt werden aber sonst niemand reingeht.

00:45:03: Was ich auch echt noch befürworten würde ist dass es Räume gibt zum... abpumpen.

00:45:07: Also ich meine, das kann man dann in diesen Elternkindräumen machen.

00:45:10: aber als ich dann nach meiner Elternzeit einmal nach sieben Monaten einmal noch sechs wieder eingestiegen bin und in den Unternehmen unterwegs war und abpumpen durfte, musste wie auch immer.

00:45:21: Saß ich in den unsäglichsten Situationen weil es da einfach gar keinen Raum für gab.

00:45:28: also das fand ich auch Total spannend, also wo man mich da ... Da hab ich mir dann mit in irgendwelchen Meeting-Räumen war.

00:45:35: Ich hab noch mit Meterplanwänden eine kleine Schutzkabine gebaut.

00:45:39: Da fand ich auch schon so krass, dass wir gar nicht mit dieser Annahme zurückgehen, das man sowas auch brauchen könnte.

00:45:46: Mhm!

00:45:47: Genau, also da wirklich auch wieder in den Dialog gehen was braucht ihr denn?

00:45:51: Und es wären ja Dinge die würden Mütter sehr schnell ansprechen.

00:45:55: Also weil der halt einfach der Leidensdruck sehr hoch ist.

00:45:58: aber es ist natürlich auch So ein Thema, damit spreche ich ja nicht auf dem Standentisch.

00:46:03: Also das muss sich denn schon in einem geschützten Raum ansprechen können.

00:46:08: und wie du sagst... Ich gebe das auch in Kinderartigeschichten die sich dann immer auf die Toilette verziehen.

00:46:14: Voll unhygienisch!

00:46:15: Mit diesem Stoff, der so hygienisch behandelt werden sollte, so unhygenisch auf dieToilette zu gehen?

00:46:22: Ja,

00:46:22: wenn es geht.

00:46:24: Deswegen wäre es manchmal einfach um so ein kleines Räumchen zur Verfügung zu stellen oder Vielleicht auch nur so ein Meetingraum, den du abschließen kannst oder hängst

00:46:36: ein Schild raus.

00:46:45: Ja, wir kommen so langsam zu Ende.

00:46:47: Gibt es noch irgendwas was du loswerden möchtest?

00:46:49: bevor ich noch eine letzte Frage habe?

00:46:51: Da

00:46:51: bin ich nur... Ari, du hättet wahrscheinlich total viel!

00:46:54: Aber ich hab halt ganz viele Wünsche, aber ich heb halt diesen großen Wunsch an die Unternehmen und deswegen da bin ich ja auch mit den Vorträgen ganz aktiv unterwegs und ich brauche da die Bühne um die Wacht zu rütteln, dass ich sage Also schaut hin, seid doch da auch wirtschaftlich.

00:47:12: Nutzt dieses Potenzial was Danger ist weil die Leute sind Danger nur sie sind oft alleine gelessen eben in diesen bestimmten Herausforderungen, die das Leben jetzt so mit sich bringt und macht es zu einer menschlichen und damit auch zukunftsfähigen Unternehmenskultur also das Miteinanders.

00:47:30: Und dann macht es auch Spaß und vor allem denn er ist ein Unternehmserfolg Schaut dahin und seid da kreativ, nehmt euch das Thema ja einfach mal als Fokusthema.

00:47:45: Und wenn man ... Du hast gesagt du hältst Vorträge und gehst in die Unternehmen um sie ein bisschen wach zu rütteln?

00:47:51: Was sind denn so typische Vorträge, die du hältest, wenn das jemand hier hört und sagt, boah, das wär total spannend auch für uns?

00:47:57: Also einmal welche Zielgruppe und welches Thema spezifisch also was dann der Titel des Vortrags

00:48:05: ist?

00:48:06: zwei grobe Ziele gerufen, da gibt es mir auch zwei Ordner bei mir im Laptop und zwar einmal ist natürlich eher so diesen mitarbeitenden Fokus.

00:48:16: also das ist denn da geht's wirklich.

00:48:18: wie gelingt Vereinbarkeit eigentlich mal ganz platt.

00:48:21: Natürlich gibt es ja nicht die eine Lösung, aber das sind dann Mütternetzwerke, Gleichstellungstage wo ich eingelangen werden werde.

00:48:27: Wo's wirklich nochmal darum geht Frauen vor allem zu empowern, zu ermutigen mutig seinen Wege zu gehen und für allen auch mal diese diese Ehrlichkeit aufs Tablet zu bringen.

00:48:40: Offen drüber zu sprechen, ich erzähle natürlich auch Geschichten von denen wo es bei mir gescheitert ist wo ich in Sackgassen gelaufen bin.

00:48:46: also das ist so der eine Punkt was mehr um die Mitarbeitenden geht.

00:48:51: und dann gibt's noch dieses große Feld Führungskräfte Personaler, Arbeitgeber auch.

00:48:59: Also in dem Kontext muss dann mehr auch darum geht man wirtschaftlich darauf zu gucken diesen Wettbewerbsvorteil Mütter beziehungsweise Eltern oder Wett Bewerbs-Vorteil Vereinbarkeit den mal eben zum Thema zu machen bei einer Führungskräftetragung bei quasi jahres Auftaktveranstaltung dass man da sagt, wir nehmen unser Thema mal an und schauen mal wirklich was ist denn der für ein Potenzial?

00:49:25: Und was brauche ich denn um diese Kultur auch zu etablieren, um dann familienfreundliche Maßnahmen einsetzen zu können.

00:49:35: Weil der Fehler, der halt oft passiert ist, man kauft sich eine familien- freundliche Maßnahme ein.

00:49:39: also gibt es jetzt zum Beispiel inzwischen Apps oder so immer und das funktioniert aber nicht.

00:49:43: Das funktioniert natürlich nicht, wenn du nicht die Kultur hast.

00:49:46: Und deswegen ist immer so dieser Stutt erstmal sich die Kultur anzugucken und dann was Pester informiert den freundlichen meisten haben.

00:49:53: Aber ich muss auch sagen... Ich bin da mit den Vorzeugen wie mit allem sehr customised unterwegs.

00:50:02: Kein Vorzeug ist eins zu eins derselbe.

00:50:05: Es muss immer auf die jeweilige Situation des Unternehmenspreisens, auf die Zielgruppe.

00:50:11: Und dann schauen wir eben, dass es den Impuls gibt.

00:50:13: Der halt auch Spaß macht das Thema anzugehen bzw vor allem Eltern ja wieder selbstbewusst sein zu geben.

00:50:21: Ja schön und das Ganze aber auch mal von der wirtschaftlichen Seite aufzuräumen ist ja das was meistens auf Anklang stößt okay?

00:50:28: Schön!

00:50:29: Und eine letzte Frage die jeder jetzt bei mir immer Podcast gestellt kriegt Wie schaffst du es denn selber deine Vereinbarkeit so im Alltag zu leben Arbeit, Leben, Familie alles gut zu Menschen.

00:50:43: Was sind so deine Best Practices?

00:50:46: Wie ihr euch organisiert und so weiter.

00:50:48: Okay also das sagt wahrscheinlich auch jeder auf diese Frage, ich schaff's nicht.

00:50:55: Meistens fühlst du dich so an am Ende des Trages.

00:50:58: Nee aber was ich so gelernt hab, meine älteste ist jetzt zwölf Jahre, das heißt ich bin nicht mehr ganz so frischlinge, das heisst ich habe auch schon ganz viel freischgemacht.

00:51:09: Was ich so gemerkt habe, natürlich wirst du immer kontrollieren und einstellen könntest.

00:51:15: Das bist du selber!

00:51:17: Und was ich über die Jahre durchs Mutter sein gelernt hab und auch mit dem Thema Vereinbarkeit ist zum einen diese Kurzfristigkeit zu sehen also wirklich Konzepte schnell wieder loszulassen, weil die Kinder in einer neuen Lebensform sind.

00:51:33: Weil dann denkst du manchmal so das hat doch total gut funktioniert und jetzt fliegt mir wieder alles um die Ohren?

00:51:39: Also da nicht sich zu kremen sondern zu sagen okay zack hat jetzt funktioniert wir brauchen eine neue Lösung also der Schnellentscheidungen zu finden.

00:51:47: Und dann aber auch zum Thema Vereinbarkeit habe ich auch lernen müssen Die Ansprüche an manchen Tagen extrem runterzufangen weil wir haben Entweder haben wir sie physisch, sogar auf dem Papier oder im Handy.

00:52:03: Oder im Innerlich haben wir immer diese To-do-Listen und das merke ich auch oft.

00:52:08: Das wird zum Beispiel aktuell gestern so ein Tag wo ich gemerkt habe es ist wie eine Welle die über mich drüber schwackt und ich hab's gefühlt jetzt wirds zu viel Kinder haben auch noch hitzefrei alle sind plötzlich daheim Es ist heiß, ich heb Termine.

00:52:25: Ich kam dann eben vom Workshop noch zu Hause und so weiter und sofort, weißt du so?

00:52:30: Und dann schnell schnell schnell und dann zu priorisieren und dann aber zu sagen okay für heute reicht es wenn alle überleben... ...und gesund ins Bett kommen!

00:52:40: Und ich mache noch das nötigste an E-Mails.. ..und dann ist er aber auch gut!

00:52:45: Das ist was... Ich glaube da bin ich inzwischen sehr viel besser geworden der einfach den an diesen Tagen schnell zu reagieren.

00:52:54: Also ähnlich wie im Rettungsdienst, du kommst zum Notfall also zum Unfallort.

00:52:58: Du siehst die Ausgangssituation und musst entscheiden für diesen Moment um einfach zu überleben.

00:53:04: ob das jetzt richtig wäre weißt du nicht?

00:53:06: Und dann kannst du am nächsten Tag weitermachen.

00:53:09: Ja sehr gut schön!

00:53:11: Das waren noch gute abschließende Worte wo man sich wirklich fürs Herz und für das eigene Mindset noch einmal was mitnehmen kann.

00:53:19: Und dass man Sacken lassen kann in der eigenen Einstellung.

00:53:23: Susanne, ich danke dir vielmals für das Gespräch,

00:53:26: dass du

00:53:26: all deinen Wissen und deine Perspektiven hier eingebracht hast.

00:53:30: Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit dem Thema und vielleicht, dass auch einige sich da durch unsere Folge inspiriert fühlen.

00:53:38: Das will ich in meinem Unternehmen noch mehr vorantreiben.

00:53:40: Ich meine, man kann ja auch selber Arbeitsgruppen bilden und so weiter den KVP-Prozess in die Richtung beeinflussen.

00:53:47: Und da sind bestimmt nochmal richtig gute Ideen heute für diejenigen mit dabei, die das anpacken wollen.

00:53:54: Ja

00:53:54: ganz liebem Dank für die Einladung!

00:53:56: Es war ein sehr schöner Austausch mit dir.

Über diesen Podcast

In diesem Podcast spreche ich mit unterschiedlichsten Personen zum Thema Frauen und Führung. Ich möchte wissen, was erfahrene Führungsfrauen auf ihrem Weg erlebt haben und welche persönlichen Tipps sie anderen Frauen mit auf den Weg geben. Daneben möchte ich verstehen, was es an strukturellen und kulturellen Veränderungen braucht, damit die Anzahl der Frauen in Führungspositionen steigt. Erhaltet durch meine GesprächspartnerInnen - Männern wie Frauen - spannende Einblicke in Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema. Und nicht zuletzt: Lasst euch von diesem Podcast inspirieren und Mut machen, euch auf euren eigenen Führungsweg zu begeben! Let's step up!

von und mit Nora Ast

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